Die Top-20-Fussballzitate und eure lustigsten Sprüche: Die besten Fussballzitate des Ruhrgebiets anlässlich der RUHR.2010!

Veröffentlicht am: 11. Januar 2010 | Kategorie(n): Fußball-Zitate

otto_rehhagel

Im Ruhrgebiet regiert seit dem Wochenende die Kulturhauptstadt 2010. Grund genug also eine kleine Auswahl der besten Zitate des Revierfußballs zu küren. Einzige Voraussetzung dabei: Die Kicker müssen tatsächlich hier im Revier geboren sein. Da das Ganze wie immer sehr subjektiv ist, schreibt mir doch in den Kommentaren euer persönliches Lieblings-Fußballzitat eines Kickers (bitte mit seinem Geburtsort) aus dem Revier auf. Unter allen Einsendungen verlose ich ein Buch der aktuellen Auflage des, jaja, Spiegel-Bestsellers “Ein Tor würde dem Spiel gut. Das ultimative Buch der Fußball-Wahrheiten”. Einsendeschluss ist der 20.01.2010. Viel Spaß und Erfolg und Danke für eure Zitate!

Und hier schon einmal eine kleine Top-20-Ruhrgebiets-Fußballsprüche-Liste:

Dettmar Cramer (Dortmund)
Es hängt alles irgendwo zusammen. Sie können sich am Hintern ein Haar ausreißen, dann tränt das Auge.

Adi Preißler (Duisburg)
Ein Fußballer ohne große Nasenlöcher kann nichts werden. Sonst kriegt die Lunge nicht genug Luft.

Volker Abramczik (Gelsenkirchen)
Ich will keine Karotten, ich will Möhren.

Ingo Anderbrügge (Datteln)
Das Tor gehört zu 70 % mir und zu 40 % dem Wilmots.

Willi Landgraf (Mülheim an der Ruhr)
Jung, ich komm aus Bottrop – da wirsse getötet, wenne datt inne Muckibude machs! (beim Step-Aerobic-Training, auf die Frage, ob so etwas vorher schon einmal gemacht habe)

Torsten Legat (Bochum)
Es war toll, es war klasse, es war wie ein Albtraum. (nach einem hohen Heimsieg)

Michael Lusch (Hamm)
Ich kann mich an kein Spiel erinnern, beim dem so viele Spieler mit der Barriere vom Platz getragen wurden.

Karl-Heinz Rummenigge (Lippstadt)
Zwölf meiner zehn Tore habe ich im Vorjahr aus der Linksaußenposition geschossen.

Olaf Thon (Gelsenkirchen)
Man darf das Spiel doch nicht so schlecht reden, wie es wirklich war.

Wolfram Wuttke (Castrop-Rauxel)
Immer wenn ich breit bin, werde ich spitz.

Hermann Gerland (Bochum)
Wenn einer die Hosen voll hat, sehe ich das.

Dieter Hecking (Castrop-Rauxel)
Vor der Leistung einiger Spieler muss ich wirklich den Hut zollen.

Horst Hrubesch (Hamm)
Wir müssen das Spiel noch einmal Paroli ziehen lassen.

Bernd Krauss (Dortmund)
Die Farbe hat mir sowieso nicht gefallen. (nachdem er seinen Wagen zu Schrott gefahren hatte)

Uli Maslo (Wattenscheid)
Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte: der Trainingsplatz stand unter Wasser. Die gute: es ist keiner ertrunken.

dusseldorf_lustig

Otto Rehhagel (Essen)
Frauen sind das beste Trainingslager.

Uwe Reinders (Essen)
Ich sage meinen Spielern immer, sie sollen aufpassen, wenn die Journalisten kommen. Denn mit leerem Kopf spricht man nicht.

Erich Ribbeck (Wuppertal)
Grundsätzlich werde ich versuchen zu erkennen, ob die subjektiv geäußerten Meinungen subjektiv sind oder objektiv. Wenn sie subjektiv sind, werde ich an meinen objektiven festhalten. Wenn sie objektiv sind, werde ich überlegen und vielleicht die objektiven subjektiv geäußerten Meinungen der Spieler mit in meine objektiven einfließen lassen.

Rolf Schafstall (Duisburg)
Richtigen Druck verspüre ich nur auf der B1.

Michael Skibbe (Gelsenkirchen)
Ich bin immer offen für Kritik, nur sie muss konstruktivistisch sein.

fussball_zitate_buch_09-10

Über 3500 weitere Fußballsprüche gibt es in der runderneuerten dritten Auflage des Buchs: “Ein Tor würde dem Spiel gut tun. Das ultimative Buch der Fußball-Wahrheiten” (Ben Redelings)

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26 Kommentare

1. xeniC | 11. Januar 2010 um 17:56:32

Otto Rehhagel (Essen) über Jürgen Klinsmann:
“Vertikal gespielt und horizontal entlassen.”
http://www.indirekter-freistoss.de/2009/06/02/lahm-klinsmann-bayern-rehhagel/

2. Kutowski | 11. Januar 2010 um 18:08:17

Wolfram Wuttke(Castrop-Rauxel):
Immer, wenn ich breit bin, werde ich spitz.

3. Dennis | 11. Januar 2010 um 18:23:54

Erwin Kostedde (Münster) :
Ich möchte nie mehr arbeiten, sondern nur noch am Tresen stehen und saufen.

4. Ocaso Protal | 11. Januar 2010 um 19:29:12

Lothar „Emma“ Emmerich (Dortmund):
Der Wosab lief auf links und dann hab ich ihm zugerufen: Gib mich die Kirsche! Und dann hab’ ich ihn reingemacht.

5. Schlops | 11. Januar 2010 um 20:40:05

Jürgen “Kobra” Wegmann (Essen):
Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu

6. Käte | 11. Januar 2010 um 20:55:14

Otto Rehagel (Essen):
„Die Wahrheit liegt auf dem Platz.”

7. Mahqz | 11. Januar 2010 um 21:00:41

Torsten Legat (Bochum)

Frage: Wie sind sie denn zum Bodybuilding gekommen?

Antwort Legat: Immer Castroper Straße rauf.

8. Schlops | 11. Januar 2010 um 21:29:45

Otto Rehagel (Essen):

Jeder kann sagen, was ich will.

9. Marcel Postert | 11. Januar 2010 um 21:50:32

Anläßlich eines Winterspiels bei den alten Herren Herne Horsthausen; Obmann Vatter Witt 1988, Umkleidekabine watt is datt denn, früher gabs ne Schüssel Wasser vor der Kneipe, und dat Eis haben wir noch selbst weggehauen

10. Sebastian | 11. Januar 2010 um 21:53:22

Olaf Thon (Gelsenkirchen):
“Man hetzt die Leute auf mit Tatsachen, die nicht der Wahrheit entsprechen.”

11. Hank | 12. Januar 2010 um 10:30:44

Mülheim a.d. Ruhr wird ohne “h” geschrieben. Meines Wissens gibt es in Deutschland überhaupt nur ein Mühlheim mit “h” (in Hessen).

12. Ben "AtaTigerKöttel" Redelings | 12. Januar 2010 um 10:39:42

@Hank: Danke und Asche auf mein Haupt. Das darf trotz Flüchtigkeit nicht passieren, schließlich gibt es dort das schöne Fleckchen “Heimaterde”. Aber jetzt noch schnell ein nettes Zitat von dir…

13. Hank | 12. Januar 2010 um 15:50:20

Das meiste ist ja schon abgegrast, aber einen hab’ ich noch:
Horst “Schimmi” Szymaniak (Erkenschwick):
“Ein Drittel? Nee, ich will mindestens ein Viertel.”

14. Patrick Krian | 12. Januar 2010 um 16:50:21

Olaf Thon: “Ich hab ihn so leicht retouchiert”

15. Diana | 12. Januar 2010 um 18:27:26

Peter Neururer (Marl): “Das letzte Mal, dass ich so hoch verloren hab, war, glaube ich, gegen meinen Bruder im Tipp-Kick.” (nach einer 3:7 Niederlage mit Hertha BSC Berlin in München)

16. Schlops | 12. Januar 2010 um 20:12:31

Einen hab ich noch:

Jens Lehmann (Essen):

Ich habe in all der Zeit nie jemanden verletzt, niemanden geschlagen, bis zum heutigen Tag.

17. Links anne Ruhr (13.01.20&hellip | 13. Januar 2010 um 05:25:40

[...] Fußball: Die besten Fussballzitate des Ruhrgebiets anlässlich der RUHR.2010! (SCUDETTO) – Die besten Zitate von Fußballern aus dem Ruhrgebiet stellt Ben Redelings vor. Da sind auch einige der bekannten Kultsprüche dabei. [...]

18. Thorsten | 13. Januar 2010 um 07:21:28

Adi Preißler in Duisburg zu verorten geht gar nicht.

Rekordtorschütze in Dortmund und als Trainer dann in Oberhausen erfolgreich.

http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Prei%C3%9Fler

19. Thorsten | 13. Januar 2010 um 07:24:30

Ok – Selbsttor, Eigentor, Schuss in den Ofen. Es geht um die Geburtsorte der Herren…

20. Horst Grabowski | 15. Januar 2010 um 19:24:43

Hömma, Kollege! Mit Wuppertal könnt ich ja fast noch leben auch wennet nich im Pott is, aber Lippstadt dat tut weh beim Lesen! Mach dat dat wegkommt!

21. Ben "AtaTigerKöttel" Redelings | 15. Januar 2010 um 23:04:56

@Horst Grabowski: Ich bin ganz deiner Meinung. “Zwischen Kamp-Lintfort und Bönen, zwischen Haltern und Sprockhövel”, ziehen wir die Grenzen, aber ein bisschen Geografie light mit Rummenigge und Ribbeck kann nie schaden…

22. Michel | 16. Januar 2010 um 10:24:32

Ehe ich es wieder vergesse. Hier mein kleiner Beitrag zum Thema. Vielleicht habe ich ja Glück (das Buch habe ich allerdings schon, naja, zum Verschenken dann eben): Otto Rehagel: Mal verliert man und mal gewinnen die anderen.

23. Horst Grabowski | 16. Januar 2010 um 15:08:29

Sollten wir nicht vielmehr unendlich froh darüber sein, daß Kelche wie Ribbeck und Rummenigge an uns vorübergegangen sind?;-)

24. Ben "AtaTigerKöttel" Redelings | 17. Januar 2010 um 11:39:12

@Horst: Bei einem der beiden gebe ich dir sofort Recht. Der andere ist mir ein zu großer Philosoph! ;-)

25. Horst Grabowski | 17. Januar 2010 um 13:15:05

OK, der Karl-Heinz ist ein großer Philosoph und sogar ein Poet, wie wir jüngst wieder erfahren durften. Da darf man ruhig schon mal die geographischen Grenzen etwas verschieben. Oder dachtest du an Sir Ribbeck? ;-)

26. Ben "AtaTigerKöttel" Redelings | 21. Januar 2010 um 12:16:04

So, meine Damen und Herren. Herzlichen Dank für die engagierte Teilnahme. Hier noch einmal eine Karte des Ruhrgebiets (für alle notorischen Ignoranten der Grenzen von…wie mich): http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Ruhr_area-map.png

Gewinner des ü-b-e-r-r-a-g-e-n-d-e-n (na, wer hätte das wohl so gesagt?) Fußballsprüchebuchs “Ein Tor würde dem Spiel gut tun” ist…”Sebastian | 11. Januar 2010 um 21:53:22″. Bitte zwecks Adressenaustausch melden! Viele Grüße und Glück auf!

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