Na, geht doch: “Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs” im WDR-Fernsehen auch 2008/2009

Veröffentlicht am: 28. Juli 2008 | Kategorie(n): Trainingsalltag

3-Fragen-Kurzinterview mit “Mister Werder Bremen” und dem “Großmeister der Fußballkultur” Arnd Zeigler:

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1. Zuallererst: “Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs” im WDR-Fernsehen geht doch hoffentlich weiter, Arnd?

Ja, erfreulicherweise geht die Sendung weiter! Für alle Beteiligten war dieses erste Jahr ein großer Spaß. Auch ein Wagnis, aber vor allem viel Vergnügen, Enthusiasmus, Pioniergeist. Und die Resonanz war so, dass wir alle uns bestätigt fühlen. Der WDR scheint auch nicht direkt unglücklich zu sein. Deshalb geht es weiter. Ich selbst war vorher ja blutiger Neuling und hatte keine Ahnung, ob das mit mir an diesem Schreibtisch wirklich funktioniert. Jetzt, nach einem Jahr, ist die Sendung für mich ein wichtiger Teil meines Lebens geworden. Ein Ritual, und einer der schönsten Jobs, die ich mir denken kann.

2. Immer wieder in der Sendung gibt es zahlreiche herrliche Einspieler aus der bunten (Archiv-)Welt des Fußballs. Sehen deine Mitarbeiter eigentlich noch das Tageslicht?

Das weiß ich nicht. Die sitzen in Köln, tief unter Tage, und buddeln bis sie blau anlaufen. Allerdings habe ich auch das Gefühl, dass im bekanntermaßen besten Fußballarchiv der Welt gar nicht so schlimm gesucht werden muss, um die Juwelen zu entdecken. Greif in einen Karteikasten mit Beiträgen aus dem Jahr 1979, und von zwanzig Karteikarten mit zwanzig erfassten Archivbeiträgen sind zehn wunderbar. Das soll allerdings die großartige Arbeit der Kollegen in Köln nicht schmälern, die ihren Job dem Vernehmen nach mit derselben kindlichen Freude erledigen wie ich hier oben in Bremen.
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3. Und zuletzt natürlich: Was war bisher die schrägste Sendung und das spannendste Erlebnis?

Die Schrägste war die, als mir Ansgar Brinkmann live vor der Kamera ein Kevin-Kuranyi-Bärtchen gemalt hat. Ansgar war ein herrlich umgänglicher und sympathischer Typ. Am spannendsten war es, am letzten Spieltag Hans Meyer in meine Wohnung zu holen. Ich habe den schon immer verehrt, und es war sein erster, “richtiger” öffentlicher Auftritt nach dem Ende seiner Trainerzeit in Nürnberg. Trotz aller Professionalität und Abgeklärtheit wirkte er dabei sehr emotional und verwundet. Das hat mich berührt.

Genau vor einem Jahr: Das Interview am Tag vor der ersten Sendung

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1 Kommentar

1. Alexander | 29. Juli 2008 um 08:19:48

Da kann man sich doch wirklich drauf freuen.

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