Revier-Geflüster: Fussballstorys direkt aussem Pott – Folge 1: Breuckmann, Lorant und ein Sofa in Recklinghausen!

Veröffentlicht am: 31. Oktober 2009 | Kategorie(n): Halbzeitpause

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Jeden Samstag wird hier nun aus dem Revier geflüstert. Was gibt es fußballerisch Neues zwischen Kamp-Lintfort und Bönen, zwischen Haltern und Sprockhövel. Und ihr könnt mitmachen: Schickt eure Infos, Tipps und Anregungen an post at scudetto.de. Es gibt auch immer wieder etwas als Belohnung zu gewinnen!

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Letzte Woche besuchten wieder zwei Bochumer unseren ehemaligen Keeper Rein van Duijnhoven bei seinem niederländischen Klub in Helmond. Was sie dort – u.a. in den VIP-Räumen – erlebten, haben sie im westline-Forum sehr schön zusammen gefasst. Naja, vielleicht kann man Rein van Duijnhoven ja irgendwann auch mal wieder in Bochum hautnah erleben…?!

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c-redelings_11.jpgAm Dienstag der letzten Woche lag dann endlich auch das neue Buch von Jürgen Boebers-Süßmann im Briefkasten: Die Ewigkeit ist königsblau – Kuzorra, Libuda & Co. – die besten Schalker Spieler aller Zeiten ist dieser Tage im Verlag Die Werkstatt erschienen. Der WAZ-Redakteur  hat die 28 wichtigsten Spieler-Legenden in seinem Buch porträtiert: Genies wie Kuzorra, Kämpfer wie Rolf Rüssmann, Künstler wie Stan Libuda, Sympathieträger wie Gerald Asamoah. Und gleich auf den ersten Seiten – Asche auf mein Haupt – wird mir bewusst, dass ich den Namen “Clemens” mit Ernst Kuzorra noch nie in Verbindung gebracht habe. Ich werde also mal wieder viel lernen können in diesem unterhaltsamen Buch…

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c-redelings_11.jpgWo wir gerade beim Thema Bücher sind: Stefan Barta hat letzten Samstag im Marriot-Hotel direkt an der Arena Auf Schalke sein neues Buch Mein Parkstadion: geliebt, gehasst, vermisst vorgestellt. Leider haben einige an diesem Tag den Weg aus der Empfangshalle des Hotels nicht in die Räumlichkeiten der Lesung gefunden. Barta glaubt den Grund zu kennen: “Viele haben vor so einer “Hütte” einfach Respekt…!” Besonders gefreut hat sich der Schalker Autor aber über den Besuch des berühmten königsblauen Kult-Stadionsprechers DJ Dirk. Und der hat vor einigen Jahren auch mal auf eine andere Art und Weise auf sich aufmerksam gemacht, wie man im folgenden Video sehen kann:

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Gestern Abend war ich zu Gast beim DSF-Fantalk “Heimspiel” in der Essener “11Freunde-Bar”. Und anders als eine Woche zuvor erschienen diesmal alle Talkgäste pünktlich und vollzählig. Keine Selbstverständlichkeit. Zu der Sendung davor erschien der geladene Gast und Ex-Trainer, Werner Lorant, einfach nicht – unentschuldigt. Keine schöne Aktion! Da war man froh, dass gestern wieder alles glatt über die Bühne ging und das Publikum alle seine Reize mit in die Waagschale schmiss – wie Moderator Frank Buschmann am eigenen Leibe frohen Mutes erfuhr!

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c-redelings_11.jpgFrisch von seiner Sommerresidenz auf Mallorca zurück gekehrt, muss sich Manni Breuckmann nun fragen lassen, ob er in die Zukunft schauen kann. Bei der Auswahl des Titelcovers zu seinem neuen Buch 50 legendäre Szenen des deutschen Fußballs: Fußballstars erzählen: Fußballstars erzählen hat er in jedem Fall nahezu prophetische Fähigkeiten bewiesen. Heiko Herrlich und der berühmte Biss des Torwart-Titans Oliver Kahn. Und genau darauf wollte Heiko Herrlich sicher auch bei seiner ersten Pressekonferenz als Trainer des VfL Bochum anspielen, als er sagte: “Im Fußball ist es wie in der Natur: Starke Tiere fressen schwache Tiere schnell weg. Laut Tabelle gehören wir gerade zu den schwachen Tieren, und ich werde nicht gerne gebissen”

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Der Reviersport wird in seiner Berichterstattung aus Bochum endlich auch einmal wieder ein wenig kritischer. Doch leider in einem anderen Zusammenhang. Statt über die Aussagen des Ex-VfL-Spielers Thorsten Legat zu schmunzeln (wie es übrigens alle Menschen außerhalb von Bochum bevorzugen), führte man den gut gebauten Bodybuilder lieber übel vor. Nachdem Legat in einer großen deutschen Zeitung gesagt hatte “Der VfL war immer mein Verein. Für ihn würde ich sterben!”, kramte man eine alte Ausgabe des “Schalker Kreisel” aus dem März 2000 hervor und zitierte daraus: “Ich war nie ein Bochumer, nie ein VfL-Fan. Ich war immer schon ein Schalker. In Bochum habe ich nur gespielt!” Zugegeben lustig, aber Fair-Play geht anders!

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So, und zum Schluss gibt es noch etwas zu gewinnen. Yeah! Am 10. November findet im Ratskeller Recklinghausen ein Fußballabend unter dem Motto “Dem Fußball sein Zuhause” gemeinsam mit Peter Neururer, Norbert Dickel und Philipp Bönig statt. Karten für diesen exklusiven Stadtspiegel-Fußballabend kann man nur gewinnen. 2×2-Tickets sind hier zu ergattern. Einfach einen netten Eintrag zu dieser neuen Rubrik in die Kommentare schreiben und schon habt ihr die Chance am 10. November in Recklinghausen dabei zu sein. Viel Glück und Erfolg!

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Und zum Schluss noch etwas von Arnd Hawlina. Viele Grüße und auf bald, Ben Redelings!

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Auf ein Neues: Heute Abend “Heimspiel – der DSF-Fantalk” live in Essen. Ich bin vor Ort!

Veröffentlicht am: 30. Oktober 2009 | Kategorie(n): Ben Redelings informiert

Zusätzlich ist auf jeden Fall noch Arnd Zeigler um 21.15h live im DSF dabei. Ob auch Olaf Thon oder Peter Neururer, weiß ich im Moment leider nicht. Schaun mer mal!

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Deutsch für Anfänger: Trainer Peter Neururer trennt sich vom MSV Duisburg einvernehmlich. Einvernehmlich?! Ja, einvernehmlich!

Veröffentlicht am: 30. Oktober 2009 | Kategorie(n): Fundstücke: Artikel, Fotos, Zitate

Der MSV Duisburg hat seinen Trainer Peter Neururer entlassen! Nein, halt, stopp! Sorry, man hat sich natürlich einvernehmlich getrennt. Was das heißt oder viel mehr auch nicht heißt, erklärt Peter Neururer in diesem kurzen Interview.

Video: Aus der Rubrik “Legendäre Spiele” – Coventry City – Nottingham Forest 5:4 (Littlewoods Cup)!

Veröffentlicht am: 29. Oktober 2009 | Kategorie(n): Fußball-Video des Tages

Vom sagenumwobenen 5:6 des VfL Bochum gegen den FC Bayern München gibt es ja leider keine Live-Aufnahmen mehr (oder hat es nie gegeben?). Aber dieses Spiel – Anfang der 90er Jahre – zwischen Coventry City und Nottingham Forest nimmt einen ähnlichen spektakulären Verlauf…

Heute: Fussballradio 90elf.de, Live-Interview, ca. 16.30h und Köln, Hammond Bar, TORWORT, Beginn: 20h!

Veröffentlicht am: 29. Oktober 2009 | Kategorie(n): Ben Redelings informiert

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Heute steht (wenn nichts dazwischen kommt) um ca. 16.30h ein Telefon-Interview über die Reviervereine auf dem Fußballradio 90elf.de an, die mich bereits in Köln erwischen sollten. Denn am Abend startet dann die als “TORWORT goes Ruhrpott” angekündigte Veranstaltung in der Südstadt. Da freu ich mich wirklich sehr drauf – vor allem auf die wunderbaren VfL-Fans in der – wie würde ein TV-Reporter jetzt sagen – “Domstadt”.

29.10.09 – Köln: TORWORT (Sascha Theisen) meets SCUDETTO (Ben Redelings): DEM FUSSBALL SEIN ZUHAUSE. Pöhlen, Pils und Pokale entlang der B1, Hammond Bar, Metzer Str.25, Köln, Beginn: 20h, Internet & TORWORT

Video: Rudi Assauer und Willi “Ente” Lippens über das Pöhlen im Pott!

Veröffentlicht am: 28. Oktober 2009 | Kategorie(n): Fußball-Video des Tages

Ausschnitte aus der WDR-Dokumentation “Wenn Arbeiterjungs Fussballprofis wurden”!

Sehr nett anzuschauen: Die zehn momentan meistgefragten Fussballbuecher (Frankfurter Rundschau)!

Veröffentlicht am: 28. Oktober 2009 | Kategorie(n): Ben Redelings informiert

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Gestern schickte der Verlag eine Liste der zehn meistgefragten Bücher über Fußball aus der Frankfurter Rundschau. Sebastian Deisler an 1 war keine große Überraschung, aber dass gleich zwei meiner Bücher in der Liste vorkommen, ist schon klasse und hat mich wirklich gefreut. An 5 “Dem Fußball sein Zuhause” und an 10 “Ein Tor würde dem Spiel gut tun”. Die komplette Liste kann man übrigens hier einsehen (Quelle: Frankfurter Rundschau)

Leseprobe: Dem Fussball sein Zuhause. Pöhlen, Pils und Pokale entlang der B1

Veröffentlicht am: 28. Oktober 2009 | Kategorie(n): Fußball-Bücher

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Käsemauken im Fahrtwind

Was der Trommler Manolo für die Gladbacher Borussia in den Achtzigern und der Trompeter Mario Fioretti für die Schalker in den Neunzigern war, ist »Sirenen-Willi« in den sechziger und siebziger Jahren für die Essener gewesen – ein buntes Fan-Original, das aus der grauen Masse der Anhänger durch sein schillerndes Auftreten heraus stach.

Mit einem Zylinder auf dem Kopf und ganz in rot-weiß gekleidet begleitete Willi Schick seine Mannschaft von der Hafenstraße quer durch Deutschland. Wo immer die Essener antraten, »Sirenen-Willi« war schon vor Ort. So auch bei einem Auswärtsspiel der Rot-Weißen in Hamburg. Als das Team nach der Begegnung am Hauptbahnhof eintraf, wartete dort bereits ein sichtlich betröppelt dreinschauender Willi Schick auf sie. Nach einigen ausgiebigen Besuchen der Reeperbahn und dem einen oder anderen Gläschen alkoholischen Inhalts musste »Sirenen-Willi« sich eingestehen, dass er keinen Pfennig mehr für die Rückfahrt in der Tasche hatte.
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Als Willi Lippens den treuen Fan einsam und verlassen am Bahnsteig stehen sah, entschloss er sich spontan den Edel-Anhänger der Rot-Weißen mit in sein Abteil zu nehmen. Zusammen mit Hansi Dörre teilte er sich einen Drei-Betten-Raum und so hatte man genug Platz für einen weiteren Fahrgast. »Sirenen-Willi« legte sich nach oben, Dörre in die Mitte und Lippens nach ganz unten.

Der Zug fuhr an, man schloss die Augen und schlummerte langsam ein. Bis Willi Schick auf die Idee kam, es sich ein wenig gemütlicher zu machen. Das Essener Stürmeridol Lippens erinnert sich lebhaft an diesen Augenblick: »Auf einmal hat der seine Schuhe ausgezogen. Leute, Leute, Leute. Sofort waren die Scheiben beschlagen. Unvorstellbar. Das ging dann nur noch wie beim Röntgenarzt –‚Tief einatmen. Nicht mehr atmen’. Da war natürlich die Frage, was machen wir jetzt hier? Das wäre nie und nimmer gut gegangen. Da sagt der Hansi: ‚Wir schieben das Fenster auf, der Willi hält die Mauken raus, und dann müsste das irgendwie schon gehen’. Genauso ist es gekommen. Wir haben das Ding aufgezogen, der hat seine Füße raus gelegt und dann ist der bis Essen so gefahren. Die Käsemauken immer schön im Fahrtwind. Vom Feinsten. Aber er hat wirklich tapfer durchgehalten.«

Ein paar Jahre nach dieser Geschichte zerstritt sich Willi Schick mit dem Vorstand der Rot-Weißen und verließ zornig und Hals über Kopf seinen Verein. Ganz ohne Fußball konnte Willi jedoch auch danach nicht sein und so zog es ihn in Essen ein paar Häuser weiter zu ETB Schwarz-Weiß. Es wurde allerdings nur eine kurze Liaison ganz ohne Zuneigung. Denn der Ur-Rot-Weiße bemerkte sehr schnell, dass Klubs nicht einfach so gegeneinander austauschbar sind: »Als ich mal im Stadion Uhlenkrug war und ein Tor fiel, sagte ein Fan neben mir ‚sehr ordentlich…’ – bei uns hätten wir die Bude abgerissen!«

In den Folgejahren irrte »Sirenen-Willi« etwas ziellos umher und folgte schließlich seinem Lieblingsspieler Lippens nach Dortmund. Doch nirgendwo war es je wieder so schön wie damals mit den alten Recken von RWE, musste sich Willi Schick in einsamen Nächten mit der Feuerwehrsirene im Arm eingestehen.

Der Text ist ein Ausschnitt aus dem neuen Buch: “Dem Fußball sein Zuhause. Pöhlen, Pils und Pokale entlang der B1″

TORWORT goes Ruhrpott: “Dem Fußball sein Zuhause” (Auszüge) am Donnerstag, 29.10.09, 20h, Köln, Hammond Bar!

Veröffentlicht am: 27. Oktober 2009 | Kategorie(n): Ben Redelings informiert

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“Torwort goes Ruhrpott” heißt es am Donnerstag in Köln. Und wenn man so sympathisch vom TORWORT-Macher Sascha Theisen angekündigt wird, dann geht man notfalls auch zu Fuß in die Kölner Hammond Bar: “Wir freuen uns total auf die erste gemeinsame Lesung. Wir haben in sechs Jahren Torwort eine Menge Leute kennengelernt. Ben Redelings ist einer der Besten, einer von denen, für die wir auch gerne mal den Trikotkoffer in den Bus tragen”.

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29.10.09 – Köln: TORWORT (Sascha Theisen) meets SCUDETTO (Ben Redelings): DEM FUSSBALL SEIN ZUHAUSE. Pöhlen, Pils und Pokale entlang der B1, Hammond Bar, Metzer Str.25, Köln, Beginn: 20h, Internet & TORWORT

Wunderbare Erinnerung: Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs bei Scudetto – beinahe wenigstens!

Veröffentlicht am: 26. Oktober 2009 | Kategorie(n): Fundstücke: Artikel, Fotos, Zitate

Fußballkultur-Papst Arnd Zeigler war im Herbst 2007 leider kurzfristig verhindert. Stattdessen kam damals Trainer Peter Neururer zum Scudetto-Abend nach Bochum. Doch Zeigler wäre nicht Zeigler, hätte er nicht noch eine kleine Überraschung in der Hinterhand gehabt. Und so schickte er folgenden schönen Beitrag als “Entschädigung” für die Zuschauer ins Bochumer RIFF! “Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs” also quasi ganz intim und exklusiv!

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