Viele liebe Grüße zu Weihnachten und alles Gute für das kommende 2011!
Glück auf! Ben Redelings
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Scudetto-Tickets gibt es natürlich offline wie immer auch hier: wohnbar, Alte Hattinger Str.15, 44789 Bochum (ohne Gebühr) / Bochum-Marketing-Touristinfo, Huestr. 9, 44787 Bochum (zzgl. Gebühr)
- 20.01.11 Bochum, Scudetto-Spezial mit Ansgar Brinkmann & Sascha Theisen, Riff
- 31.03.11 Bochum, Scudetto-Spezial mit Ronald Reng (“Traumhüter”), Riff, –> VVK
- 26.05.11 Bochum, Scudetto-Saisonrückblick mit Frank Goosen, –>VVK
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Alle weiteren Termine auf einen Blick:

- 27.01.11 Bonn, Harmonie –> VVK
- 03.02.11 Hamburg, Haus 73, –> VVK
- 24.02.11 Gießen, Jokus
- 22.03.11 Moers, Die Röhre, –> VVK
- 25.03.11 Dortmund, FHH –> VVK
- 27.05.11 Oberhausen, Freunde der Südsee, Premiere, Druckluft, –> VVK
Versammlungsleiter Günter Bernhörster zum Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum und AR-Mitglied Bernd Wilmert: “Bernd, du magst den Vornamen Ernst-Otto auch nicht, ne?! Ich auch nicht.” Zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden Ernst-Otto Stüber: “Ist deinen Eltern nicht Besseres eingefallen als Ernst-Otto, was?”
Bis vor wenigen Jahren kannten nur eingefleischte Fans des FC St. Pauli und Anhänger des 1. FC Kaiserslautern ihren ehemaligen Spieler. Doch durch ein Internetvideo wurde Walter Frosch nachträglich zu einer der bekanntesten Bundesligaakteure der siebziger und achtziger Jahre. Und das kam so.
Als beim Charity-Event »Tag der Legenden« in Hamburg ein Interview mit einem kleinen Mann mit Wuschelkopf und Schnauzbart durchgeführt werden sollte, rauschte von hinten die Schiedsrichter-Legende Walter Eschweiler heran und erzählte ungefragt: »Das ist ein anständiger Junge. Ich kenne ihn jahrelang. Er hat immer versucht, sauber und fair zu spielen.« Walter Frosch lachte glucksend. Und dann fragte ihn der Reporter mit einem Blick hinunter an den schlanken Beinen des Verteidigers: »Was haben Sie denn da unten in Ihren Stutzen drin?« Frosch antwortete mit rauchig-knarzender Stimme kurz und knapp, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt: »Zigaretten.« Der Reporter: »Bitte?« Frosch: »Zigaretten.« Der Reporter jovial: »Jetzt erst einmal eine durchziehen?« Frosch: »Nachher.« Der Reporter fordernd: »Warum haben Sie das dann mit auf dem Spielfeld?« Frosch logisch: »Ich bin schnell eingewechselt worden, da habe ich sie noch dabei gehabt.«

Walter Frosch hat seine Leidenschaft fürs Rauchen teuer bezahlt. Der Lungenkrebs hat Besitz von seinem Körper genommen. Trotzdem kann Frosch von seinem Laster nicht lassen. »Ich würde lieber eine rauchen als vögeln«, sagte er einmal durch eine Maschine am Hals, die ihm das Sprechen ermöglicht. Doch den Humor hat Walter Frosch nicht verloren. Auf die Frage, ob er denn bald mal wieder am »Tag der Legenden« dabei sein würde, antwortete er augenzwinkernd: »Für einen Sprint einmal quer über den Platz würde es reichen. Dann muss ich aber wieder in den Rollstuhl.«
Früher war das anders. Am Abend vor einer Partie seiner Lauterer gegen den FC Schalke 04 wollte der Verteidiger nur ein, zwei Bier in seiner Stammkneipe trinken, doch noch um drei Uhr nachts gewann Frosch einen 400-Meter-Lauf um zehn Liter Bier gegen einige seiner Saufkumpanen. Als er am nächsten Mittag mit geröteten Augen Trainer Erich Ribbeck gegenübertrat, erzählte er etwas von einer Bindehautentzündung. Und seinen Gegenspieler Erwin Kremers überzeugte er mit Taten: »Den hab ich von Anfang an dreimal über die Bande gehauen, dass da Feierabend war.« Das Spiel war gerettet: »In den letzten zehn Minuten bin ich noch fünfmal nach vorne gelaufen, habe immer geschrien, dass ich den Ball haben wollte, und war froh, dass ich nicht angespielt wurde.« Heute ist dieser Tag ein Teil der Legende Walter Frosch.
Ein Ausschnitt aus dem Buch: “Halbzeitpause: Die Fußball-Klolektüre”
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Walter Frosch an seinem 60. Geburtstag mit Michael Pahl und Christoph Nagel und der limitierten Sonderedition von “FC St. Pauli. Das Buch.”

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Das legendäre Video: Walter Frosch, Walter Eschweiler
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Und hier gibt es den Magneten mit dem genialen Walter Frosch Spruch: “Mein schwerster Gegner war immer die Kneipe”
In einem TV-Studio in den achtziger Jahren. Moderator Hans-Joachim Rauschenbach steht umringt von einer Horde Kinder in gelb-schwarzer Kluft vor einem überdimensionalen Ball und einem Fernsehschirm. Auf diesem ist der junge Stürmer Manfred Burgsmüller zu sehen.
Rauschenbach (ans Publikum): »Wir haben ihn nicht hier im Studio, das hat nicht geklappt in Köln. Aber er hat es geschafft nach Dortmund zu kommen, ins Dortmunder Studio. Herzlichen Glückwunsch, Manfred Burgsmüller.« Burgsmüller: »Ja, Danke!« R.: »Das ist das 111. Tor des Monats. Sie haben es zum zweiten Male – gewissermaßen – gewonnen; das ist eine Schnapszahl. Was halten Sie von Schnaps?« B.: »Och, relativ wenig.« R. (schnippisch): »Ja, es wäre gut, wenn wir den Ton hier unten auch hören könnten. Wissen Sie, Herr Burgsmüller, wie viele Tore Sie in der Bundesliga geschossen haben?« B.: »Nein, das kann ich im Moment gar nicht sagen. Ich glaube, knapp über hundert.« R.: »Ja. Also, ich habe es nicht gehört hier drinnen. Ich hoffe, Sie zu Hause haben es gehört.«

R. (ein wenig später): »Was haben Sie heute an einem freien Tage bisher gemacht, Herr Burgsmüller?« B.: »Ja, ich habe heute Morgen etwas länger geschlafen und bin dann heute Mittag nach Kassel gefahren, da hatte ich eine Autogrammstunde, und auf dem Rückweg bin ich auch auf der Autobahn stecken geblieben und bin also nur bis Dortmund gekommen.« R.: »Ja. Jetzt wollen wir einmal weiter ziehen. Wir haben noch die drei Hauptgewinner zu ziehen. Und zwar die, von denen – (Anweisung an die Jungen im Studio) zieht mal rein, jeder eine Karte – die das richtige Tor gewählt haben, gewinnen dreimal zwei Eintrittskarten plus Reisespesen. (Doch es waren nur zwei Reisen; die drei Gezogenen sollen sich melden; die zwei Schnellsten gewinnen) Sie können der Parole mal widersprechen, dass das Fernsehen das einzige Schlafmittel sei, das man mit dem Auge einnimmt. Sie können zeigen, dass Sie munter sind. Auf die Plätze, fertig – los. (Es wird eine Nummer eingeblendet; natürlich ruft jetzt halb Deutschland an) Aha, wen haben wir dran?« Telefon: »Mein Name ist Lensenad.« R.: »Von wo rufen Sie denn an?« T.: »Ich rufe aus Porz an.« R.: »Wie heißen Sie?« T.: »Len-se-nad.« R.: »Der hat doch gar nicht gewonnen!« T.: »Ich habe nicht gewonnen?« R.: »Rolf Illing, Udo Kurnod, Hans-Georg Junge aus Hamburg. Sie sind es nicht. Sie waren schnell, sind aber kein Gewinner.«
R. (an Burgsmüller): »Was machen Sie heute Abend?« B.: »Ich werde heute Abend zu Hause sein und ein bissel Fernsehen.« R.: »Ja, spielen Sie ein bisschen Doppelpass mit Ihrer Frau. Dabei kann man auch wichtige Pluspunkte gewinnen.«
Ein Auszug aus dem Buch “Halbzeitpause: Die Fußball-Klolektüre” –> Infos