Drei Spiele in Folge hat der MSV Duisburg mittlerweile verloren. Zeit also vielleicht für Peter Neururer wieder tiefer in seine Aberglauben-Kiste zu greifen:
Im Allgemeinen denkt man ja, Spiele werden entschieden, weil ein Team dem anderen überlegen ist. Doch das ist natürlich Quatsch. Vorsintflutlich. Schlicht naiv. Wer sich auch nur ein bisschen mit
Fußball auskennt, weiß, dass einzig und allein eine Sache über das Wohl und Wehe einer Mannschaft richtet: Der Aberglaube!
Und wenn man über dieses höchst vielschichtige Thema nachdenkt, kommt man zwangsläufig an einem der führenden Experten auf diesem Gebiet nicht vorbei: Peter Neururer.
Generationen von Wissenschaftlern untersuchen seit vielen Jahren im Auftrag der Europäischen Union jeden einzelnen Schritt des wundersamen Mannes aus Marl. Sein Aberglaube und die Folgen für das Spielgeschehen werden als der Schlüssel zum dauerhaften Erfolg in der Zukunft gesehen.
Schon bei einer seiner ersten Trainerstationen, Ende der Achtziger auf Schalke, zeigte der legendäre Coach seinen zahlreichen Bewunderern, wie man mit einfallsreichen Ritualen zu erstaunlichen Ergebnissen kommt. So trug Neururer bis zu einem äußerst unglücklichen 1:2 in Unterhaching während der Saison 1989/90 sechs Spiele ohne Niederlage stets Unterhosen mit bunten Elefanten drauf. Eine simple Maßnahme, aber sehr erfolgreich. Und weil das so prima funktioniert hatte, wurde der Erfolgsgarant »Boxershorts« auch in den nächsten sechs Begegnungen ohne Niederlage eingesetzt. Diesmal schmückten lustige Maulwürfe die Unterwäsche des Trainers.
Ein Ausschnitt aus dem neuen Buch: “Dem Fußball sein Zuhause. Pöhlen, Pils und Pokale entlang der B1″










Hörte ich da gerade, “deshalb ist er auch so beliebt”? Aber doch vor allem bei den Leuten, die solche Leute brauchen, um über solche Leute Geschichten zu schreiben