Was es nicht alles gibt! Jena fürchtet die herum fliegenden Autofahnen und feiert mit der extra vom Bäcker kreierten WM-2010-Torte-to-go im Plastikbecher. Allen Jenaer und Jenenser: Guten WM-Hunger!
Was es nicht alles gibt! Jena fürchtet die herum fliegenden Autofahnen und feiert mit der extra vom Bäcker kreierten WM-2010-Torte-to-go im Plastikbecher. Allen Jenaer und Jenenser: Guten WM-Hunger!
Okay, ich bin befangen, weil ich selbst dabei bin. Aber eine schöne Aktion zur WM 2010 mit einigen Buch-Tipps ist es in jedem Fall! Klick >> Unser literarisches Dream-Team. 21 Autoren im Interview zur WM 2010 mit Buchtipps!
Heutet startet in Südafrika die WM 2010. Und tatsächlich hat sich rechtzeitig zum Start auch wieder das berühmte WM-Fieber und die Vorfreude eingestellt. Bei der WM 2006 vor vier Jahren feierte ganz Deutschland das Sommermärchen. Man kann jetzt schon sagen: Schön, dass man damals dabei war!
Aber jetzt gilt: Lange genug gewartet – Zeit das sich was dreht
13:50 Uhr, ARD, WM-Eröffnungsfeier
16:00 Uhr: Eröffnungsspiel: Südafrika – Mexiko (Gruppe A), Anstoß: 16 Uhr
Na, da ist er doch endlich: Nach dem Sieg von Lena beim Grand Prix mit ihrem Satellite-Lied war es doch nur eine Frage der Zeit, bis irgendwer einen WM-Song 2010 für unser Deutsche Land in Südafrika ins Netz stellt. Mal sehen, wie viele sagen werden: Schland o Schland, wir sind von dir begeistert!
Der WM-Song 2010 hat sich rasant zu dem Lied der deutschen Fans bei dieser WM gemausert. Hier kann man den Song von “Uwu Lena” jetzt auch kaufen:
Der große Fußballer Pelé, der in seiner Karriere genau 1279 Tore geschossen haben soll, wurde einmal gefragt, was er denn Trainern empfehlen würde, deren Stürmer ein paar Ladehemmungen haben. Die Antwort liest sich recht simpel. Aber ob es tatsächlich hilft?
Pelé: “Ich würde ihnen raten: Sagt euren Spielern, sie sollen dahin schießen, wo der Torwart nicht steht. Das ist alles!”
Seit einiger Zeit berichtet unser Niederlande-Korrespondent Moddin Meyer (Rotterdam) in unregelmäßig-regelmäßigen Abständen schon aus dem Land des Käses, der Tulpen und der Cruyffs.
———————–
Seks ‘n Voetbal
Die Niederländer staunten nicht schlecht, als ausgerechnet der stets leise lispelnde Fred Rutten am Ende der Saison feststellte: „Wir waren nicht geil genug aufs Tor.“ Das Wort „geil“ hat im Niederländischen nämlich noch stets ausschließlich die biologische Bedeutung „geschlechtlich erregt, brünstig.“ Nun hat der ehemalige Schalke-Trainer also diesen neuen Gebrauch importiert und in die Sprache des Nachbarn eingeführt. Apropos eingeführt:
Gib Gummi!
Torwart-Titan Oliver Kahn musste sich eine Zeit lang mit Bananen bewerfen lassen. Kinkerlitzchen! ADO Den Haag Keeper Stefan Postma flogen in gegnerischen Stadien Dildos um die Ohren, weil er sich von seiner Freundin mit einem Umschnalldildo hatte begatten und obendrein auch noch dabei filmen lassen. Aber die Holländer sind ja traditionell vor allem vorne vom Feinsten bestückt und finden es nicht so wichtig, hinten alles dicht zu machen.
Noch einmal Oliver Kahn, denn wie sagte der Managermotivator so nachhaltig: „Eier, wir brauchen Eier!“ Im Niederländischen heißen jene Eier, die Kahn & Co. mit der Extra-Portion Testosteron versorgen, sinnigerweise „ballen“, und sie überrollen den Sprachgebrauch, auch da, wo naturgemäß gar keine Bälle rollen:
Sven Kramer, der Eisschnellläufer, läuft sich laut Kommentator „die Bälle aus der Hose“, und Geert Wilders, der Rechtspopulist, verlangt, „dass der Premier Bälle zeigt!“
Unser Nachbar scheint in allen Lebenslagen spitz wie Lumpi: „Wat zullen we drinken, zeven dagen lang?“ fragen Niederländer auf die Melodie eines bretonischen Trinkliedes und antworten gleich selbst: „Wij drinken samen, zeven dagen lang!“ und dann prosten sie einander mit einem Glas „Wieckse Witbier“ zu.
Die Sportflecken des Schmachtfetzensängers
Unser alter Bekannter („Rosen für Mamatschi”, o.a.: Post uit NL 11) Jantje Smit posiert in orangener Unterhose und fordert „Zeig dein Band mit Oranje!“, während Nationalspieler Wesley Sneijder seiner Ex-Freundin gerade ein Kind gemacht hat. Es wird wohl ein Junge, und der soll dann, gemäß der Sneijderschen Familientradition, einen Namen erhalten, der auf „y“ endet. Experten halten „Disney“ für durchaus möglich. Ich möchte an dieser Stelle jedoch „Roxxxy“ vorschlagen – so heißt der welterste Sexroboter, der nebenbei noch (oder hinterher) über Fußball reden kann.
Ich will ja nicht unken und sagen: Das hätte man sich auch gleich denken können, dass das nicht zusammen passt. Aber die Nobelmarke Louis Vuitton und die drei Legenden Pelé, Maradona und Zidane – irgendwie muss ich da dann doch zwangsläufig wieder an Carrie Bradshaw und “Sex and the City” denken! Aber so etwas war dann doch nicht zu erwarten gewesen: “Maradona, Weltmeister 1984″. Herrschaften, jetzt aber erst mal nachsitzen und ein Fußball-Lexikon in die Luxushandtasche gepackt! Tse, tse! (gefunden auf: www.welt.de)
Bodo Illgner, Klaus Augenthaler, Guido Buchwald, Jürgen Kohler, Thomas Berthold, Thomas Häßler, Lothar Matthäus, Pierre Littbarski, Andreas Brehme, Rudi Völler, Jürgen Klinsmann - die Spieler der deutschen Nationalmannschaft, die bei der WM 1990 in Italien für Deutschland die Weltmeisterschaft gewannen!
Großartiger Artikel in der “ZEIT” von Henning Sußebach: “Wir waren Helden. Elf Männer machten Deutschland 1990 zum Fußballweltmeister. Was ist aus ihnen geworden?”
Aber bei einer Sache muss ich leider widersprechen: Die Männer, die damals dieses wunderbare Achtelfinalspiel gegen die Niederlande gewannen, werde ich so schnell nicht vergessen – auch nicht namentlich!