Entlarvt: Der VfL Bochum auf den Spuren des Hamburger SV – Trikots 2009/2010 und 1976/1977!

Veröffentlicht am: 5. August 2009 | Kategorie(n): Fundstücke: Artikel, Fotos, Zitate

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Als Wolfgang “Felix” Magath zur Saison 1976/77 zum Hamburger SV kam, wurde er in diesen rosa-magenta-pink-blauen Trikots der Öffentlichkeit präsentiert. Zur Spielzeit 2009/2010 will der VfL Bochum nun in seinen Ausweichtrikots die Bundesliga irritieren und erobern. (Der HSV belegte damals übrigens den 6. Tabellenplatz)

IN DER PRATSCH: Alemannia Aachens genial-verrückter Torjäger Roger Claessen!

Veröffentlicht am: 5. August 2009 | Kategorie(n): Fundstücke: Artikel, Fotos, Zitate

Dieser Tage erreichte mich die neuste Ausgabe des wunderbaren Magazins “IN DER PRATSCH”. Eine Story hat mich besonders fasziniert und deshalb freue ich mich sehr über die Erlaubnis eines “Abdrucks” an dieser Stelle. Herzlichen Dank und viele Grüße nach Aachen!

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Ach, Du Schande

Weil sich Genie und Wahnsinn bei ihm die Klinke in die Hand gaben, trieb Roger Claessen Gegenspieler und Vereinsvorstände gleichermaßen an den Rand der Verzweiflung. Während zweier Spielzeiten trug der belgische Torjäger auch das Trikot der Alemannia. Vor vierzig Jahren köpfte er die Schwarz-Gelben zur Vizemeisterschaft.

In seiner Tätigkeit als Alemanniapräsident hat Leo Führen schon einiges erlebt. Kaum etwas kann den wortgewandten Textilfabrikanten aus der Fassung bringen. Doch das, was der sonntagnachmittägliche Anrufer gerade erzählt hat, verschlägt ihm schlichtweg die Sprache: „Roger Claessen hat sich als Freiwilliger zur Fremdenlegion gemeldet. Liebeskummer!“ Vor seinem inneren Auge sieht er den teuersten Einkauf der Vereinsgeschichte in der flirrenden Wüstenhitze am Horizont entschwinden. Mit gebrochenem Herzen und geschultertem Gewehr. Einen Schweißausbruch und mehrere hektische Telefonate später ist ein rasch entworfener Notfallplan in Gang gesetzt. Als sich das Auswärtige Amt vermittelnd einschaltet, kommt Bewegung in die Sache. Und der liebeskranke Stürmer ungeschoren davon. Letzten Endes verzichten Frankreichs Streitkräfte auf seine Dienste. Am Tivoli atmet man erleichtert auf.

Immer am Limit

„Ich kann nicht behaupten, dass das Arbeiten mit Roger langweilig gewesen wäre.“ Vier Jahrzehnte nach dieser fast filmreifen Episode denkt Leo Führen mit einem Schmunzeln an seinen damaligen Schützling zurück. „Man wusste genau, dass jederzeit etwas passieren konnte. Nur leider nicht, was und wann.“ Im Sommer 1968 lotst Alemannias heutiger Ehrenpräsident den gebürtigen Wallonen von Standard Lüttich an die Krefelder Straße. Der 26-Jährige soll bei den Kartoffelkäfern eine wichtige Aufgabe erfüllen: die Verstärkung der bis dato eher mauen Offensive. Schließlich soll das Team nach Aufstieg und erfolgreichem Klassenerhalt in der kommenden Spielzeit zum Angriff auf die vorderen Plätze der Bundesliga blasen. Ein ambitioniertes Ziel, für dessen Erreichen sich die Kaiserstädter weit aus dem Fenster lehnen. 300.000 DM lässt man sich alleine die Unterschrift des belgischen Torschützenkönigs und Sportlers des Jahres kosten. Seine Erfolge für die „Rouge et Blanc“ – 161 Tore in 229 Spielen, Meisterschaft, Pokalsieg – erregen Aufsehen in Fußballdeutschland. Diese Aachener wollen es also wirklich wissen.

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Aber nicht alle Vereinsverantwortlichen teilen die Führensche Vision einer Alemannia an der Tabellenspitze. Zumindest nicht um jeden Preis. Unmittelbar nach der Bekanntgabe des Transferabschlusses tritt Schatzmeister Harry Read von seinem Amt zurück. Der Verwaltungsratsvorsitzende Werner Kochs folgt ihm auf dem Fuß. Beiden ist das finanzielle Risiko zu hoch. Kochs sieht mit dieser Verpflichtung zudem massive, zwischenmenschliche Probleme auf den Verein zukommen. Dem Neuzugang eilt der Ruf eines Enfant terrible voraus. Bereits mehrfach ist Roger Claessen in seiner Heimat mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Von Erregung öffentlichen Ärgernisses, über Sachbeschädigung bis hin zu Nötigung reicht die Palette seiner Verfehlungen. Ein halbes Dutzend Sportwagen hat er im Lauf der letzten Jahre volltrunken zu Schrott gefahren, sich erst jüngst mit einer achttägigen Haftstrafe für die belgische Nationalmannschaft untragbar gemacht. Die Standard-Fans nennen ihn „la Honte“ – die Schande. Und lieben ihn dennoch.

Denn nicht nur abseits des Platzes tritt Claessen das Gaspedal durch. Er spielt Fußball wie er lebt: kompromisslos, immer am Limit, ohne Rücksicht auf Verluste. Mit gerade einmal 16 Jahren macht er sein erstes Profispiel. Von Anfang an sind die Massen von seinem Kampfgeist und seiner Spielkunst angetan. Eine Europapokalpartie gegen das ungarische Team Vasas Györ im März 1967 macht ihn in Lüttich unsterblich. Von zwei Gegenspielern übel in die Mangel genommen, muss Roger Claessen schon vor der Halbzeit mit einem Armbruch in die Kabine. Auswechslungen sind noch nicht erlaubt. Nach dem 1:2 im Hinspiel droht den dezimierten Rot-Weißen das Aus. Bis ihre Nummer Neun kurz vor dem Ende wieder an der Seitenlinie auftaucht. Gegen den Willen des Mannschaftsarztes und eine halbe Flasche Whiskey zur Schmerzbekämpfung intus springt Claessen zurück ins Geschehen. Kaum auf dem Rasen erzielt er das 1:0, bereitet sogar noch einen zweiten Treffer vor. Standard erreicht das Halbfinale und feiert seinen Matchwinner überschwänglich. Das ist das Holz, aus dem Helden geschnitzt sind. Genau für diese Siegermentalität hat die Alemannia derart tief in die Tasche gegriffen. Nackt Sonnenbaden hin, betrunken Randalieren her.

Von der Leine gelassen

Anfang Juli 1968 wird die neue schwarz-gelbe Wunderwaffe der Öffentlichkeit vorgestellt. Passenderweise findet die Pressekonferenz in einer Kneipe statt. Doch von Schande keine Spur. Stattdessen sitzt da ein adrett gekleideter, junger Mann, der an seinem Wasser nippt und freundlich lächelnd alle Fragen der Reporter beantwortet. In nahezu fließendem Deutsch. Roger Claessen präsentiert sich humorvoll und keineswegs auf Kopf oder Mund gefallen. Zuguterletzt macht er allen Anwesenden klar, dass er die ihm zugedachte Mission längst verinnerlicht hat. Vollmundig verspricht er den Alemannia-Anhängern, in jeder Partie mindestens einmal zu treffen. Als er in seinem ersten Testspiel gegen den PSV Eindhoven gleich doppelt einnetzt, sind sich alle Experten einig: Mit diesem Mann kann es für die Alemannia nur bergauf gehen. Tatsächlich wird der Neue in der Folgezeit zu einem der Hauptakteure einer herausragenden Saison. Der erfolgreichsten in der kaiserstädtischen Bundesligageschichte.

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Vom Start weg zeigt das Team der Konkurrenz, wozu es neuerdings fähig ist. Mit 4:1 überrollt es den amtierenden deutschen Meister aus Nürnberg in dessen Stadion. Eine Woche später ergeht es der Frankfurter Eintracht am Tivoli nicht viel besser. Nach fünf Spieltagen steht die Alemannia auf dem zweiten Tabellenplatz. Als Ursache für den schwarz-gelben Höhenflug sieht die Fachpresse vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit, die auch über den Schlusspfiff hinausgeht. Trainer Michel Pfeiffer findet das richtige Maß zwischen Zuckerbrot und Peitsche, lässt seine Jungs beizeiten zum Feiern von der Leine. In einer derart vertrauensvollen Atmosphäre fühlt sich Roger Claessen sichtlich wohl. Ohne lange Eingewöhnungszeit ist er sofort Dreh- und Angelpunkt des Aachener Spiels. Sein Spielverständnis, seine Ballbehandlung und nicht zuletzt sein Killerinstinkt heben die schwarz-gelbe Offensive auf ein selten gesehenes Niveau. Alles scheint in bester Ordnung, als den Belgier im Herbst ein schwerer Schicksalsschlag trifft. weiterlesen…

Die Fussball-Hilfe / Folge 3: Google sucht und Scudetto-Leser antworten. Kompetente Lösungen auf alle Fach-Fragen!

Veröffentlicht am: 4. August 2009 | Kategorie(n): Fundstücke: Artikel, Fotos, Zitate

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Google beantwortet alle Fragen des Lebens? Nicht immer. Deshalb soll diese Rubrik dabei helfen, unbeantwortete Fragen endlich zu beantworten. Jeweils drei Suchanfragen werden hier pro Woche online gestellt. Wenn ihr etwas wisst, schreibt es bitte in die Kommentare. Die suchenden Fußballfans werden es euch danken. Denn am Ende gilt wie immer: Google für sich, wir Fans für uns alle!

Heute mal richtig schwierig (wie ich persönlich finde)!

1) schalke 04 trainer erotikfotograf trigema?

2) wem gehört bayern münchen?

3) fußballlied viel bongo trommeln?

(4) Zusatz: Frank goosen abgenommen?)

Ein Bild mit Fehlern: Fussballbonbons in der Dose – 18 Erstligisten oder die Mogelpackung!

Veröffentlicht am: 4. August 2009 | Kategorie(n): Fundstücke: Artikel, Fotos, Zitate

Na, wer entdeckt ihn zuerst, den Fehler auf diesem Bild (bzw. die zwei, drei)?

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(Motiv Tankstelle: Fußballbonbons im Überblick, kurz vor Lotte)

Klopp ist ein Prolet, der vom Fußballspielen nichts versteht – Schalke-Lied “Blau und weiss” im Fadenkreuz der Muslime!

Veröffentlicht am: 3. August 2009 | Kategorie(n): Fußball-Lieder

Das Sommerloch ist gefährlich weit geöffnet und der Start der Fußball-Bundesliga-Saison steht vor der Tür. Was liegt da näher, als mal so ein Thema auszugraben: “Muslime protestieren gegen Schalker Vereinslied”!

Abhilfe für die vermeintlich anstößigeTextzeile “Mohammed war ein Prophet, der vom Fußball spielen nichts versteht” lieferte in den Kommentaren bei derwesten.de ein User namens “Udo Trief”: “Klopp ist ein Prolet, der vom Fußballspielen nichts versteht!”. Vermutlich kein Anhänger der schwarz-gelben Zecken. ;-)

Blau und Weiß
Wie lieb’ ich dich
Blau und Weiß
Verlass mich nicht
Blau und Weiß
Ist ja der Himmel nur
Der Himmel nur
Blau und Weiß
Ist unsre Fußballgarnitur
Blau und Weiß
Ist ja der Himmel nur
Der Himmel nur
Blau und Weiß
Ist unsre Fußballgarnitur

Hätten wir ein Königreich
Machten wir es den Schalkern gleich
Alle Mädchen die so jung und schön
So jung und schön
Müssten alle Blau und Weiß
spazieren gehn

Mohammed war ein Prophet
Der vom Fußball spielen nichts versteht
Doch aus all der schönen Farbenpracht
Hat er sich das Blau und Weiße ausgedacht
Doch aus all der schönen Farbenpracht
Ja, Farbenpracht
Hat er sich das Blau und Weiße ausgedacht

Tausend Feuer in der Nacht
Haben uns das große Glück gebracht
Tausend Freunde, die zusammen steh’n
Zusammen steh’n
Dann wird der FC Schalke NIEMALS untergeh’n

Tante Jutta aus Kalkutta beim Pokalspiel Sportfreunde Lotte gegen den VfL Bochum!

Veröffentlicht am: 3. August 2009 | Kategorie(n): Fundstücke: Artikel, Fotos, Zitate

Was eine Ehre! DJ Friedel von Hagen heizte den VfL-Fans vor dem Pokalspiel bei den Sportfreunden Lotte ordentlich ein. Höhepunkt, kurz vor dem einsetzenden Starkregen-Schauer, sein Smash-Hit “Tante Jutta aus Kalkutta” (hat ein Pferdegebiss)!

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