Ben Redelings und der Verlag die Werkstatt
Fußballfans für Afrika
1 Euro pro verkauftem Buch im Aktionszeitraum vom 15.-31. August 2011
Der Autor und Filmemacher Ben Redelings und der Verlag Die Werkstatt wollen angesichts der erschreckenden Bilder der notleidenden Bevölkerung in Afrika helfen. Zusammen mit den vielen Millionen Fußballanhängern in Deutschland soll eine möglichst große Summe unter dem Motto »Fußballfans für Afrika« mit einer ungewöhnlichen Aktion gesammelt werden.
Ben Redelings spendet mit Unterstützung seines Verlags Die Werkstatt im Zeitraum vom 15. bis 31. August 2011 die kompletten Honorareinnahmen seiner fünf Fußballbücher* zugunsten zweier Hilfsprojekte für Afrika. 1 Euro pro verkauftem Exemplar geht zu gleichen Teilen direkt an die Organisationen Canchanbury e.V. und die Deutsche Welthungerhilfe e.V.
Ben Redelings: »Die Bilder aus Afrika, die uns täglich erreichen, sind schrecklich. Es muss dringend etwas getan werden – jetzt und nachhaltig für die Zukunft. Wir wollen durch diese Aktion einerseits aufrütteln und andererseits das größte und schönste völkerverbindende Element für die gute Sache nutzen: den Fußball! Deshalb mein Appell an alle Anhänger dieser wunderbaren Sportart: Tut etwas Gutes. Für Euch, für ein Geburtstagskind, für einen Freund – und vor allem für die Menschen in Afrika. Herzlichen Dank!«
Über die Spenden-Organisationen: Die Verunsicherung ist im Moment groß, ob das Geld überhaupt dort ankommt, wo es benötigt wird. Wir haben uns deshalb für diese beide bewährten Organisationen entschieden. Canchanabury e.V. steht mit seinen Projekten in Afrika seit vielen Jahren für einen sinnvollen und nachhaltigen Einsatz für die Menschen vor Ort. Die Deutsche Welthungerhilfe e.V. kann mit ihren Nothilfeteams und Soforthilfen die direkte Not vor Ort schnell helfen zu lindern.
* »Ein Tor würde des Spiel gut tun. Das ultimative Buch der Fußball-Weisheiten« - »Fußball ist nicht das Wichtigste im Leben – es ist das Einzige« – »Dem Fußball sein Zuhause. Pöhlen, Pils und Pokale entlang der B1« – »Halbzeitpause. Die Fußball-Klolektüre« – »Freunde der Südsee. Meine Spielzeit«
Fragen: Wenn ihr etwas Bestimmtes über die Aktion wissen wollt – bitte einfach fragen!
1) Natürlich werden alle Verkäufe über den Malente-Fußballshop, den Buchhandel, das Internet (wie Amazon oder buch.de) erfasst!
2) Banner zu der Aktion & Fotos der Bücher gibt es hier!
3) Eine Frage, die immer wieder im persönlichen Gespräch und über Mails gestellt wurde: Tatsächlich liegen die Erlöse bei einem Taschenbuch für ca. 10 Euro für uns Autoren weit unter einem Euro. Deshalb freue ich mich, dass der Verlag diesen Zwischenbetrag ausgleicht!
(Ein herzliches Dankeschön an den Verlag die Werkstatt & die Grafikerin Stefanie Levers für die Erstellung des Logos)
Kennen Sie den?«, fragt Norbert Pflippen in bewährter Fips-Asmussen- Manier auf seiner Webseite und erzählt dann den Witz ohne weitere Vorwarnung direkt drauflos: »Ein erfolgloser Mittelstürmer einer Fußballmannschaft stirbt. Als er in den Himmel kommt, wird er von Jesus gefragt: ›Mein Sohn, wie hast du bloß das Tor gefunden?‹«
»Diesen und unzählige weitere Kalauer hat Norbert Pflippen auf insgesamt fünf Witze-Vinyl-Schallplatten veröffentlicht«, vermeldet die Internetseite weiter. »Irre Spitze Flippi Witze«, lautete einer der vielversprechenden Titel und auf den Covern wurde eindringlich mit einem rot unterlegten Hinweis »Nur für Erwachsene« gewarnt.
Doch anders als der Alleinunterhalter aus Hamburg verdiente Pflippen in den darauf folgenden Jahren sein Geld nicht im Showbusiness. Was ihn allerdings nicht daran hinderte, seinen Job als Spielervermittler immer mit amüsanten Sprüchen zu garnieren. Die Eigenbeschreibung »Ich hab ‘ne Ecke ab«, trifft es wohl ganz gut.
In den siebziger Jahren wurde er vom Gladbacher Nationalspieler Günter Netzer entdeckt und angeworben. Der Bökelberg war anschließend sein Zuhause und die damaligen »Fohlen« seine ersten Kunden. Auch in den späteren Spielzeiten kannte er jeden Gladbacher Jungen und wusste süffisant zu berichten, wo dessen aktuelle Probleme liegen: »Seitdem Uwe Rahn aus Gladbach weg ist, spielt er wie ein arbeitsloser Lehrer. Er hat keine Klasse mehr.«
Als Berater kannte Pflippen jeden Trick. Als er mit Juve verhandelte, flog er extra nach Mailand, damit jeder dachte, er würde mit Inter oder dem AC Geschäfte machen. Und als Erkennungszeichen für Vereinsvertreter steckte er sich nicht etwa eine rote Rose ins Knopfloch, sondern besorgte sich rote Ferrari-Schuhe.
Michael Ballack kaufte er sogar ein Faxgerät, um ihn als Kunden zu werben, aber der Görlitzer entschied sich für einen anderen Berater. Als Pflippen leicht angesäuert von Ballack wissen wollte, ob dieser glaube, dass er zum Spaß Faxgeräte durch Deutschland schicke, legte dieser irritiert auf.
Die Frage eines Journalisten von sport.ard.de, ob er denn für eine Vertragsverlängerung von Torsten Frings bei Werder eine üppige Provision erhalten habe, beantwortete Pflippen entspannt: »Tsss! Damit kann ich ja schlecht kommen, wenn ich vorher gesagt habe, dass Torsten nach Turin geht. Aber vielleicht lädt mich Allofs zum Dank bei McDonalds zum Essen ein. Oder er mäht mir mal den Rasen …« Vielleicht kannte Allofs aber auch dieses Zitat Pflippens: »Torsten Frings ist katholisch, der würde nie nach Italien wechseln. Da müsste er ja sonntags arbeiten.«
Ein Ausschnitt aus dem Buch “Halbzeitpause” von Ben Redelings!
Nachdem gerade netterweise das Foto von Marcus K. geschickt wurde, wollen wir einfach nur mal klarstellen, dass wir mit dem “caffé scudetto” nichts, aber auch rein gar nichts zu tun haben. Nicht, dass noch mehr Nachfragen á la “Habe eben am UNI-Center in Bochum gesehen, dass Du jetzt auch in Gastronomie machst. Was kommt im SCUDETTO-Konzern als nächstes?” kommen!
(Nachtrag: Aber wir lassen uns natürlich gerne einmal vom Besitzer – falls er das hier liest – zu einem “Probebesuch” einladen!)
Wenn es nicht richtig läuft bei einem Klub, versuchen es die Offiziellen zumeist mit einem »harten Hund«. Einem »Schleifer« der Kategorie Werner Lorant, Jürgen Röber oder Ernst Middendorp. Das sind die, die auch heute noch für einen Job an der Seitenlinie zur Verfügung stehen. Früher waren es andere Namen.
Kuno Klötzer beispielsweise, der in der Saison 1981/82 den erfolglosen Friedhelm Wenzlaff beim MSV Duisburg ablöste. Doch erst einmal half alles nichts. Nach fünf Niederlagen in fünf Spielen meinte Klötzer mutlos: »Manchmal glaube ich, mein junger Vorgänger hat mit der Mannschaft nur Liederabende abgehalten.« Deshalb gab er fortan die knallharte Parole aus: »Alle müssen in Zukunft einige Meter mehr laufen, einige Zentimeter höher springen und eine Minute früher ins Bett gehen.« Damit machte sich Klötzer in der Mannschaft verständlicherweise nicht allzu viele Freunde. Am Ende stand der Abstieg in die zweite Liga.
Richtig beliebt war auch der spätere Europameister-Trainer Rinus Michels bei seinem Engagement in Köln nicht. Besonders die Spieler klagten über die ruppigen Methoden des Niederländers. Der junge Pierre Littbarski erinnert sich genau an die damalige Schreckensherrschaft beim FC: »Nach einer Niederlage in der Bundesliga meinte Michels zornig zu uns: ›Wir sehen uns morgen früh beim Training.‹ Sonntags, eigentlich unser freier Tag. Als wir morgens alle angetreten waren, fragte Michels: ›Wie habt ihr geschlafen?‹ Wir Spieler antworteten: ›Schlecht.‹ Michels darauf: ›Ich auch, verdammt schlecht.‹ Dann meinte er: ›Dafür lauft ihr jetzt Runden auf Zeit!‹ Nach einer Stunde hockten wir alle total fertig wieder in der Kabine. Michels sah zufrieden über uns hin und meinte verächtlich: ›Jetzt geht’s mir wieder gut!‹«
Das wären Methoden ganz nach dem Geschmack von Hans »Bumbes« Schmidt gewesen, der von 1951 bis 1954 die Borussia aus Dortmund trainierte. Der harte Franke hatte so seine ganz eigene Art, sich bei den Spielern Respekt zu verschaffen. Wenn die Montags-Stammtischrunde bis früh in den nächsten Morgen tagte, gesellte sich der Trainer gerne gegen zwei, drei Uhr dazu, trank in Ruhe ein paar Bierchen mit seinen Jungs und zog lustig an seiner Zigarre. Alles schien in bester Ordnung. Bis Bumbes seinen Mantel anzog und sich mit einem vielsagenden Lächeln bei Koschmieder, Michallek, Mikuda und Co. verabschiedete: »Bis heute Nachmittag!«
Beim Training ein paar Stunden später ließ er die Mannschaft Meter machen. Nicht wenige Kneipenfreunde der Nacht hätten den geselligen Übungsleiter daraufhin nach getaner Arbeit am liebsten umgebracht.
Ein Ausschnitt aus dem Buch “Halbzeitpause” von Ben Redelings!
Zum besseren Lesen (größeres Foto) der Rezension aus dem Stadionmagazin “Echt” des BVB einfach auf das Bild klicken. “Freunde der Südsee” -> mehr Informationen!
Wir erinnern uns: Beim letzten Mal hatten sich die “Freunde der Südsee” auf den langen und beschwerlichen Weg nach Kuba gemacht. Diesmal ließen sie es etwas gemächlicher angehen und nahmen eine Auszeit auf einem Kreuzfahrtschiff. Insgesamt knapp 8020 km wurden auf der AIDA luna auf der Nordlandroute (einmal Nordkapp hin und zurück) auf hoher See zugebracht. Herzlichen Dank für diese wunderbaren Fotos an Klaus B!