100 Jahre Borussia Dortmund – Aber eins, aber eins, das bleibt besteh’n: Borussia Dortmund wird nie untergeh’n! BVB-Teil 2!

Veröffentlicht am: 22. Juli 2009 | Kategorie(n): Rückpass: Fußball-Nostalgie

Teil II (auch als Alemannia-Aachen-Song heißt dieser wieder…) ;-)

100 Jahre Borussia Dortmund – Aber eins, aber eins, das bleibt besteh’n: Borussia Dortmund wird nie untergeh’n!

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In den achtziger Jahren lieferten sich die »Kobra« Jürgen Wegmann und der »Auto-Bruchpilot« Eike Immel lustige Duelle im Schatten des Westfalenstadions. Als Immel einmal dem nicht zu Späßen aufgelegten Stürmerstar vor dem Training seine Hose klaute, tickte Wegmann richtig aus. Wütend fuhr er, ohne ein Wort zu sagen, nach Hause und musste wegen des Trainingsschwänzens 2000 Mark Geldstrafe zahlen. Immer noch ist die »Kobra« nicht gut auf den ehemaligen Kollegen zu sprechen: »Heute würde ich ihm sagen: Behalt sie und verkauf sie doch auf dem Flohmarkt, du Idiot«

Am 28. Mai 1997 ging ein Borusse in die Geschichtsbücher des internationalen Fußballs ein. Als Lars Ricken das entscheidende Tor im Champions-League-Finale des BVB gegen Juventus Turin schoss, jubelte ganz Dortmund. Sein Mitspieler Andi Möller meinte damals überschwänglich: »Dieser Ricken muss ein Glücksschwein gefressen haben. Der ist so gut drauf, der ballert auf Kommando auch die Glocke aus dem Kirchturm.« Der Kommentar von Marcel Reif, der die 17 Sekunden von der Einwechselung bis zum Tor, auf fünf zurechtstutzte, ist mittlerweile legendär: »Ja, jetzt geht auch Stephane Chapusiat – und Lars Ricken kommt. Der Mann mit dem entscheidenden Tor in Auxerre. Mit dem entscheidenden Tor in Manchester. Möller. Ricken! Ricken! Lupfen jetzt! Jaaaaaaa! Fünf Sekunden auf dem Platz. Fünf Sekunden! Lars Ricken! Das kann man nicht erfinden. Legenden werden geboren und Sie sind live dabei!«

Legenden in Dortmund sind mittlerweile auch zwei Menschen, die an Spieltagen für das so genannte BVB-Netradio von den Partien der Borussia berichten. Und das tun der DFB-Pokalheld von 1989, Norbert Dickel, und der Redakteur Boris Rupert auf so emotionale und unverwechselbare Art und Weise, dass sie mittlerweile selbst zur aufregenden Geschichte des Vereins beitragen. Die wunderbare Kommentierung einer vermeintlichen Abseitsposition lief monatelang auf sämtlichen Radiostationen rauf und runter: »Und der steht nicht im Abseits! Du Blindmann! Du blinder Linienrichter! Verdammt noch mal! Das geht doch auf keine grüne Kuhhaut mehr, was dieser Erpel, Greipel oder wie der da auch immer heißt, sich da zusammenpfeift!» Wenn die nächsten hundert Jahre ebenso emotional und spektakulär für die Borussia aus Dortmund verlaufen sollten, dann wird es auch in Zukunft viele spannende Anekdoten zu erzählen geben.

Und ehe ich es vergesse: Ich soll dem BVB von unserer Nachbarin die allerherzlichsten Glückwünsche ausrichten. Sie hofft, noch viele lange Jahre Teil der gemeinsamen Geschichte sein zu können. Und das wünsche ich beiden Jubilaren ebenfalls von Herzen!

-> Teil I

Ausschnitt aus: Dem Fußball sein Zuhause. Pöhlen, Pils und Pokale entlang der B1

1 Kommentar

1. Ein Bochumer &hellip | 23. Juli 2009 um 17:14:42

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