Und so geht es 2012 weiter: Fußball-Quiz ‘Erster Alles’ von bergmann fragt im Gasthaus Goeke!

Veröffentlicht am: 30. Dezember 2011 | Kategorie(n): Ben Redelings informiert

Ich werde an dem Abend nur in den Pausen ein bisschen für Unterhaltung sorgen; ansonsten natürlich auch eifrig mitquizzen. Die Art der Darbietung der beiden Herren Püllenberg und Straßmann (‘bergmann fragt’) ist alleine das Startgeld wert. Hingehen lohnt sich also!

Und weil die Frage in der letzten Zeit häufiger aufkam: Auch Einzelpersonen können selbstverständlich teilnehmen. Am Abend werden sich dann aus diesen Einzelpersonen Gruppen zusammen schließen. Hier noch die Infos: Fußball-Quizzen für den guten Zweck!? Am 13.01.12 in Bochum ist das möglich. Es gibt nur begrenzte Plätze (im Gasthaus Goeke zu bestellen)!

Zum Ende eines Jahres: Der 11Freunde-Jahresrückblick 2011!

Veröffentlicht am: 29. Dezember 2011 | Kategorie(n): Fußball-Video des Tages

Da ist eine Menge Schönes dabei: 11Freunde-Jahresrückblick geht hier in die nächsten Runden. Viel Vergnügen!

Buch-Anregungen: Philipp Köster und Tim Jürgens, Karsten Kiepert, Reinaldo Coddou und Rainer Küster!

Veröffentlicht am: 26. Dezember 2011 | Kategorie(n): Fußball-Bücher

Das Jahr ist wieder einmal dahin geflogen. Und besonders in den letzten Wochen bin ich abseits des täglichen Lesepensums, das gerne zwischen drei und fünf Stunden liegt, nicht mehr dazu gekommen, die freundlich eingesandten Bücher entsprechend zu würdigen. Leider werde ich auch in den nächsten fünf Monaten nicht dazu kommen, mich intensiv mit den Werken zu beschäftigen – aber bereits der erste Einblick und ein vorsichtiges Anlesen wecken die Vorfreude. Und ich will euch die Bücher nicht länger vorenthalten!

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Oben bereits im Bilde ist das Buch Die 100 besten (Fußball-)Spiele aller Zeiten von Philipp Köster und Tim Jürgens. Auffallend: Der wachsende Spaß der Erinnerung beim Lesen. Hab ich das Spiel gesehen und wenn ja wo? Zudem einige sehr schöne Zitate, wie dieses hier von Diego Maradona nach seinem legendären “Hand Gottes Tor”: Ich wartete, dass meine Mitspieler mich umarmten, aber keiner kam. Also rief ich: ‘ Kommt her, sonst überlegt es sich der Schiedsrichter noch mal anders!’”

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Der erste Ausgabe (hier ein Link zur Vorstellung damals) von Reinaldo Coddou der Fußballtempel folgt nun eine erweiterte Neuausgabe zum Sonderpreis mit zusätzlichen Stadien aus der Schweiz und aus Österreich sowie aktualisierten Texten zu jedem Stadion. Immer noch und immer wieder: Ein imposantes Ding!

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Beim Buch Rot-Weiss Essen in den 70er Jahren von Karsten Kiepert fallen gleich als erstes die fielen schönen Zeitungsausschnitte, Eintrittskarten und Originaldokumente (Bundesliga-Spielberichte) ins Auge. Nicht nur, aber sicherlich besonders auch für RWE-Fans mit einem Blick auf die Nostalgie ein tolles Buch!

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Und zuletzt noch der Blick auf den Bochumer Autor Rainer Küster, der zusammen mit Rüdiger Schneider einen neuen Krimi vorlegt. Den Fußballfans dürften die beiden noch durch “Drachentod” bekannt sein. Das neue Buch heißt: Wolfszorn: Kriminalroman aus dem Ruhrgebiet. Die WAZ urteilte: “Rainer Küster und Rüdiger Schneider haben mit ihrem dritten Krimi ein außergewöhnliches Buch geschrieben!”

Allen eine frohe Weihnacht & ein gesundes 2012. Auf bald!

Veröffentlicht am: 23. Dezember 2011 | Kategorie(n): Trainingsalltag



Im Namen von Aki Schmidt, Ulli Potofski, Tommy Finke, Mary-Lou & natürlich auch von mir ein herzliches Dankeschön an ein überragendes Publikum. Wir hatten viel Spaß!

Und weil es gestern am Ende ein wenig unterging: Allen eine frohe Weihnacht & ein gesundes 2012. Auf bald!

Frohe Weihnachten!

Veröffentlicht am: 23. Dezember 2011 | Kategorie(n): Absolut kein Fußball

Video: Beim Pokalspiel zwischen Ajax Amsterdam und AZ Alkmaar tritt Torhüter Esteban Alvaredo Brown einen Hooligan!

Veröffentlicht am: 22. Dezember 2011 | Kategorie(n): Fußball-Video des Tages

Wenn man die Regel wohl konsequent auslegt, hätte sich der Keeper beim Angriff gar nicht wehren dürfen. Auch irgendwie komisch…

Herzlichen Dank für die Unterstützung: Preise für die Winterball-Tombola!

Veröffentlicht am: 21. Dezember 2011 | Kategorie(n): Ben Redelings informiert

Morgen Abend findet der 1. Winterball – die SCUDETTO-Weihnachtsfeier im RIFF in Bochum statt. Festlich soll es werden, niveauvoll und unterhaltsam. Und natürlich wird es auch etwas zu gewinnen geben. Für die Unterstützung bei den diesjährigen Preisen wollen wir uns herzlich vorab bei den oben Genannten bedanken. Bis morgen!

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22.12.11 – Bochum: Winterball – die SCUDETTO-Weihnachtsfeier mit Gästen, RIFF, Bochum, Einlass: 19h, Beginn: 19.30h / Info, ausverkauft

Reviersport-Gastkommentar: Pokalschlager VfL gegen Bayern – Ohne Schiri habt ihr keine Chance!

Veröffentlicht am: 19. Dezember 2011 | Kategorie(n): Fundstücke: Artikel, Fotos, Zitate

Ich bin mir sicher, dass ein ganz bestimmter VfL-Fan am Dienstag die Uhr um knapp dreißig Jahre zurück drehen wird. Genauer gesagt, auf den 10. April 1982. Damals beim Pokalhalbfinale zwischen dem VfL Bochum und dem FC Bayern München sahen 45.000 Zuschauer im Ruhrstadion, wie der sympathischste Verein der Welt großartig auftrumpfte und die Lederhosen schwindelig spielte. Einzig Rotbäckchen Rummenigge hatte dem VfL etwas entgegenzusetzen. Nach seinem frühen Tor gab es jedoch nur noch eine Mannschaft auf dem Platz – den VfL Bochum. In der siebzigsten Minute gelang Patzke schließlich der völlig verdiente Ausgleich und nun schien es nur noch eine Frage der Zeit, bis der VfL das Ding endgültig für sich entschied. Doch die Jungs von der Castroper Straße hatten die Rechung ohne den Schiedsrichter gemacht.

Wie so oft war der Mann in schwarz auf dem rot-weißen Auge blind. Er verpfiff die Bochumer nach Strich und Faden. Das Publikum tobte und das Ganze schaukelte sich langsam höher und höher. Und als der Schiri wieder mal komplett daneben lag, gab es für einen jungen Kerl in blau-weißer Fankutte kein Halten mehr. Wie von Sinnen stürmte er auf den Platz. Er hatte nur ein Ziel: Unter allen Umständen – wie er später gestand – wollte er diesem »blinden Schwachmat von Schiedsrichter in den Arsch treten«. Fast hätte es geklappt. Doch im letzten Moment wurde er von Lothar Woelk, Wolfgang Patzke, Ata Lameck und Konsorten eingesammelt und der Polizei übergeben. Das Spiel war für den fanatischen Bochumer vorzeitig beendet. Wenige Minuten später dann auch für den VfL. Nach einem geschenkten Elfmeter verlor man 2:1 gegen die elf plus eins Lederhosen.


Als der junge Kerl nach dem Spiel aus der Sicherheitsverwahrung entlassen wurde, begegnete ihm ein älterer Herr, der ihn böse anblickte und die Hand hob. Der nun wieder lammfromme Platzstürmer zog bereits ängstlich den Kopf ein, als der Opa ihm fast zärtlich auf die Schulter klopfte. Lächelnd drückte er dem jungen Kerl 20 Mark in die Hand: »Falls es Ärger gibt, mein Junge. Das hast du sehr gut gemacht!«

Am nächsten Tag musste der Beinahe-Hooligan auch noch zum Präsidenten Ottokar Wüst, in sein Geschäft für Herrenmode in der Bochumer City. Voller Bammel rechnete er mit dem Schlimmsten. Die Polizei hatte ihm eine gepfefferte Geldstrafe und ein Stadionverbot auf Lebzeit angedroht. Ottokar kam dem Platzstürmer mit ernster Miene entgegen, bat ihn in einen Nebenraum und fiel ihm dort mit Tränen der Rührung in den Augen um den Hals: »Junger Mann, ich muss Ihnen ehrlich sagen, hätten Sie das nicht gemacht, dann wäre ich auf den Platz gelaufen!« Und da sprach Ottokar 45.000 stinksauren Bochumern aus dem Herzen. Dienstag wäre ein guter Tag, einmal mit elf plus eins VfLern auf dem Rasen zu stehen!

(Foto aus dem Jahr 1982: Bernd Kreienbaum)

Zum Europa League Spiel Viktoria Pilsen gegen den FC Schalke 04 ein Erlebnisbericht: Jiri Stajner und das geöffnete Klappmesser von Pilsen!

Veröffentlicht am: 16. Dezember 2011 | Kategorie(n): Fußball-Bücher

Am Abend besuchten wir das Spiel zwischen dem Tabellenführer der tschechischen Liga FC Viktoria Pilsen und dem FC Slovan Liberec. Fußball auf einem anderen Stern. Ursprünglich, rau, nah dran – und äußerst misstrauisch. Die Frau an der Kasse witterte eine feindliche Übernahme des Klubs, als wir 21 Tickets auf einen Streich orderten. Erst nach mehreren Telefonaten mit der Vereinsführung wurde uns der Zugang auf die »Horni tribuna« gestattet.

Die ausufernde Wirkung der offerierten gastronomischen Köstlichkeiten im Stadioninneren zeigte sich bereits am körperlichen Gesamtzustand des Servicepersonals. Die in heißem Fett eingelegten Kartoffelringe wurden von einer Dame serviert, die offensichtlich gerne auch selbst größere Portionen der triefenden Speise verputzte. Sie hatte beim Abfüllen der Kartoffeln in eine Papiertüte arge Probleme, ihre üppige Figur so auszubalancieren, dass sie überhaupt sah, was sie gerade tat. Aus Ermangelung anderer warmer Lebensmittel griffen wir dennoch tüchtig zu.

Beim ersten Blick auf die laufende Partie bemerkten wir einen großen glatzköpfigen Spieler bei Liberec. ein-tor2.jpgUnzweifelhaft handelte es sich dabei um Jiri Stajner, den ehemaligen Profi von Hannover 96. Die vollbesetzte Kurve der Slovan-Fans – sechs Sitzreihen á 16 Plätze – rastete bei jeder Ballberührung des etwas stämmiger als zu Bundesligazeiten wirkenden Mittelfeldregisseurs komplett aus.

Wir unterdessen bewunderten das Maskottchen von Viktoria Pilsen. Eine bedauernswert kümmerliche Gestalt. Das Kostüm bestand einzig und allein aus einem komischen Kamelkopf aus Plüsch mit ungeschickt ausgeschnittenen Gucklöchern auf Halshöhe. Keine Ahnung, was das Ganze zu bedeuten hatte. Ansonsten sah das Maskottchen wie jeder anderen Fan auch aus. Das aktuelle Trikot oben herum und die dazu passende Hose in Vereinsfarben unten herum. Da das Kamel die meiste Zeit an einen Golf-Caddy-Wagen gelehnt äußerst gelangweilt und bewegungslos die Begegnung am Spielfeldrand verfolgte, hatte es zudem eine gelbe Joggingbuchse an. Schließlich war es Herbst geworden in Europa. Ein kalter Wind fegte durch die zugige Arena und uns mitten ins Gesicht.

Die Partie hatte allerhöchstens deutsches Zweitliga-Niveau. Also alles wie bei uns zu Hause in Bochum. Einzig die Rahmenbedingungen in diesem Stadion waren anders als in der Heimat. Ein Platzsturm war angesichts fehlender Absperrungen und Ordner jederzeit denkbar und auch an geeignetem Wurfmaterial mangelte es nicht. Direkt vor uns stand eine handelsübliche Mülltonne. Die ließ sich prima schmeißen und war zudem prall gefüllt mit allerlei handlichen Gegenständen aus Mutters Küche.

Richtig flau im Magen wurde es uns allerdings erst, als neben uns ein Mann in Military-Hose sein Klappmesser auspackte und in aller Ruhe eine Ananas schälte. In diesem Augenblick dachte ich zum zweiten Mal in diesem Jahr an die schnelle Vergänglichkeit des Lebens und zum ersten Mal an die schützende Hand des Sepp Blatter und seiner weitläufigen Bannmeilen.

Ein Ausschnitt aus dem Buch “Freunde der Südsee. Meine Spielzeit”!

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