
Fußballprofis und Alkohol, das ist zumeist eine Geschichte, die sich im Verborgenen abspielt. Bilder von öffentlich trinkenden Kickern sieht man höchstens auf feucht-fröhlichen Meisterschaftsfeiern oder zu später Stunde im »Aktuellen Sportstudio«, wenn Franz Beckenbauer das zehnte Weizenbierglas des Abends als Abstoßunterlage für einen Treffer auf der Torwand gebraucht. Ansonsten liest man höchstens in den »Opa erzählt vom Krieg«-Erinnerungen betagter Journalisten-Frontkämpfer von den spektakulären Eskapaden unserer trinkfesten Fußballhelden.
So soll beispielsweise der Erkenschwicker Horst Szymaniak bei seinem ersten DFB-Lehrgang keine Schuhe dafür aber zwei Flaschen Bier in seiner Sporttasche dabei gehabt haben. Und wenn die Legende nicht lügt, dann schloss er sich bei der WM 58 in Schweden sogar in die Toilette ein, um heimlich Steinhäger-Fläschchen zu kippen und das Leergut anschließend etwas übermütig aus dem Fenster zu werfen.

“Dem Fußball sein Zuhause. Pöhlen, Pils und Pokale entlang der B1″ erscheint Ende September 2009!











Freu mich schon wie Bolle auf dein neues Buch, Ben! Kommst du eigentlich auch mal nach Offenbach oder Umgebung? Wär schon spitze. Grüße, Peter