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Schalke ist und bleibt der “wahnsinnigste” Klub in Deutschland – auch wenn die Kölner natürlich alles versuchen, da im Moment wieder hin zu kommen (kleiner Scherz, liebe FC-Fans). Und auf Schalke waren es insbesondere die Jahreshauptversammlungen, die immer wieder für ordentlich Spaß und Anekdoten sorgten. So auch der Abend, als Günter Eichberg zum Präsidenten gewählt wurde. Wie das genau vonstatten ging, wird er sicherlich heute erzählen. Hier ein kleiner Ausschnitt (aus dem Buch “Dem Fußball sein Zuhause. Pöhlen, Pils und Pokale entlang der B1″ – erscheint Ende September 2009) von dem, was vorher geschah:

‘Zylka trat zurück. Das hieß Neuwahlen. Die Stunde einer ganzen Armee von Kandidaten war gekommen. Wer zwei Beine und einen gültigen Ausweis hatte, fühlte sich berufen bei der Jahreshauptversammlung anzutreten. Rentner Hans Bitzkowski hatte sein Sparschwein zerlegt und wollte dem Verein eine Viertel Million Mark schenken – „also 250.000“, wie er für die weniger mathematikbewandterten Schalker erklärte -, allerdings nur dann, wenn er auch tatsächlich gewählt würde. Aber außer Kohle hatte der gute Mann anscheinend nicht viel zu bieten.
Anders da der eloquente Büttenredner Dieter Koslowsky (hieß tatsächlich so). Der Jungspund und Brillenträger haute bei der Vorstellung seines Wahlprogramms eine Pointe nach der nächsten raus. Der absolute Brüller in seinem Repertoire war der Witz, als er einmal vom beliebten Schalker Knuddelbär Charly Neumann gefragt wurde, ob er denn den Unterschied zwischen dem Schalker Verwaltungsrat und einer Waschmaschine kennen würde. Koslowsky, das schlaue Kerlchen, tat natürlich um des guten Witzes willen so, als ob er das nicht wüsste. Und darüber freute sich Neumann wiederum ganz doll, denn so konnte er die Pointe des Mörderscherzes auch noch raushauen: „Eine Waschmaschine kann man entkalken!“











Genialer Abend! Super Geschichten! Sympathischer Günter Eichberg! Klasse Moderation! Komme jetzt gerne öfters! Königsblaue Grüße, Fabian!