Mein VfL Bochum: Manchmal reicht wirklich eine einzige Frage aus, um Gräben zu schließen!

Veröffentlicht am: 5. Mai 2009 | Kategorie(n): Absolut kein Fußball

Vergessen wir einmal für einen Moment die aktuellen Ereignisse vom letzten Freitag. Ich möchte nur eine einzige Frage in den Raum werfen:

Glauben die Verantwortlichen (Aufsichtsrat, Vorstand, Spieler, Fanbeauftragter etc.) beim VfL Bochum tatsächlich, dass die Fans – die über Jahre, Jahrzehnte, ewig zu ihrem Verein stehen und standen – ihrem eigenem Klub etwas Böses wollen? Glauben Sie das wirklich?

jubelpose_vfl_bochum

Ich glaube, dass der Verein größer ist, als die handelnden Personen! (Christoph Biermann)

Foto: Gerrit Starczewski, www.star-photo.de

7 Kommentare

1. grätscher | 5. Mai 2009 um 19:37:03

ich glaube, dass die verantwortlichen mit ihren öffentlichen äusserungen nur von ihrem eigenem fehlerhaften tun ablenken wollen, und das scheint ja auch gut zu klappen.

1. Cooper | 5. Mai 2009 um 20:40:57

Das ist ja das, was ich auch schon immer gesagt habe. Die Fans tun bestimmt nicht nur aus Spaß ihren Unmut kund und picken sich einen Sündenbock heraus. Das hat schon seine Gründe. Man hat immer noch nicht begriffen, daß die Fans in Bochum ziemlich mächtig werden können. Es fehlt nicht mehr viel, dann gehen selbst besonnene, ältere Fans auf die Barrikaden. Wan will es beim VfL einfach nicht bestehen. Und der Verein heißt nicht VfL Koller Bochum!

1. olki | 5. Mai 2009 um 20:47:32

Als käme es darauf an. Leider (oder glücklicherweise) gibt einen Unterschied zwischen Wunsch und Realität.
Ob man etwas Böses will oder nicht ist unerheblich, wenn man etwas Böses macht.

Jetzt müssen wir nur noch “Böse” definieren.

1. Alan Smithee | 5. Mai 2009 um 20:51:09

Diese Frage ist wohl insbesondere für Herrn Ernst zu einfach und damit zu schwer.

1. Redaktör | 5. Mai 2009 um 20:57:43

Man schreibt ja neuerdings sogar den Redakteuren der Zeitungen vor, was diese zu schreiben haben. Wirklich sehr merkwürdige Maschen. Was ist aus unserem VfL geworden?

1. Olaf | 6. Mai 2009 um 06:29:06

Da nehme ich mir das Ben Redelings Buch zur Hand. Schlage es auf und lese die Widmung: “Am Ende bleibt es doch immer unser VfL”
Klappe es wieder zu, da schon längst verschlungen, lächle nachdenklich, da es zur hier oben gestellten Frage vortrefflich passt.

So ist es … und bleibt es.

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