Auf Spiegel Online gibt es zum Geburtstag von Diego Armando Maradona zwei Anekdoten aus dem aktuellen Buch “Halbzeitpause”: “Wie sich der Ballzauberer einen Kleinkrieg mit Udo Lattek lieferte. Und wie er fast beim HSV gelandet wäre.” Viel Vergnügen!
Auf Spiegel Online gibt es zum Geburtstag von Diego Armando Maradona zwei Anekdoten aus dem aktuellen Buch “Halbzeitpause”: “Wie sich der Ballzauberer einen Kleinkrieg mit Udo Lattek lieferte. Und wie er fast beim HSV gelandet wäre.” Viel Vergnügen!
Knapp zwei Wochen nach der offiziellen Premiere geht es heute Abend in Dortmund weiter. Nächsten Dienstag wird die Hauptstadt angesteuert und danach an vier Abenden hintereinander die Zweitliga-Konkurrenz (bis auf Regensburg) meines heimischen Lieblingsklubs unter die Lupe genommen. Vorfreude pur!
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Alle Tourtermine auf einen Blick:
29.10.10 Dortmund
02.11.10 Berlin, NBI/Kulturbrauerei –> VVK
09.11.10 Osnabrück, Lagerhalle –> VVK
10.11.10 Regensburg, Kunstverein Graz
11.11.10 München, Stadion –> VVK
12.11.10 Ingolstadt, Gasthaus zur Schwalbe, ausverkauft
25.11.10 Wiesbaden, Kulturpalast –> VVK
30.11.10 Köln, Müller-Lüdenscheidt, ausverkauft
09.12.10 Essen, 11 Freunde Bar –> VVK
14.12.10 Steinfurt, Soccerworld
27.01.11 Bonn, Harmonie –> VVK
03.02.11 Hamburg, Haus 73, –> VVK
24.02.11 Gießen, Jokus
25.03.11 Dortmund, FHH –> VVK
Gute, alte Tradition: Der SCUDETTO-Fußball-Saisonrückblick mit VfL-Fan Frank Goosen
Eine Saison geht zu Ende, Frank Goosen kommt. Mit extra frisch verfassten Texten, sensationellen Bildern, privaten Videos und den Geschichten der Bundesliga-Spielzeit 2010/2011 schaut SCUDETTO zusammen mit dem unvergleichlichen Frank Goosen auf eine bewegende Saison zurück!
26.05.11 – Bochum: Scudetto – Saisonrückblick mit Frank Goosen, RIFF, Konrad-Adenauer-Platz, 44787 Bochum, Einlass: 19.00h, Beginn: 19.30h, Eintritt: 15 Euro
VKK: Bochum-Marketing, Huestr. 9, 44787 Bochum (zzgl. VVK-Gebühr) / wohnbar, Alte Hattinger Str.15, 44789 Bochum (ohne Gebühr)
Sieger über den Schmutz aber ist und bleibt immer: Persil! Na, dann!
Paul, die Krake, tippt die WM 2010: »Ich mache mir Sorgen um ihn!«
Der Star der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika schwamm gemütlich in einem Aquarium in Deutschland seine Bahnen und fraß von Zeit zu Zeit Muschelfleisch aus durchsichtigen Kästen, die mit Nationalflaggen geschmückt waren. Und dabei schaute die ganze Welt dem kleinen Oktopus gespannt zu. Denn hatte Paul entschieden, war das WM-Schicksal für eine Mannschaft bereits besiegelt, noch bevor das Spiel überhaupt angepfiffen worden war. Bei allen Partien, die die Krake aus dem »Sea Life« in Oberhausen während der Weltmeisterschaft 2010 tippte, lag Paul richtig. Wessen Muschelfleisch er zuerst verspeiste, der konnte schon einmal den Siegeschampagner in der Kabine kalt stellen. Manchem wurde Pauls hellseherische Fähigkeit fast ein wenig unheimlich. Und andere hatten den kleinen Oktopus auf einmal zum Fressen gerne.
Als Paul nämlich das Viertelfinal-Aus der Argentinier tippte, drohten diese dem Kraken-Orakel mit dem Kochtopf. In eine leckere Paella würde er als geschmackliche Abrundung noch sehr gut passen, hieß es aus Südamerika. Die argentinische Zeitung El Dia kreierte sogar ein eigenes Rezept zu diesem Anlass: »Es reichen vier normale Kartoffeln, Olivenöl je nach Geschmack und ein bisschen Pfeffer, um Krake Paul ein unbequemes Schicksal zu bescheren.« Und der bekannte Koch Nicolás Bedorrou ließ über seine Internetseite Martialisches verbreiten: »Wir jagen ihn, und wir packen ihn in Papier. Danach schlagen wir ihn (aber richtig!), um ihn zärtlich zu stimmen. Und versenken ihn in kochendem Wasser.«
Nach dem von Paul natürlich richtig vorhergesagten Halbfinal-Aus der deutschen Elf, formulierte man in Spanien an höchster Regierungsstelle seine Gedanken: »Ich mache mir Sorgen um ihn«, sagte Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero und war begeistert von Pauls unbestechlichen Fähigkeiten: »Dass er den Sieg Spaniens vorhergesagt hat, ist schon spektakulär.« Umweltministerin Elena Espinosa unterstützte sogar einen Plan, den kleinen Oktopus nach Spanien zu holen: »Damit die Deutschen ihn nicht aufessen.« Doch es blieb bei den Drohungen, Paul passierte nichts, auch wenn die niederländischen Wünsche der Zeitung De Telegraaf ebenfalls nicht in Erfüllung gingen: »Hoffentlich entscheidet sich Paul dann wirklich für die niederländischen Muscheln.«
Am Ende nahm die kleine Krake Abschied von der Weltöffentlichkeit. Denn der mittlerweile zweieinhalbjährige Paul wird aufgrund seines Alters die Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine nicht mehr tippen können. »Wir schauen gerade, ob er jemanden anlernen kann«, meldete das »Sea Life«. Doch nichts wird mehr so sein wie mit ihm. Mach’s gut, kleiner Paul!
Ein Ausschnitt aus dem Buch “Halbzeitpause” von Ben Redelings!
Bitte nur auf die Sequenz von 0:57 bis 1:27 schauen. Folgende Situation: Beim Stande von 1:0 für Barcelona läuft Kopenhagens Cesar Santin quasi allein aufs Tor zu. Doch dann bricht er unvermittelt ab. Warum? Barcelonas Torhüter Jose Manuel Pinto hatte gepfiffen und seinen Arm gehoben. Santin dachte, es wäre Abseits – und stellte seine Bemühungen ein. Das Spiel lief jedoch ganz normal weiter. Sachen gibt es!
Champions-League-Spiel FC Barcelona gegen den FC Kopenhagen, 2:0
Welcher kleine Junge träumt nicht davon, eines Tages im Trikot eines Bundesligisten auf den grünen Rasen eines vollbesetzten Stadions zu laufen, in die Menge zu winken und den Applaus der Fans in sich aufzusaugen. Für Wolfgang Koll, einen Kneipier und Journalisten aus Bonn, ging genau dieser Traum in Erfüllung.
Anfang der neunziger Jahre veranstaltete die Hamburger Morgenpost zusammen mit einem Radiosender und einigen Unternehmen die abgedrehte Aktion »Halluzi der Stadt-Spuk«. Zwischen Binnenalster und Reeperbahn wurden scheinbar Karpfen aus Gullys gefischt, in Schwimmbädern Urin-Melde-Anlagen installiert, per Funk betriebene Haifischflossen durch die Alster gejagt und U-Bahnen zu Schlafwagen umgebaut. Der Hamburger, der als Erster eine dieser Aktionen enttarnte, konnte per Telefon-Hotline attraktive Preise einheimsen.
Und da in der Hansestadt der Fußball damals mit zwei Erstligisten gerade florierte, durfte Halluzi natürlich auch ans runde Leder. Die Chance des Lebens für Wolfgang Koll. Von einem alten Freund, der mittlerweile in Hamburg lebte, war er beim Bier dazu überredet worden, bei dieser Aktion mitzuwirken. Und so lief Koll nur wenige Wochen nach diesem Versprechen als Igor Collinski vor 18.631 Zuschauern zum Warmmachen auf den Rasen des Millerntor-Stadions von St. Pauli. Euphorisch war er zuvor vom Stadionsprecher als der überraschende, sensationelle Neuzugang aus Russland angekündigt worden, der topfit direkt in den Kader gerutscht sei. Dem Mann, den das Pauli-Publikum auf dem Feld Verrenkungen machen sah, spannte das hautenge Trikot hingegen deutlich über einer üppigen Wampe. Was die TV-Kameras allerdings nicht davon abhielt, jede Regung des eigenartigen Russen zu verfolgen. Und so filmten sie auch Kolls schnelle Verletzung. Nur wenige Minuten nach dem Start einer großen Karriere musste Igor Collinski auf der Trage besorgter Sanitäter vom Platz befördert werden. Als der Mann mit Bierbauch schließlich auch noch von der Transportgelegenheit krachte, stimmte das gesamte Stadion begeistert applaudierend an: »Halluzi, Halluzi …«
Der damalige Hansa-Coach und frühere Trainer des Bonner SC, Erich Rutemöller, schaute Koll tief in die Augen. »Mensch, was machst du denn hier?«, fragte er Igor Collinski unten in den Katakomben und man sah Rutemöller deutlich an, dass er den Mann im Trikot vor sich, der eine leichte Bierfahne aussendete, irgendwoher kannte. Vielleicht hätte Koll den Schlachtruf aus gemeinsamen Tagen beim Bonner SC (»Wir brauchen keinen Rudi Völler, wir haben Erich Rutemöller«) anstimmen sollen, doch er sagte nur: »Ich muss jetzt raus!« Und dann erfüllte er sich als Igor Collinski für wenige Minuten den Traum aller fußballbegeisterten Kinder.
Eine Geschichte aus dem neuen Buch “Halbzeitpause: Die Fußball-Klolektüre”. Frisch erschienen!!!
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Alle Tourtermine auf einen Blick:
29.10.10 Dortmund
02.11.10 Berlin, NBI/Kulturbrauerei –> VVK
09.11.10 Osnabrück, Lagerhalle –> VVK
10.11.10 Regensburg, Kunstverein Graz
11.11.10 München, Stadion –> VVK
12.11.10 Ingolstadt, Gasthaus zur Schwalbe, ausverkauft
25.11.10 Wiesbaden, Kulturpalast –> VVK
30.11.10 Köln, Müller-Lüdenscheidt, ausverkauft
09.12.10 Essen, 11 Freunde Bar –> VVK
14.12.10 Steinfurt, Soccerworld
27.01.11 Bonn, Harmonie –> VVK
03.02.11 Hamburg, Haus 73, –> VVK
24.02.11 Gießen, Jokus
25.03.11 Dortmund, FHH –> VVK