DSF: Heimspiel – LIVE aus der 11 Freunde Bar in Essen, ab dem 14. August 2009!

Veröffentlicht am: 31. Juli 2009 | Kategorie(n): Fundstücke: Artikel, Fotos, Zitate

DSF: Heimspiel – LIVE aus der 11 Freunde Bar in Essen!

Wie auf den Seiten der “11 Freunde Bar” in Essen zu lesen ist, gibt es für die Sendung jeweils nur ein geringes Kartenkontingent. Mal schauen, ob wir da von Scudetto was machen können. Von der ersten Ausstrahlung am 14. August werde ich auf jeden Fall bei SCUDETTO TV berichten.

Hier die Meldung der 11 Freunde Bar zur neuen DSF-Sendung:

Zum ersten Mal im deutschen Fernsehen erhalten die Fans ein echtes Forum für ihre Meinungen, Wünsche und aktuelle Themen. Im neuen Format Heimspiel - diskutieren Fußball-Fans ab dem 14. August immer freitags um 21:15 Uhr live aus der “11 Freunde – Die Bar”mit der Gegenseite emotional und ungefiltert die Themen der Woche. Hier dürfen die Fans sagen, was sie schon immer loswerden wollten.

Denn die Sendung ist ihre Stimme.  Die Moderatoren Frank Buschmann und Lou Richter diskutieren mit den Fans in der “11Freunde – Die Bar” live ihre Themen der Woche. Der Raum ist gefüllt wie die Tribüne, auf der die Fans Woche für Woche ihre Mannschaft unterstützen. Hier lebt die Geschichte vergangener Fußballabende weiter. Neben dem Bundesligageschehen (z.B. die Transfers, Saisonausblick, Trainerwechsel) liefern Streitthemen wie Fanarbeit im Verein, Aufteilung des Spieltags, Wegfall von Stehplätzen oder Manager- und Spielergehälter die Grundlage für heiße Wortgefechte.  Die wechselnden Talk-Gäste bilden eine bunte Mischung aus Fan-Aktivisten, Schlachtenbummlern aus der Stehplatz-Kurve, prominenten Fußballfans und Vereinsfunktionären.

100 Jahre Borussia Dortmund - Die Nachbarn im Revier gratulieren dem BVB zum Jubiläum!

Veröffentlicht am: 31. Juli 2009 | Kategorie(n): Rückpass: Fußball-Nostalgie

Der BVB feiert seinen hundersten Geburtstag. Da wollen natürlich die Nachbarn im Ruhrgebiet nicht zurückstehen und gratulieren Borussia Dortmund recht herzlich zum Jubiläum!

MSV DUISBURG

neururer_gratulation

Peter Neururer, Trainer des MSV Duisburg:

»Als Kind des Ruhrgebiets, als jemand, der fürs Revier einsteht, ist es natürlich eine besondere Ehre für mich, Borussia Dortmund die herzlichsten Glückwünsche zum Jubiläum aussprechen zu dürfen. Der BVB ist ja nicht nur in Deutschland sondern auch international ein echtes Aushängeschild für die gesamte Region. Und ein Verein, der alle Weltkriege überstanden und so eine Tradition aufgebaut hat, dem kann man nur den allerhöchsten Respekt und die größtmögliche Hochachtung zollen – auch wenn in meinen Adern bekanntermaßen blau-weißes Blut fließt. Leider spielen wir im Moment in unterschiedlichen Klassen. Wir arbeiten aber darauf hin, dass wir so bald wie möglich unseren Fans wieder packende Duelle gegen den BVB präsentieren können. Glückwünsche vom MSV Duisburg, Peter Neururer!«

Rückblick: Der Niederländer Alfred Nijhuis ist in Duisburg ein Idol. In seinen letzten Karrierejahren wurde er aber auch ein Publikumsliebling im Westfalenstadion. Das war ein echtes Kunststück, denn die Dortmunder Fans haben den MSV-Anhängern bis heute nicht verziehen, dass sie am 34. Spieltag der Saison 1991/92 jubelten, als der BVB in den letzten Minuten durch ein Tor von Guido Buchwald für den VfB Stuttgart in Leverkusen die Meisterschaft verlor. Im Wedaustadion hatte der BVB den MSV mit 1:0 bezwungen und damit endgültig in die zweite Liga geschickt.

—————————————————————————————————————————-

S.C. DORSTFELD 09

dorstfeld_09

André Schütte, 1. Vorsitzende des S.C. Dorstfeld 09:

»Werte Sportfreunde, auch wir dürfen uns in die Menge der vielen Gratulanten einreihen und sagen: Herzlichen Glückwunsch zu 100 Jahre Borussia Dortmund! Wir selbst - ein mit 500 Mitgliedern größter Fußballverein im Dortmunder Westen - werden in diesem Jahr 100 Jahre alt und freuen uns, neben dem großen BVB unser Jubiläum feiern zu dürfen. Mit den besten Wünschen für die Zukunft hoffen auch wir im Amateurfußball, dass der »große Nachbar« kurzfristig wieder im internationalen Geschäft mitmischt.«

Rückblick: »Die Verbindung zwischen dem S.C. Dorstfeld 09 und dem BVB hat Tradition. Neben Ralf Loose, dem bekannten ehemaligen Bundesligaspieler, ist niemand geringerer als die BVB-Legende und Mitglied der Mannschaft, die 1966 den Europapokal der Pokalsieger nach Dortmund holte, Lothar Emmerich, aus der Dorstfelder Jugendarbeit erwachsen.«

—————————————————————————————————————————-

ROT-WEISS ESSEN

strunz_gratulation

Thomas Strunz, Manager Rot-Weiss Essen:

»Borussia Dortmund und Rot-Weiss Essen – nicht nur die räumliche Nähe der beiden Ruhrgebietsvereine verbindet. Neben einer alten Fanfreundschaft, die vor allem in den 70er Jahren gelebt wurde, teilten sich die Vereine im Laufe der Zeit zahlreiche namhafte Spieler, die die Geschichten beider Clubs nachhaltig prägten.  Heute ist der BVB einer der beliebtesten und erfolgreichsten Vereine des Landes und ein bedeutendes Aushängeschild für das Ruhrgebiet. In diesem Sinne gratuliert Rot-Weiss Essen dem BVB sehr herzlich zu seinem 100-jährigen Vereinsjubiläum und wünscht alles Gute für die weitere Zukunft. Glückauf!«

Rückblick: »Ein bei RWE ausgebildeter Jugendspieler sorgte 1986 für große Erleichterung am Borsig-Platz: Jürgen »Kobra« Wegmann. Der Stürmer, der aus der Jugendabteilung von Rot-Weiss Essen stammte, debütierte 1984 mit Borussia Dortmund in der Bundesliga. Zwei Jahre später rettete er die Borussia mit seinem Tor in der letzten Minute des Relegations-Rückspiels gegen Fortuna Köln ins Entscheidungsspiel, in dem der BVB den Abstieg vermeiden konnte.«

—————————————————————————————————————————-

WUPPERTALER SV

stickroth_gratulation

Thomas Stickroth, Co-Trainer des Wuppertaler SV:

»Ich beglückwünsche den Verein BVB dafür, dass er so viele und treue Fans hat, die wie eine Wand (bildlich, wenn ich an das Stadion denke) hinter ihrer Mannschaft stehen! In der Hoffnung, dass der WSV schon in baldiger Zukunft an die legendären Duelle der Oberliga West gegen den BVB anknüpfen kann, wünsche ich weitere 100 Jahre schwarz-gelbe Fußballherrlichkeit. Mit rot-blauen Grüßen aus dem Stadion am Zoo, Thomas Stickroth!«

Rückblick: Die Oberliga West ist legendär. Aus dieser Zeit stammen auch die spannendsten Duelle zwischen dem WSV und dem BVB. Besonders in Erinnerung ist den Wuppertalern ein Auswärtsspiel in der Saison 1955/56 geblieben. Ihr Auswahl-Torwart Klaus Wilhelm verletzte sich damals schon sehr früh in der Begegnung, durfte aber – wie es früher üblich war – nicht ausgewechselt werden. Ein Umstand, den die Spieler des BVB natürlich für sich zu nutzen wussten. Michallek, Kapitulski und die „Drei Alfredos“ Preißler, Kelbassa und Niepieklo wirbelten den WSV durcheinander und verpassten dem armen Keeper Wilhelm beim 9:1 manch spektakuläres Tor.«

—————————————————————————————————————————-

ROT-WEISS OBERHAUSEN

rwo

Hajo Sommers, Vorstandsvorsitzender, S.C. Rot Weiß Oberhausen e.V.:

»Willkommen im Club. Erst einmal die herzlichsten Glückwünsche zum 100jährigen an alle BVBler und das von ganzem Herzen. Nicht das ich in meinem 50jährigen »Fußballerleben« jemals eine nähere Berührung mit dem BVB gehabt hätte, aber ich kenne sogar in Oberhausen (in unserer kleinen Stadt ist man eigentlich eher Schalke zugetan – warum auch immer oder warum auch nicht?) und in meinem Bekanntenkreis doch so manchen leidenschaftlichen BVB Fan ganz persönlich. Somit durfte auch ich am Tresen meiner Stammkneipe an so manchem Abend in den letzten Jahren mit dabei sein, wenn es wieder mal hieß: Himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt und alles in schwarz - gelb. Ich wünsche dem BVB auch in den nächsten hundert Fußballjahren viel Erfolg und vielleicht sehen wir uns ja mal aufem Platz.«

Rückblick: Als Oberhausen 1969 in die erste Fußball-Bundesliga aufstieg, hatte daran besonders ein ehemaliger BVB-Spieler seinen großen Anteil. Die Dortmunder Legende und bis heute der Rekordtorschütze des BVB, Alfred Preißler, führte als Trainer die Rot-Weißen zum lang ersehnten Aufstieg in den bezahlten Fußball. Zwei Jahre nach seinem Ausscheiden stieg Oberhausen unter Trainer Heinz Murach dann leider wieder ab.

—————————————————————————————————————————-

FC SCHALKE 04

erwin_gratulation

Maskottchen Erwin:

»Herzlichen Glückwunsch dem Verein, den man als Schalker einfach lieb haben muss: Die ersten Trikots waren Blau-Weiß, der erster Trainer hieß Ernst Kuzorra und der Siegtorschütze im Europapokalfinale 1966 Stan Libuda. Schalker Schützenhilfe hat der BVB ja ohnehin gern genommen, wie die überschwänglichen Dankesfaxe für das 4:2 im Jahr 1995 gegen den damaligen Dortmunder Titelkonkurrenten Werder Bremen zeigen. Am schönsten war es, als beide Clubs gleichzeitig was zu feiern hatten: 1997, als man sogar mit Schalke-Trikot auf dem Friedensplatz gerngesehener Gast war. Auf die nächsten 100 Jahre friedlicher Erzrivalität! Und man muss ja auch gönnen können: dem BVB weiterhin immer eine Deutsche Meisterschaft weniger als dem S04.«

Rückblick: Die Derbys sind legendär! In der Bundesliga trafen beide Mannschaften bisher 74 Mal aufeinander: 26 Siege konnte der BVB für sich verbuchen, 25 Mal behielt Schalke die Oberhand und 23 Mal trennte man sich schiedlich-friedlich mit einem Unentschieden. Und Stichwort Rivalität. Das war nicht immer so: Nach der ersten Schalker Meisterschaft 1934 wurde der Zug der Schalker im Dortmunder Bahnhof frenetisch bejubelt. Von dort wurden die »Knappen« ins Rathaus der Stadt eskortiert, wo sie sich ins »Goldene Buch« der Stadt eintrugen.

—————————————————————————————————————————-

VFL BOCHUM

walitza_gratulation

Hans Walitza, VfL-Legende und Mitglied der Jahrhundertelf:

»Vorweg schon einmal die herzlichsten blau-weißen Glückwünsche aus Bochum an die Borussia. Für mich war ja immer das Imposanteste diese unglaubliche Zuschauerzahl. Als wir 1971/72 die erste Saison in der Bundesliga spielten und Dortmund in dem Jahr abstieg, hatten sie dennoch mehr als das Doppelte von uns. Max Merkel hat ja mal gesagt: »Wenn im Westfalenstadion der Rasen gemäht wird, stehen hinterher 20 Mann zusammen und erzählen, wie es gewesen ist.« So war es! Und das ist für einen Spieler Segen und Fluch zugleich. Da war Bochum sicherlich immer noch etwas familiärer. Und das hat auch dem menschlich und fußballerisch feinen Kerl, Reinhold Wosab, so gut bei uns gefallen, als er damals vom BVB kam. Alles Gute und viele schöne Spiele noch untereinander im Revier, euer Hans Walitza«

Rückblick: Lang, lang ist es her. Im Sommer 1981 steht dem VfL Bochum finanziell wieder einmal das Wasser bis zum Hals. In allerletzter Sekunde rettet der BVB den VfL Bochum mit dem Transfer von Legende Franz-Josef »Jupp« Tenhagen nach Dortmund. VfL-Ex-Präsident Ottokar Wüst erinnert sich: »Und dann hat der Reinhard Rauball gesagt: Schick uns den Tenhagen und wir schicken euch eine Million Mark. Andernfalls hätte es uns am nächsten Tag nicht mehr gegeben.«
—————————————————————————————————————————-

fussball_zuhause_legenden

- 04.09.09 - Dortmund: DEM FUSSBALL SEIN ZUHAUSE-Spezial - 100 Jahre BVB 09, FHH/Dortmund, 20h, -> Infos & VVK

- 26.11.09 - Bochum: Ben Redelings trifft…LEGENDEN DES REVIERFUSSBALLS mit Ex-Nationalspieler FRANK MILL & BVB-Anekdoten-Lexikon DIETRICH SCHULZE-MARMELING, RIFF/Bochum, Infos & VVK

11 FREUNDE Bundesliga-Sonderheft: VfL Bochum, Hermann Gerland, Felix Magath, Marcel Koller und das Maskottchen Erwin!

Veröffentlicht am: 24. Juli 2009 | Kategorie(n): Fundstücke: Artikel, Fotos, Zitate

11freunde_bundesliga_sonderheft

Wie seit 2 Jahren üblich, durfte ich auch diesmal den »Bloggerpart« des VfL Bochum-Fan im 11 FREUNDE Bundesliga-Sonderheft geben. Hier meine - in langen Nachtschichten und sorgsamer Kleinarbeit zusammen getragenen - Früchte der Ernte (oder so ähnlich)!

Wie wird die Saison? 2010, ihr werdet es schon sehn, wir holen den U-U-EFA-Cup. Okay, dann eben erst 2011. Wat soll’s!?

Zufrieden mit der letzten? Hochzufrieden. Mehr darf man als devoter Fan unseres Familienklubs in Konkurrenz zu VfL VW, Bayern Telekom und TSG SAP einfach nicht erwarten!

Ein unvergesslicher Moment der letzten Spielzeit? Den völlig erschlagenen, zugespritzten und bandagierten Pippo Bönig im entscheidenden Spiel gegen Frankfurt kämpfen zu sehen!

Und der schlimmste? Diesen Helden nach dem Spiel dabei zu beobachten, wie er seiner kleinen Tochter mühsam hinterher lief: Eine Legende wieder zurück auf dem Boden der Realität!

Welche Schlagzeile würdest Du in der kommenden Saison am liebsten verfassen? »Marcel Koller sagt Danke: Felix Magath hat mich in der Sauna des legendären Maritimhotel zum Meistertrainer gemacht«

Wenn Real nochmal 93 Millionen ausgeben würde, welchen Spieler deiner Mannschaft würdest Du empfehlen? Und warum? Von meinen Lieblingen? Wollt ihr mein Herz herausreißen? Da müssten die schon was »ganz Verrücktes« machen (nicht für Geld)!

Tod und Hass (zumindest aber latente Abneigung): Der Unsitte in den meisten Stadien den Gästefans nur emotionslose Brause in den Bierbecher zu kippen. Menschenverachtende Drangsalierung!

Dein Lieblingsplatz im Stadion? Im immer noch schönsten Stadion der Welt (Schmuckkästchen der Liga) kannste mich einfach überall hinstellen und absetzen.

Deine ewige Elf? Zumdick, Lameck, Gerland, Woelk, Kempe, Eggeling, Iwan, Wosz, Kaczor, Walitza, Leifeld. Trainer: Rolf Schafstall

Die nächste Saison ist für mich gerettet, wenn… unserer Radio-Legende Günther Pohl endlich ein Denkmal mitten in der Ostkurve errichtet wurde!

Mein größter Albtraum ist… dass mich die angeheiratete Schalker Sippe einer Gehirnwäsche unterzieht und für immer in »Erwin – das lustige königsblaue Maskottchen« verwandelt!

Die Meisterschale hält in den Händen: …hoffentlich unser »Auf-immer-VfLer« Hermann Gerland – und der lässt sie dann in bewährter Assauer-Manier schön pilsgeschwängert fallen!

Fußball ist… nicht das Wichtigste im Leben. Es ist das Einzige! (gerne aber auch das Einzigste)

Der Kollege Herr Wieland vom »königsblog« hat übrigens folgendes verfasst!

- Bayer Leverkusen: catenaccio.de

“Ben Redelings trifft…Legenden des Revierfussballs”: Das nostalgische Fussballprogramm zur RUHR.2010 (Kulturhauptstadt), Riff, Bochum

Veröffentlicht am: 22. Juli 2009 | Kategorie(n): Ben Redelings informiert

»Ben Redelings trifft…LEGENDEN DES REVIERFUSSBALLS«

Das nostalgische Fußballprogramm zur RUHR.2010 (Kulturhauptstadt)!

legenden_seitenbande_1

Liebe Fußball-Freunde!

Seit mehr als fünf Jahren gibt es ihn nun schon, den kulturellen Fußballabend SCUDETTO. Viele unvergessliche Veranstaltungen mit Gästen wie Hermann Gerland & Ata Lameck, Willi Lippens, Peter Neururer, Frank Goosen, Philipp Köster, Yves Eigenrauch u.v.m. liegen hinter uns. Und neue amüsante Nostalgie-Runden vor uns.

Extra für die RUHR.2010 habe ich nun die fünfteilige Reihe »Ben Redelings trifft…Legenden des Revierfußballs« konzipiert. Zusammen mit zahlreichen »Helden« wie Klaus Fischer, Frank Mill oder Manni Breuckmann wird es die beliebte Mischung aus Talkelementen, Filmausschnitten, Toneinspielern und Texten von September 2009 bis Mai 2010 im Bochumer RIFF geben.

Viel Vergnügen und auf bald, Euer Ben Redelings!

bochum_2010_bild

Termine der Legenden-Reihe 2009/2010

24.09.09 - Klaus Fischer & Christoph Biermann & Stefan Barta -> Infos + VVK!

26.11.09 - Frank Mill & Dietrich Schulze-Marmeling 

14.01.10 - Heinz-Werner Eggeling & Oliver Birkner 

25.03.10 - Manni Breuckmann u.a. -> ausverkauft!

06.05.10 - Großer Abschlussabend der Legenden-Reihe

—————————————————————————————————————————-

Das nostalgische Fußballprogramm zur RUHR.2010 (Kulturhauptstadt)!

Ort: RIFF, Konrad-Adenauer-Platz, 44787 Bochum, Einlass: 19.00h, Beginn: 19.30h, Eintritt: 10 Euro

VVK: wohnbar, Alte Hattinger Str.15, 44789 Bochum (ohne Gebühr) / Bochum-Marketing-Touristinfo, Huestr. 9, 44787 Bochum (zzgl. Gebühr), –> Online-VVK-Tickets

100 Jahre Borussia Dortmund - Aber eins, aber eins, das bleibt besteh’n: Borussia Dortmund wird nie untergeh’n! BVB-Teil 2!

Veröffentlicht am: 22. Juli 2009 | Kategorie(n): Rückpass: Fußball-Nostalgie

Teil II (auch als Alemannia-Aachen-Song heißt dieser wieder…) ;-)

100 Jahre Borussia Dortmund - Aber eins, aber eins, das bleibt besteh’n: Borussia Dortmund wird nie untergeh’n!

bvb_schwimmbad

In den achtziger Jahren lieferten sich die »Kobra« Jürgen Wegmann und der »Auto-Bruchpilot« Eike Immel lustige Duelle im Schatten des Westfalenstadions. Als Immel einmal dem nicht zu Späßen aufgelegten Stürmerstar vor dem Training seine Hose klaute, tickte Wegmann richtig aus. Wütend fuhr er, ohne ein Wort zu sagen, nach Hause und musste wegen des Trainingsschwänzens 2000 Mark Geldstrafe zahlen. Immer noch ist die »Kobra« nicht gut auf den ehemaligen Kollegen zu sprechen: »Heute würde ich ihm sagen: Behalt sie und verkauf sie doch auf dem Flohmarkt, du Idiot«

Am 28. Mai 1997 ging ein Borusse in die Geschichtsbücher des internationalen Fußballs ein. Als Lars Ricken das entscheidende Tor im Champions-League-Finale des BVB gegen Juventus Turin schoss, jubelte ganz Dortmund. Sein Mitspieler Andi Möller meinte damals überschwänglich: »Dieser Ricken muss ein Glücksschwein gefressen haben. Der ist so gut drauf, der ballert auf Kommando auch die Glocke aus dem Kirchturm.« Der Kommentar von Marcel Reif, der die 17 Sekunden von der Einwechselung bis zum Tor, auf fünf zurechtstutzte, ist mittlerweile legendär: »Ja, jetzt geht auch Stephane Chapusiat – und Lars Ricken kommt. Der Mann mit dem entscheidenden Tor in Auxerre. Mit dem entscheidenden Tor in Manchester. Möller. Ricken! Ricken! Lupfen jetzt! Jaaaaaaa! Fünf Sekunden auf dem Platz. Fünf Sekunden! Lars Ricken! Das kann man nicht erfinden. Legenden werden geboren und Sie sind live dabei!«

Legenden in Dortmund sind mittlerweile auch zwei Menschen, die an Spieltagen für das so genannte BVB-Netradio von den Partien der Borussia berichten. Und das tun der DFB-Pokalheld von 1989, Norbert Dickel, und der Redakteur Boris Rupert auf so emotionale und unverwechselbare Art und Weise, dass sie mittlerweile selbst zur aufregenden Geschichte des Vereins beitragen. Die wunderbare Kommentierung einer vermeintlichen Abseitsposition lief monatelang auf sämtlichen Radiostationen rauf und runter: »Und der steht nicht im Abseits! Du Blindmann! Du blinder Linienrichter! Verdammt noch mal! Das geht doch auf keine grüne Kuhhaut mehr, was dieser Erpel, Greipel oder wie der da auch immer heißt, sich da zusammenpfeift!» Wenn die nächsten hundert Jahre ebenso emotional und spektakulär für die Borussia aus Dortmund verlaufen sollten, dann wird es auch in Zukunft viele spannende Anekdoten zu erzählen geben.

Und ehe ich es vergesse: Ich soll dem BVB von unserer Nachbarin die allerherzlichsten Glückwünsche ausrichten. Sie hofft, noch viele lange Jahre Teil der gemeinsamen Geschichte sein zu können. Und das wünsche ich beiden Jubilaren ebenfalls von Herzen!

-> Teil I

Ausschnitt aus: Dem Fußball sein Zuhause. Pöhlen, Pils und Pokale entlang der B1

Netto ist der neue Trikotsponsor des VfL Bochum. Geheimnis gelüftet!

Veröffentlicht am: 22. Juli 2009 | Kategorie(n): Fundstücke: Artikel, Fotos, Zitate

Das Geheimnis ist gelüftet. Netto ist der neue Trikotsponsor 2009 des VfL Bochum!
vfl_bochum_netto_sponsor

Und so würde es wohl aussehen, mit Netto als neuer Trikotsponsor beim VfL Bochum für die Saison 2009/2010!

Und das sind die ersten offiziellen Fotos des neuen Trikotsponsors Netto in der blau-weißen Kompromiss-Lösung. Nicht schlecht, lieber VfL! Wenn ihr damit auflauft, stimmt es auf jeden Fall optisch besänftigend! Danke an Ata Brasil für das Foto (und hier auch seine riesige Trikotsammlung)!

trikot_vfl_bochum_09_10

trikot_matritz_schwenken
weiterlesen…

Die Trikotsponsoren des VfL Bochum von 1976-2009: Osborne, Plus, Photo Porst, Polsterwelt, Opel, Trigema, Faber, DWS, KiK, ?

Veröffentlicht am: 21. Juli 2009 | Kategorie(n): Rückpass: Fußball-Nostalgie

trikotsponsor_vfl_bochum_plus

Mit Spannung wartet man in Bochum auf den neuen Trikotsponsor. Wieder eine Automarke, eine Bank oder gar eine Supermarktkette? Man weiß es (noch ) nicht. Darum hier noch einmal alle Trikotsponsoren von 1976 bis heute im Überblick:

1976–1979: Osborne

trikot_osbourne

1979–1980: Plus weiterlesen…

100 Jahre Borussia Dortmund - Aber eins, aber eins, das bleibt besteh’n: Borussia Dortmund wird nie untergeh’n! BVB-Teil 1!

Veröffentlicht am: 21. Juli 2009 | Kategorie(n): Rückpass: Fußball-Nostalgie

TEIL I

100 Jahre BVB - Aber eins, aber eins, das bleibt besteh’n: Borussia Dortmund wird nie untergeh’n!

bvb_stadion_innen

Als unsere Nachbarin neulich ihren einhundertsten Geburtstag feierte, habe ich sie lange angeschaut: Die alte Dame ist wenige Tage vor dem berühmten Verein aus Dortmund geboren worden, der so viele Geschichten, so unendlich viele Anekdoten zu erzählen hat aus dem langen Leben eines ruhmreichen Fußballklubs. Unsere Nachbarin hat sie alle miterlebt. Wirklich beneidenswert!

c-redelings_11.jpg

In den legendären fünfziger Jahren, als man 1956 und 1957 zwei der insgesamt sechs deutschen Meisterschaften ins Revier holte, zeigte man zuweilen Traumfußball. Nach dem 5:0-Endrundensieg des BVB über den Hamburger SV am 30. Mai 1956 schrieb das angesehene Fachmagazin »Fußball-Sport«: »Schade, dass von diesem Gruppenspiel kein Lehrfilm aufgenommen wurde. Dann könnte ich mir alle Worte sparen und Ihnen, lieber Leser, diesen Film schicken und recht viel Vergnügen wünschen.«

Aber was war das damals auch für eine geniale Truppe. Echte Kerle liefen für die Borussia aus Dortmund auf den Platz. Max Michallek, ein genialer Mittelläufer, war einer von ihnen. Als er einmal die Abfahrt zu einem Vorrundenspiel in Berlin verpasste, klagte er nicht etwa sein Leid, sondern ging zum Dortmunder Hbf und fuhr mit einem Kohlenzug hinterher. Um den Fahrpreis zurückzahlen zu können, schippte er vorne im Zug eifrig das schwarze Gold in den Kessel. An der Grenze in Helmstedt warteten schon ganz neugierig die russischen Grenzer auf ihn. Russschwarz und ohne Ausweis trat Michallek vor die Besatzermächte und befürchtete das Aus seiner Reise. Doch er hatte Glück. Der BVB hatte Bescheid gesagt und so lächelte ein Grenzer den Star im Outfit eines Bergmanns radebrechend an: »Du Michallek, großer Fußballer, du darfst weiter.« In Berlin hat er dann zwei Tore für seine Borussia gemacht.

Im Mai 1966 herrschte Riesenjubel in Dortmund. Die Menschen standen am Straßenrand Spalier für die siegreiche Mannschaft, die vor Glück strahlend in Cabrios durch die schwarz-gelb beflaggte Stadt gefahren wurde. In einem Auto saßen Lothar Emmerich, Aki Schmidt und Stan Libuda zusammen und reckten stolz den Europapokal der Pokalsieger nach oben. Lachend drehte sich Aki Schmidt irgendwann an diesem herrlichen Tag zur Seite. Er schaute ins Tränen überströmte Gesicht von Stan Libuda. Man, dachte sich Aki, der ist ja voller Emotionen. Den hat es richtig gepackt. Und er beugte sich zu Libuda hinüber und wollte ihm gerade etwas ins Ohr flüstern, da raunzte dieser ihm durch die nur spaltbreit geöffneten Zähne zu: »Halt bloß die Schnauze, Aki. Der Emma hat mir in die Eier gezwickt!«

Anfang der siebziger Jahre trainierte in Dortmund ein Mann den BVB, dessen Eitelkeit lediglich noch von seiner Sehschwäche übertroffen wurde. Hermann Lindemann hatte aus ästhetischen Gründen die Angewohnheit, seine dicke Hornbrille an Spieltagen gerne einmal nicht aufzusetzen. Und das sorgte hier und da für manch lustige Geschichte. So erzählt man sich in Dortmund heute noch mit Tränen in den Augen von dem Tag, als Lindemann - aus welchem Grund auch immer – für einen Moment nicht aufs Spielfeld guckte und so verpasste, wie der gegnerischen Mannschaft ein Elfmeter zugesprochen wurde. Als der Schütze gerade den Strafstoß erfolgreich ausführte, schaute der blinde Maulwurf Lindemann wieder hin und war vollkommen außer sich: »Mein Gott, wie kann denn der Kerl da so frei zum Schuss kommen, ihr Deppen?«

-> Teil II

Ausschnitt aus: Dem Fußball sein Zuhause. Pöhlen, Pils und Pokale entlang der B1

Rückblick: WM-Finale 1966 England - Deutschland im Wembley Stadion und European Football Souvenirs!

Veröffentlicht am: 19. Juli 2009 | Kategorie(n): Rückpass: Fußball-Nostalgie

drama_von_wembley

Herzlichen Dank für die Zusendung zweier Ausgaben der “Fußball-Woche” nach Berlin an Andreas S.! Wunderbare Zeitdokumente. Klasse auch die Werbung auf der Rückseite: European Football Souvenirs. Ich habe gleich mal eine Bestellung losgeschickt. Mal sehen, was noch vorrätig ist! :-)

european_football_souvenirs

Uwe Seeler and Helmut Schön sprechen über die Weltmeisterschaft 1966 in England!

Dauerkarten-Fluch endgültig besiegt: Also nichts wie ran an die VfL-Tickets!

Veröffentlicht am: 18. Juli 2009 | Kategorie(n): Absolut kein Fußball

dauerkarte_vfl_09_10

Ja, ich habe es wieder getan! Nachdem ich im letzten Jahr endlich den Dauerkarten-Fluch besiegen konnte, habe ich erneut zugeschlagen. Okay, im Nachhinein muss ich jetzt wohl sagen, dass mir die Mannschaft und der Trainer dabei auch etwas geholfen haben, diesen Aberglauben zu besiegen. ;-)

Aber egal wie, er ist weg. Und damit alle nicht-rationalen Entschuldigungen. Da aber die Liebe zu einem Verein eh nicht rational ist, sollte eigentlich jeder Fan, der es regelmäßiger ins Stadion schaffen könnte, sich nicht entgehen lassen, seinen Klub mit einer Dauerkarte zu unterstützen und symbolisch zu stärken.

Denn eines darf auch vor allem der im Moment wohl nicht besonders euphorisierte VfL-Fan nie vergessen: Wir sind seit 1971 immer in der ersten (meistens) oder zweiten Bundesliga gewesen. Das ist eine Leistung, die bei aller Kritik an der jeweiligen Führung (und aktuellen sportlichen Leitung), immer und überall gewürdigt werden sollte. Auch bzw. gerade vielleicht durch eine Dauerkarte!

P.S.: Im Moment sieht es ja rein sportlich auch gar nicht so übel aus. Gewinnen ist auch in Testspielen immer gut. Vielleicht erleben wir eine richtig schöne, sorglose Saison mit einigen Highlights und einem Miteinander von Vereinsführung, Spielern und Fans (und Journalisten), wie wir es lange nicht hatten. Die Sehnsucht ist sicher auf allen Seiten da. Und wenn es nicht dazu kommen sollte, dran denken: Meckern macht immer noch am meisten Spaß, wenn man vorher auch live im Stadion dabei war! ;-)

vfl_bochum_mannschaftsposter_79_80

Ach, und nächste Woche wird ja auch der neue Trikotsponsor des VfL Bochum präsentiert. Blanke Trikots deshalb lieber schnell noch kaufen. Aber wer weiß. Vielleicht geht es ja auch back to the roots irgendwie! Nostalgie pur beim VfL! ;-)

«« vorherige Einträge