Ich finde es ehrlich gesagt klasse, dass man in vielen Vereinsforen nicht nur schadenfrohe Artikel über den möglichen Untergang von Arminia Bielefeld liest, sondern auch Beiträge mit echter Anteilnahme. Denn bei aller Rivalität, bei allen Frotzeleien, ironischen Seitenhieben und auch kleinen Gehässigkeiten darf man eines nie vergessen: Wenn alle Spieler, Trainer und Offizielle das sinkende Schiff (mit vollen Taschen) verlassen haben – werden wieder einmal nur die Fans zurück bleiben. Denn die sind am Ende die Dummen und eigentlichen Leidtragenden. Und man sollte sich als Anhänger eines Klubs immer vor Augen führen: Solche Dinge wie in Bielefeld können beim eigenen Verein zumeist ebenso schnell passieren.
Deshalb hätte ich mich auch nicht über eine mögliche Insolvenz bei unseren Reviernachbarn vor einigen Jahren gefreut – und würde dies auch nicht tun, wenn es bei der Arminia tatsächlich schief gehen sollte. Denn den Blick in die enttäuschten und verzweifelten Gesichter der betroffenen Fans empfände ich als Schlag in die Magengrube aller Menschen, die den Fußball wirklich lieben!
Ein 11Freunde-Interview zum Thema mit Ulrich Zwetz: »Das Griechenland der 2. Liga«












Super, dass hier auch über den Tellerrand geschaut wird! Danke