Die fünfzehnte Halbzeitpause-Kolumne auf lokalkompass.de: Wie war das eigentlich noch einmal? Die gelben und roten Karten – eine deutsch-englische Koproduktion!

Veröffentlicht am: 30. November 2010 | Kategorie(n): Halbzeitpause

Ab sofort werde ich wöchentlich eine “Halbzeitpause”-Kolumne auf den Seiten von lokalkompass.de veröffentlichen. Hier die fünfzehnte…

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Wie war das eigentlich noch einmal? Die gelben und roten Karten – eine deutsch-englische Koproduktion!

Letzte Woche sorgten die Mannen Xabi Alonso und Sergio Ramos um ihren Real-Madrid-Trainer José Mourinho für Aufsehen, als sie in der guten alten Mach-et-Otze-Manier eine gelb-rote Karte offensichtlich provozierten, um in einer unwichtig gewordenen Partie in der Vorrunde gesperrt zu werden. Ein Modell, das auch schon der Kölner Coach Erich Rutemöller in einer Pokal-Halbfinal-Begegnung des Jahres 1991 erprobte. Da es damals die gelb-rote Variante noch nicht gab, handelte sich sein Schützling Frank Ordenewitz gleich den roten Karton ein, den er in der Bundesliga hätte absitzen können, um im Pokalfinale dabei zu sein. Doch die Sache flog auf und der Plan scheiterte. –> weiter auf lokalkompass.de

Video: Scheiben und Kopfnüsse oder wie der Trainer Sorin Cartu seinen Frust rauslässt!

Veröffentlicht am: 29. November 2010 | Kategorie(n): Fußball-Video des Tages


Danke an Lukas M. für den Tipp!

Weihnachtsgeschenke für Fussballer: Die Scudetto-Edition styled by Grubenmann!

Veröffentlicht am: 29. November 2010 | Kategorie(n): Ben Redelings informiert

Seit Ende Oktober auf dem Markt: Die “Edition Scudetto styled by Grubenmann”. Ich zitiere einmal aus der Grubenmann-Presseinformation vom 27. Oktober 2010:

Fussball-Accessoires jenseits von Fanschal und Flaschenöffner. Originelle Fussball-Kultur zum Mitnehmen und Verschenken

Parallel zu seiner neuesten Fußball-Klolektüre HALBZEITPAUSE präsentiert der Autor Ben Redelings, der auch durch seine Veranstaltungsreihe “Scudetto” bundesweit bekannt wurde, ausgefallene Alltagsprodukte zum Thema Fussball. Entwickelt hat Redelings diese Produkte mit dem Bochumer Label GRUBENMANN, das neben der eigenen Ruhrgebietsmarke auch für Frank Goosen und andere, so genannte Nonbook-Artikel entwickelt und vertreibt. “Wir wollen Produkte mit Witz und Ästhetik. Gerade Letztgenannte ist ja im klassischen Fanshop nicht immer anzutreffen”, so Roland Ebbing vom Grubenmann. Die Produkte, die auch Nicht-Fussball-Begeisterten gefallen sollen, tragen allesamt legendäre Zitate, die jeder kennt.

Erhältlich bei Grubenmann, in vielen Filialen der Mayerschen-Buchhandlung und an manchen dieser Stellen!

Video: Wie schlecht — Die Mach-et-Otze-Gelb-Rote-Karten für die Real Madrid Spieler Xabi Alonso und Sergio Ramos gegen Ajax!

Veröffentlicht am: 26. November 2010 | Kategorie(n): Fußball-Video des Tages

Geschichte wiederholt sich. Aber es darf wohl bezweifelt werden, ob José Mourinho jemals in seinem Leben von Frank Ordenewitz und Erich Rutemöller gehört hat!

Leseprobe: Voller Leidenschaft: Melina Hahn – Leben, Leiden, Lieben mit dem geilsten Club der Welt!

Veröffentlicht am: 26. November 2010 | Kategorie(n): Fußball-Bücher

Tag für Sieger

Derby Februar 2010 – Schalke: BxB 2:1

Während der Schiri die zweite Runde anpfeift, strömen wieder Hunderte in die Blöcke, es ist der komplette Wahnsinn, am Eingang geht gar nichts mehr, die Leute drängeln sich aggressiv durch die Gänge, gut, dass ich hier oben stehe. Toko tippt mich von hinten an der Schulter. „Alles gut?“ Ich lächle. Selbst, wenn ich hier in Ohnmacht fallen würde, passieren würde mir nichts. Und in diesem Moment lasse ich los. Alles. Ein warmes Gefühl der Geborgenheit krabbelt durch meinen Körper, kommt im Kopf an …

Waaaaaaaaas? Ein Tornado kreist durch die Arena, ein Schwach- Gelber hat sich im Elfmeterraum vor uns hinfallen lassen. Angeblich ist ihm unsere Rakete auf den Fuß getreten. „Nie im Leben!“, brülle ich hinab, aber Sahin hat sich schon den Ball geschnappt und legt ihn auf den Punkt. Komm schon Manu, räche dich für all den Scheiß, den er nach dem letzten Derby für seinen Kumpel Kevin verzapft hat. Doch das Tor der Lüdenscheider geht im Gebrüll unserer Knappen unter. 1:0 für die Falschen. Kann doch nicht sein!

Unten am Eingang strömen die, die gerade erst Bier holen waren, wieder aus. Da brauch man direkt wieder eins. Aber das hier ist nicht die Mannschaft wie noch vor einem Jahr. Das hier sind Magaths Wunderknappen, wir können noch eine Schüppe drauflegen. Oh ja, das können wir. Wir flippen jetzt alle komplett aus, Stimme hat hier schon fast keiner mehr, wir müssen den Ball sozusagen ins Tor schreien. Ich will auf gar keinen Fall hier verlieren. Und schon gar nicht gegen DIE. Plötzlich ein Raunen in unseren Reihen. Magath wechselt Moritz aus. Der kam doch erst zur Halbzeit. Baumjohann darf stattdessen ran, sehr gut, endlich mal ein Trainer, der sein System dem Spielverlauf anpasst. Hatten wir ja auf Schalke schon lange nicht mehr. „Oh, ein Freistoß!“, denke ich mir noch. Lass den Schmitz schießen, bitte … Schmitz schießt auch, ich beiße die Zähne zusammen, sehe Höwedes nach oben steigen, und dann nur noch Engelsgesänge und Harfenklänge in meinen Ohren. Die Südkurve fällt von oben nach unten komplett in sich zusammen, ich werde durch die Luft geschleudert, irgendwer hat mich auf die Arme genommen, mein Bruder schreit sich die Lunge aus dem Hals, alle liegen sich in den Armen, küssen sich, drücken sich. Schalke, ich bin für dich geboren …

Es ist wie eine Armee, die da plötzlich aufsteht im ganzen Stadion, die Arme nach vorne reißt und aus einem Mund „Macht sie alle, schießt sie aus der Halle!“ brüllt. Ich habe Gänsehaut am ganzen Körper. Mit 60.000 Mann im Rücken spielen unsere Helden wie verzaubert, drängen aufs Tor, kämpfen um jeden Ball. Doch der Augenblick der absoluten Glückseligkeit bleibt uns verwehrt. Vor mir grinst mich ein Typ an: „Du hast ja ganz schön was in der Stimme, ich kann kaum noch atmen!“ Erstaunt gucke ich ihn an: „Ja? Kann sein, aber ich muss schreien, ich will nicht, dass die Dummen da drüben gewinnen oder auch nur einen Punkt hier aus unsere Halle mitnehmen.“

Kopfschüttelnd will er mir erklären, dass eh gleich Asamoah eingewechselt wird und der schießt dann das 2:1. Okay, oder so. Tatsächlich macht sich ein paar Minuten später Asamoah warm, läuft unter lauten Anfeuerungsrufen in Richtung Magath. Die beiden und wir 60.000 warten auf den Moment, dass der Schiri endlich das Spiel unterbricht. Macht er aber nicht, das erledigt ein ganz anderer. Mit staunenden Augen sehe ich, wie Rakete Rakitic aus gefühlten 200 Metern abzieht, der Ball fliegt und fliegt, ich denke schon „Och, mutig isser aber, der Kleine!“, als ein lautes Pfeifen in meinen Ohren hallt. Ich sehe schon wieder, wie die Plätze oben in der Südkurve leer sind, Bier klatscht auf meinen Kopf, irgendwer packt mich, in einem Kreis tanzen wir wie die Verrückten, Millionen von Männern küssen mich, mein Bruder drückt mich an sich, ich bekomme kaum Luft. Ich schnappe mir Toko, brülle ihm ein lautes „JAAAAAAAAAAA“ entgegen, Schalke führt 2:1, meine Fresse! Adrenalin intravenös verabreicht kann sich nicht besser anfühlen.

Ein Ausschnitt aus dem Buch: Voller Leidenschaft: Leben, Leiden, Lieben mit dem geilsten Club der Welt

Was liest du? Oliver Welke liest aus dem Fussballbuch ‘Weil Samstag ist’ von Frank Goosen mit Jürgen von der Lippe im WDR. Samstag, 27.11.2010!

Veröffentlicht am: 25. November 2010 | Kategorie(n): Fußball-Bücher

Samstag, den 27. November 2010, um 00:00 Uhr wird Oliver Welke in der WDR-TV-Sendung “Was liest du?” zusammen mit Jürgen von der Lippe aus dem Fußballbuch von Frank Goosen Weil Samstag ist: Fußballgeschichten lesen. Das weckt natürlich Erinnerungen an das letzte Jahr, als Uwe Lyko (alias Herbert Knebel) und Jürgen von der Lippe bei “Was liest du?” mein Buch Ein Tor würde dem Spiel gut tun. Das ultimative Buch der Fußball-Wahrheiten als Klolektüre vorstellten. Ich gebe offen zu, damals ist der Untertitel zu meinem aktuellen Werk Halbzeitpause: Die Fußball-Klolektüre geboren worden. ;-) Schön war das damals! Hier noch einmal das Video der damaligen Sendung von “Was liest du” mit Uwe Lyko!

Die komplette Bücherliste von der “Was liest du?”-Sendung im WDR mit Jürgen von der Lippe und Oliver Welke:
Das Schwarzbuch der Bekloppten und Bescheuerten: Dietmar Wischmeyers Logbuch

Weil Samstag ist: Fußballgeschichten

Aus die Maus: Ungewöhnliche Todesanzeigen

Auf Tour mit dem fröhlichen Fussballabend ‘Halbzeitpause’: Wiesbaden, Bochum, Köln, Essen, Steinfurt!

Veröffentlicht am: 24. November 2010 | Kategorie(n): Ben Redelings informiert

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Unaufhörlich. Schade eigentlich. Aber irgendwie auch tröstlich, dass da ja auch recht bald dann das neue Jahr schon auf einen wartet. Und es weitergeht. Auch mit der “Halbzeitpause”-Tour. Und allem anderen natürlich auch. Ach, dann also fröhlich weiter dieses Woche in Wiesbaden & Samstag zu einer kurzen Leseprobe in Bochum in der Buchhandlung Napp im Rahmen der Aktion “Viertel vor”. Auf bald!

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Alle Tourtermine auf einen Blick:
25.11.10 Wiesbaden, Kulturpalast –> VVK
27.11.10 Bochum, Buchhandlung Napp
30.11.10 Köln, Müller-Lüdenscheidt, ausverkauft
09.12.10 Essen, 11 Freunde Bar –> VVK
14.12.10 Steinfurt, Soccerworld
27.01.11 Bonn, Harmonie –> VVK
03.02.11 Hamburg, Haus 73, –> VVK
24.02.11 Gießen, Jokus
22.03. Moers, Die Röhre, –> VKK
25.03.11 Dortmund, FHH –> VVK

POST uit NL …’vom niederländischen Tellerrand’ – Großes Tennis!

Veröffentlicht am: 24. November 2010 | Kategorie(n): POST uit NL

post-uit-nederland-3

Seit einiger Zeit berichtet unser Niederlande-Korrespondent Moddin Meyer (Rotterdam) in unregelmäßig-regelmäßigen Abständen schon aus dem Land des Käses, der Tulpen und der Cruijffs.

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Goudawelsch

Als Deutschlehrer bereite ich meine Schüler auf die Abschlussprüfung vor, für die sie dann u.a. auch Bewerbungsbriefe schreiben können müssen. Ein Schüler überschreibt seinen Lebenslauf mit „Zentralheizung“. Wenn man die gängige Abkürzung „cv“ im Wörterbuch nachschlägt, findet man nicht nur die Übersetzung für „curriculum vitae“, sondern auch für die „centrale verwarming“. Noch kurioser allerdings ist sein Berufswunsch. Der Gute schreibt: „Ich möchte gerne Eierlikör werden.“ Im Niederländischen sind Eierlikör und Rechtsanwalt gleichlautend: Advocaat.

Ausgerechnet Advocaat! Dick Advocaat gilt als nestbeschmutzender, weil geldgieriger Vertreter der so hochgeschätzten niederländischen Trainergilde. Der „Geldwolf“ aus Den Haag verkackeierte den belgischen Fußballbund, indem er erst neben seiner Tätigkeit als Nationaltrainer Belgiens auch noch ein Engagement bei AZ einging, und dann „plotsklaps“ nach Russland wegging, weil man ihm dort das Zehnfache zahlt. Viele Niederländer schämten sich deshalb ein bisschen vor den Nachbarn im Süden. Viele Fußballfreunde beider Länder hämten sich ein Hütchen als Belgien letzten Mittwoch in Russland 2:0 gewinnen konnte. Es hat sich ausgerechnet!

Als Niederländer schaut man häufiger mal nach Belgien rüber, was da so passiert. Dafür muss man nicht einmal auf einen Berg klettern – Belgien ist auch so ein niedriges Land. Und auch hier spricht man die niedliche Sprache Niederländisch. Vielleicht sogar besser. Zumindest wird das „Große Diktat der niederländischen Sprache“ traditionell von einem Flamen gewonnen. Beide Länder brauchen min. 100 Tage, um eine Regierung zu bilden. Zusammen will man die Fußball-WM ausrichten. Analyst Hugo Borst nannte Fußball-Belgien ein Dritte-Welt-Land und beleidigte damit die belgische Botschafterin der WM-Bewerbung: Justine Henin. Ganz genau: die Tennisspielerin.

Neuerdings spricht man in Belgien auch erstklassig Deutsch: In der ersten Liga spielt seit dieser Saison erstmalig ein Verein aus der deutschsprachigen Gemeinschaft. KAS Eupen misst sich jetzt nicht mehr mit Clubs wie United Overpelt-Lommel, sondern mischt mit in der Jupiler League. Am Samstag bewarb man hier mit einer La Ola die WM-Kandidatur: „Die Eupener Welle soll die schönste sein und der Welt soll gezeigt werden, mit welcher Begeisterung in Eupen Fußball gelebt und gefeiert wird.“ Ein WM-Standort wird Eupen wohl kaum werden, denn dafür ist das Kehrwegstadion mit seinen 8000 Plätzen doch ein wenig zu klein. C’est la Zentral’eizung!

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Moddin Meyer ist mit seinem Programm “Kicken, Kiffen, Käse” unterwegs

SA 27.11 18:00 Uhr im Biercafé Bochum

SO 28.11 17:00 Uhr im Seminarzentrum Witten-Annen

Die aktuellen Scudetto-News kompakt: Ansgar Brinkmann & Sascha Theisen, Ronald Reng, Christuskirche & unterwegs!

Veröffentlicht am: 23. November 2010 | Kategorie(n): Ben Redelings informiert

In den trüben vorweihnachtlichen Tagen einige “erhellende” Infos!

Das Wichtigste vorweg: Der Saisonrückblick am 26.05.2011 mit Frank Goosen wurde vom Riff in die Christuskirche verlegt. Die gute Nachricht: Es gibt wieder Karten!!!

Auch die beiden noch offenen Termine für die Scudetto-Spielzeit stehen nun fest:
- 20.01.2011: Der “weiße Brasilianer” Ansgar Brinkmann & das Urgestein der Fußball-Kultur Sascha Theisen kommen nach Bochum!

- 31.03.2011: Der Autor Ronald Reng (im Moment in den Bestsellerlisten ganz vorne) wird bei Scudetto insbesondere sein Kultbuch (nicht übertrieben!) “Traumhüter” vorstellen!

Karten für alle drei Veranstaltungen sind online über www.malente-fussballshop.de wie bei BO-Marketing und in der wohnbar zu erwerben!

Die Halbzeitpause-Tour geht am Donnerstag in Wiesbaden (Kulturpalast) weiter. Vor Weihnachten folgen noch Köln, Essen und Steinfurt! Infos zu allen Terminen – auch im Jahr 2011 (Bonn, HH, Gießen, Dortmund, Moers) hier!

Eine gute Vorweihnachtszeit wünscht herzlichst,
Ben Redelings

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