Ein großartiger Bericht zum 80. Geburtstag der Schalke-Legende Ernst Kuzorra!

Veröffentlicht am: 31. August 2009 | Kategorie(n): Rückpass: Fußball-Nostalgie

Ein wunderbarer ARD-Fernsehbericht über das Leben des Schalkers Kuzorra! Ernst Kuzorra und das Fahrrad seiner Frau. Mit Otto Tibulski und Herbert Burdenski. Und das legendäre Zitat: “Ich wusste nicht wohin mit dem Ball, da hab ich ihn einfach reingewixt”

Roger Milla war irgendwo im Busch verschwunden: Das Ende der Transferfrist in Fussball-Anekdoten!

Veröffentlicht am: 31. August 2009 | Kategorie(n): Fußball-Anekdoten

Heutet die Transferfrist. Wer bis jetzt nicht zugeschlagen hat, wird sich bis zum Januar 2010 gedulden müssen. Ob die neu verpflichteten Spieler allerdings tatsächlich die Illusion der Fans von einer glamouröseren Zukunft erfüllen werden, wird sich erst in ein paar Monaten zeigen. Doch schon immer sorgten die Transferaktivitäten der Vereine für manch amüsante Fußball-Anekdote.

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1974 hatte man sich auf Schalke wieder einmal etwas richtig Feines für die Zuschauer ausgedacht. Nach der Weltmeisterschaft im eigenen Land wollte man den Fans einen echten Kracher präsentieren und hatte dabei einen blonden Verteidiger aus Brasilien, namens Marinho, im Auge. In aufwändigen Fotostrecken lobte die Boulevardpresse den mitten im Hochsommer in einen Pelzmantel gesteckten Brasilianer bereits in den siebten Himmel.

70.000 sehnsüchtige Schalker wohnten gespannt der Präsentation des neuen Wundermannes im Parkstadion bei. Die mit Händen zu greifende Euphorie und die vielen lachenden Gesichter überall machten diesen Tag zu einer königsblauen Feierstunde. Doch da der Transfer sehr, sehr teuer war, sollten die Zuschauer entscheiden, ob Marinho tatsächlich der Mann ihrer Träume sei. Seine Verpflichtung lag einzig und allein in ihrer Hand. Man stellte Urnen an den Ausgängen auf, und nachdem alle 70.000 Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben hatten, fuhr man die Behälter auf die klubeigene Geschäftsstelle.

Doch Schalke wäre nicht Schalke, wenn man nun in aller Seelenruhe die Zettel gezählt und anschließend das Ergebnis vor der versammelten Presse bekannt gegeben hätte. Nein. Auf Schalke läuft das anders. So wurden die Urnen von der Müllabfuhr abgeholt, noch bevor überhaupt irgendjemand die Wahlzettel zu Gesicht bekommen hatte. Aber da der Transfer am Ende wohl sowieso viel zu teuer für die klamme Schalker Vereinskasse gewesen wäre, verkündeten Charly Neumann und Günter Siebert kurzerhand mit gespielter Unschuldsmiene: »Mit knapper Mehrheit wurde Marinho von den Zuschauern abgelehnt.«

Ebenfalls nicht mit Ruhm bekleckerten sich 1988 die Verantwortlichen von Borussia Dortmund. Im Frühherbst wunderten sich die Spieler sehr über die Verpflichtung des 28-jährigen Argentiniers Patricio Margetic, der vor Saisonbeginn nach vier Wochen Probetraining noch »zurück in die Pampa« (O-Ton Heribert Fassbender bei der WM 1990) geschickt worden war. In Bochum hatte Trainer Rolf Schafstall den vermeintlichen Torjäger bereits zwei Jahre vorher als komplett »bundesligauntauglich« eingestuft. Da Margetic jahrelang in den USA bei den Chicago Stings fast nur in der Halle gespielt hatte und deshalb – um es vorsichtig auszudrücken – einige konditionelle Mängel aufwies, mutmaßten die gewieften Trainingsplatzkiebitze: »Den hamse sicher für die Winterpause eingekloppt, damit der in der Halle glänzt.«

Doch da kam er nie an. Nach 34 Einsatzminuten in zwei Spielen war der Argentinier so ausgepumpt, dass er fortan nicht einmal mehr von einem Strafraum zum nächsten laufen konnte. Trotz allem durfte sich Margetic am Ende der Saison als DFB-Pokalsieger bezeichnen.

Aus seiner Sicht hätte der Ausflug in die deutsche Bundesliga kaum besser laufen können. Andere Träume erfüllten sich leider nicht. In all den Jahren regten viele klangvolle Namen die Fantasie der Fans im Ruhrgebiet an, ohne dass jene anschließend tatsächlich den Weg ins Revier fanden. Darunter waren auch solch exotische Paradiesvögel wie der kolumbianische Nationaltorhüter von Nacional de Medellin, René Higuita. Der sollte als 22-jähriges Ausnahmetalent 1989 zum VfL Bochum wechseln. Und das wär’s gewesen, wie man im Fußball zu sagen pflegt. Denn Higuita war ohne Frage ein besonders pfiffiges Kerlchen. Bereits in diesem zarten Alter hatte er als Keeper fünfzehn Tore (zwölf Elfmeter, drei Freistöße) für seinen Verein erzielt.

Doch der Transfer scheiterte genauso wie der geplante große Überraschungscoup von Schalke-Präsident Günter Eichberg ein Jahr nach der WM 1990. Kurz vor der Vertragsunterzeichnung war der Kameruner Lambadatänzer Roger Milla leider irgendwo unauffindbar »im Busch verschwunden« (Eichberg).

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Doch es gibt sie auch – die Transfer-Erfolgsgeschichten. Der Wechsel von Günter Brocker 1952 vom Duisburger FV 08 zum FC Schalke 04 fällt beispielsweise in diese Kategorie. Nichts ahnend saß der Abwehrrecke Brocker eines Abends an der Theke in seiner Vereinskneipe, als ein großer Kerl hereinkam und direkt auf den Duisburger zusteuerte. »Na, Günter, wie isset?«, sprach der Mann ihn an, den Brocker erst auf den zweiten Blick als Werner Kisker identifizierte. Kisker, der zur damaligen Zeit in Hamborn spielte, war zuvor einige Jahre Torwart auf Schalke gewesen. Und das war auch der Grund für seinen Besuch in Brockers Stammkneipe. »Komm mal mit raus!«, sagte der ehemalige Schalker Torhüter und führte den immer noch überraschten Abwehrspieler zu einem Opel Admiral draußen vor der Tür.

Brocker stockte der Atem. Vorne im Auto saßen der Präsident von Schalke 04, Albert Wildfang, und Hermann Eppenhoff, hinten Fritz Szepan und Ernst Kuzorra. Und die Schalker Legenden fackelten nicht lange: »Können wir mit dir reden?«, fragten sie ihn gleich und duzten Brocker. ›Szepan und Kuzorra’, dachte er und sein Herzschlag ging richtig los.

Die beiden großen Idole kamen nach Hochfeld, um ihn, den einfachen Abwehrspieler eines Zweitligisten aus Duisburg, zu verpflichten! Brocker war von der Situation überwältigt: »Da konnte man doch nicht ›Nein‹ sagen. Die haben einen Vertrag für mich fertig gemacht und mir den Handschlag drauf gegeben. Danach habe ich mir ein paar Wochen die Hände nicht mehr gewaschen.« Und als Schalke 1958 Deutscher Meister wurde, stand Günter Brocker, der Mann, den die königsblauen Legenden Szepan und Kuzorra 1952 von der Theke weg engagiert hatten, hinten in der Abwehr und ließ gegen den Hamburger SV kein Tor zu. Manchmal erfüllen sich bei Transfers eben auch alle Träume – die der Fans, die des Vereins und die der Spieler!

Aus: Ben Redelings: “Dem Fußball sein Zuhause. Pöhlen, Pils und Pokale entlang der B1″, Verlag Die Werkstatt, 2009, 196 Seiten, 9,90 Euro

Als Horst Schlämmer noch keine Wahlen gewann: Hape Kerkeling macht in Fussball – Das Ding muss rein!

Veröffentlicht am: 28. August 2009 | Kategorie(n): Fußball-Lieder

Hape Kerkeling (alias Horst Schlämmer) und das Fußballlied: Das Ding muss rein!

Dem Fussball sein Zuhause. Pöhlen, Pils und Pokale enlang der B1 – endlich daheim!

Veröffentlicht am: 28. August 2009 | Kategorie(n): Fußball-Bücher

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Um kurz vor 11 Uhr ist die Palette mit den Büchern endlich angekommen! “Dem Fußball sein Zuhause” ist also daheim! Wer ein Buch bestellt hat – es geht noch heute in die Post! Wer noch keins bestellt hat, kann dies natürlich ab sofort gerne tun. Bis die Bücher im Handel erhältlich sind, wird sicher noch eine gute Woche vergehen! Und jetzt: Schau ich mir das Ding erst einmal in Ruhe an! ;-)

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Ende der Woche endlich da: Dem Fußball sein Zuhause. Pöhlen, Pils und Pokale entlang der B1!

Veröffentlicht am: 26. August 2009 | Kategorie(n): Ben Redelings informiert

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Wie im Newsletter bereits geschrieben, ist die Vorfreude riesig. Das neue Buch “Dem Fußball sein Zuhause. Pöhlen, Pils und Pokale entlang der B1″ kommt Ende dieser Woche aus dem Druck. Und deshalb wird die Luft bis Donnerstag auf diesen Seiten hier angehalten.

Wer es nicht erwarten kann, bis “Dem Fußball sein Zuhause” im Handel ist: Jetzt das Buch online bestellen, dann sollte es am Samstag, den 29.08.09, bereits im Briefkasten liegen!

Ansonsten gibt es natürlich die Möglichkeit, das Buch auf den ersten Terminen der neuen Saison zu erwerben. Am 30.08.09 beim Zeltfestival in Bochum, am 04.09. beim “Dem Fußball sein Zuhause”-BVB-100-Jahre-Spezial mit Europapokalsieger Siggi Held in Dortmund oder am 08.09.09 auf der Vorpremiere des neuen Programms in der 11 Freunde-Bar in Essen.

Wie in Essen zur Vorpremiere werden die Karten auch für die ersten Scudetto-Legenden-Termine in Bochum bereits knapp! Auch die Nachfrage bei den Tourstationen, wo der VVK bereits gestartet ist, ist hoch. Also, rechtzeitg Tickets sichern, macht Sinn!

In Bochum geht das jetzt auch wieder offline bei Bo-Marketing an der Huestr. und neuerdings auch in der Wohnbar, Alte Hattingerstr. Dort ohne VVK-Gebühren!

Alle Termine und VVK-Stellen in der Übersicht!

Video: Schnupfen mit Ex-Bayern-München-Nationalspieler Sepp Maier!

Veröffentlicht am: 26. August 2009 | Kategorie(n): Rückpass: Fußball-Nostalgie

Ex-Bayern-München-Profi Sepp Maier erklärt uns den richtigen Umgang mit Schnupftabak und den notwendigen Gerätschaften!

Video: Der scheidende FC-Bayern-München-Manager Uli Hoeneß auf der Suche nach dem Glück!

Veröffentlicht am: 26. August 2009 | Kategorie(n): Rückpass: Fußball-Nostalgie

Zusammen mit Nationalspieler Gerd Müller hat sich der scheidende FC-Bayern-München-Manager Uli Hoeneß auf die Suche nach dem großen Glück gemacht. Ein teures Auto ist dabei (vielleicht) nicht nur Polemik!

Video: Franz Beckenbauer analysiert die Wirtschaftskrise – die Krankheit “Intellektuelle”!

Veröffentlicht am: 26. August 2009 | Kategorie(n): Fußball-Video des Tages

Die große Krankheit “Intellektuelle” (zu viele Studenten) bedingt möglicherweise die Wirtschaftskrise. Und jetzt wenden sich diese Intellektuellen auch noch dem Fußball zu. Warum das so ist? Franz Beckenbauer hat wie immer eine schlüssige Erklärung parat!

Video: Karate-Kid lebt! Sergio Jáuregui (Blooming) streckt Leonardo Medina (Oriente Petrolero) mit Karatetritt nieder!

Veröffentlicht am: 25. August 2009 | Kategorie(n): Fußball-Video des Tages

Wie würde ein TV-Reporter jetzt an dieser Stelle wohl sagen: “Das sind Szenen, die möchten wir im Fußball nicht mehr sehen!”

Karatekid des bolivianischen Fußball: Beim Spiel zwischen Oriente Petrolero und Blooming streckte Abwehrspieler Sergio Jauregui den gegnerischen Spieler Leonardo Medina mit einem Karatetritt gegen den Hals nieder.

Video: SCUDETTO-FUSSBALL-TV mit DSF-Fantalk Heimspiel aus der 11 Freunde Bar, rosa/magenta Trikots, Schalke 04-Buch…

Veröffentlicht am: 22. August 2009 | Kategorie(n): SCUDETTO-TV

Die Geschichte von Niko Malente (!) aus dem unterhaltsamen Buch “11 Feinde” von Erik Wegener gehört eigentlich noch mehr gewürdigt als in diesem Video. Aber die Zeit läuft einfach immer davon! Ansonsten verspreche ich zwei sehr schöne O-Töne zum rosa-magenta-himbeerfarbenen Trikot des VfL Bochum. Einer der beiden ist Schalker! Viel Vergnügen und nicht vergessen eure Meinung mit der richtigen E-Mail-Adresse zum S04 zu posten!

Dank an Henning H. für den wieder einmal wunderbaren Kameraeinsatz!

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