So, wieder zu Hause, nach dem Ausflug nach Berlin. Wer sich den heutigen “11 FREUNDE Videobeweis – WM SPEZIAL” ansehen möchte, kann das ganz bequem hier oder auf der Seite der 11 FREUNDE tun: Hier klicken! Schöne Grüße an das 11FREUNDE-Team in den Katakomben!
Ich weiß noch, wie damals zur Halbzeit die “Berti raus”-Rufe durchs Ruhrstadion schallten. Für mich war es (trotzdem) ein absolutes Highlight live die Tore der Klinsmänner dieser Welt zu sehen. Hoffentlich sind Mario Gomez, Cacau und Özil heute ebensogut drauf. Dann wird Jogi Löw ruhig in die Kabine gehen können…
Video: Vor dem WM 2010-Spiel in Südafrika Deutschland gegen Ghana die Highlights und alle Tore des Spiels von 1993!
2009 wurde der FIFA-Schiedsrichter Carlos Simon aus Brasilien für sechs Wochen wegen Manipulationsverdacht gesperrt. Mittwoch pfeift er bei der WM 2010 Deutschland gegen Ghana. Man will sich da nicht fragen, wofür es wohl das meiste Geld gibt??!!
Aber wie hat Neuseelands Ryan Nelsen so schön gesagt: „Wenn das die besten Schiedsrichter sind, die die Fifa zu bieten hat, will ich die schlechtesten nicht sehen.“
FIFA-Schiedsrichter Carlos Simon aus Brasilien in einer seiner besten Szenen: Da wäre selbst Andreas “Schwalbe” Möller erblasst.
Mittwoch & Donnerstag dieser Woche und der Mittwoch nächster Woche (30.06.) stehen ganz im Zeichen der WM & dem Drumherum. Mittwoch geht es zu Oliver Uschmann nach Oelde. “Bolzen und Barbecue, Lesung und Liveband” ist das Motto, ich bin schon sehr gespannt (natürlich nicht nur wegen des Deutschland-Spiels). Genauso auf den Donnerstag im 11 FREUNDE-WM-Quartier. Zwischen 18-20.30h werde ich dort ein bisschen Talk und ähnliches machen. Mittwoch nächster Woche ist dann in Osnabrück “Kalla Wefels WM-Heimatabend” angesagt. Lasst euch nicht irritieren, der Mann mit dem Namen Redeling bin ich. Schöne WM weiterhin & viele Grüße!
Seit einiger Zeit berichtet unser Niederlande-Korrespondent Moddin Meyer (Rotterdam) in unregelmäßig-regelmäßigen Abständen schon aus dem Land des Käses, der Tulpen und der Cruyffs.
———————– Vom Coup der guten Werbung
Die Niederlande und Südafrika verbindet Afrikaans – das ist die drittgrößte von elf offiziellen Sprachen des WM-Gastgebers und ein verwirrter Verwandter des Niederländischen. Auf Afrikaans heißt der Computer „blikbrein“ (Blechhirn) und die U-Bahn „moltrein“ (Maulwurfszug). „Sal ek jou vuvuzela instem?“ (Soll ich deine Vuvuzela stimmen?), „Jammer Duitsland, alles is verby!“ (…)
Die Fußballfans beider Länder können sich also leicht verständigen. Was sie weiter verbindet ist eine Leidenschaft für aberwitzige Fanverkleidungen. Die „pletterpet“ (Quetschkappe) trägt man anno 2010 am Kap der guten Hoffnung ebenso wie an den Grachten von Amsterdam. Leider dürfen die von Heineken massenhaft unter das Volk gebrachten Pletterpetten nicht mit hinein in die von Budweiser gesponserten FIFA-Stadien und bleiben in großen Haufen vor den Spielstätten liegen.
Die Bierbrauer von Bavaria aus Brabant haben sich da ein wenig cleverer und/oder unverfrorener angestellt: sie wählten den Weg des Guerilla-Marketings und schickten 36 appetitliche Damen zu der Begegnung Niederlande-Dänemark. Die drei Dutzend Augenweiden waren zunächst als dänische Fans getarnt, doch auf den Rängen zogen sie sich dann aus… bis auf den großzügig geschnittenen „Dutch Dress“ von Bavaria. Der vermeintliche „Flash Mob“ wurde nach dem Spiel verhaftet, zwei der Bavaria Babes, die man als Rädelsführerinnen ausgemacht haben will, werden sich noch vor Gericht verantworten müssen, ihnen drohen sechs Monate Haft.
Niederländische Autoritäten ließen als Reaktion auf diese besondere FIFA-Gesetzgebung in Südafrika wissen, dass man dem Weltverband im Rahmen der WM Kandidatur 2018 keinerlei juristische Befugnisse einräumen werde. Manche sehen die Chancen der Kandidatur damit bereits geschwunden. Das Pikante an der „Guerilla-Attacke“ in Johannesburg und dem Vergeltungsschlag des Imperiums ist, dass sich auf den orangefarbenen Kleidchen keinerlei Hinweis auf Bavaria Bier findet.
Sieht man einmal von dem Straftatbestand der schweren Schleichwerbung ab, sind die Kleidchen bei weitem nicht so sexy wie uns Bavaria weismachen möchte. Aber vielleicht gibt es ja zur EM in Polen und der Ukraine orangene „amperbroekkies“ (Kaumhöschen = Stringtangas), dann erst wird man beurteilen können, ob es sich bei den „smakelijken“ Entkleidungsmädchen auch wirklich um „prikkelpoppies“ (Pin-Up Girls) handelt.
Und wir dachten bisher alle zwei Wochen im Ruhrstadion, dass das ein Elend ist, was da mit der Pfeife im Mund rumläuft: Das spanische Blatt “AS” nach dem Spiel Deutschland gegen Serbien – “Undiandos Rot für Klose war viel zu streng. Es gibt einfach keinen Schiedsrichter, der Spanien bei einem großen Turnier gut aussehen lässt, nicht einmal dieser, der Beste, den wir seit Jahren geschickt haben.”
Mike Krüger – Schiri, ich weiß nich’, wo mein Auto steht
Eurosport-Kommentator Wolfgang Ley und die Südkoreaner, das war schon immer ein eigenartiges Verhältnis. Komisch, komischer. Hat da einer mal schlechte Erfahrungen gemacht? Hier zwei Beispiele:
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Die Südkoreaner essen Knoblauchzehen wie andere Pralinen. Dagegen müssen die Belgier heute anstinken. (bei der WM 1990)
Die Koreaner stinken zwar nach Knoblauch, das ist aber noch lange kein Grund, sie nicht zu decken! (bei der WM 1994)
Tausche Schwester gegen Endspielkarte - Das ultimative Buch der Fußball-Wahrheiten. Band 2
Der Bestseller »Ein Tor würde dem Spiel gut tun« erhält fünf Jahre nach dem ersten Erscheinen und inzwischen 60.000 verkauften Exemplaren endlich eine Fortsetzung. Wieder hat Ben Redelings die ultimativen Sprüche und Weisheiten zum Thema Fußball gesammelt. Wieder hat er mehr als 3.000 Zitate aus allen Bereichen des Fußballs zusammengetragen allesamt neu und im ersten Band nicht enthalten.
Bereichert wird sein neues Werk durch lustige Fotos aus der Welt des Fußballs, durch viele kuriose Zitate von internationalen Stars und vor allem: durch die krassesten Sprüche von Fans, die Redelings direkt im Stadion oder in diversen Internetforen aufgeschnappt hat.
Als Bonus: Für Sprüche-Anfänger gibt es eine »Klassiker«-Rubrik, in der Redelings die absolut allerbesten Stilblüten der Fußballer, Trainer und Funktionäre vereint.
384 Seiten, Paperback / Erscheint im März 2012 / Vorbestellen
Ben Redelings, geboren 1975, lebt in Bochum als freier Autor und Filmemacher. Seine in schöner Regelmäßigkeit ausverkauften kulturellen Fußballabende SCUDETTO genießen mittlerweile “Kultstatus” (WAZ).
Die ehrenwerte Berufsbezeichnung “Fußballkulturschaffender in Vollzeit” des Radiosenders “1LIVE” hat sich Redelings also redlich verdient.
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Zitat
Ja, wenn Gras über die Sache gewachsen ist. (Franz Beckenbauer auf die Frage, ob Christoph Daum nach den Drogenvorwürfen noch einmal Trainer werden könne) – aus dem Buch: Ein Tor würde dem Spiel gut tun. Das ultimative Buch der Fußball-Wahrheiten