Kinder, wie die Zeit vergeht: Intellivision von Mantel ist frisch auf dem Markt!

Veröffentlicht am: 9. Januar 2012 | Kategorie(n): Fundstücke: Artikel, Fotos, Zitate


Das war mal der Straßenfeger – in den achtziger Jahren -> Intellivision!

Der Foto-Beweis: Die feschesten Fans hatte schon immer der FC Bayern München!

Veröffentlicht am: 4. Januar 2012 | Kategorie(n): Fundstücke: Artikel, Fotos, Zitate

Foto: Eine Anzeige aus dem Frühjahr 1981!

Reviersport-Gastkommentar: Pokalschlager VfL gegen Bayern – Ohne Schiri habt ihr keine Chance!

Veröffentlicht am: 19. Dezember 2011 | Kategorie(n): Fundstücke: Artikel, Fotos, Zitate

Ich bin mir sicher, dass ein ganz bestimmter VfL-Fan am Dienstag die Uhr um knapp dreißig Jahre zurück drehen wird. Genauer gesagt, auf den 10. April 1982. Damals beim Pokalhalbfinale zwischen dem VfL Bochum und dem FC Bayern München sahen 45.000 Zuschauer im Ruhrstadion, wie der sympathischste Verein der Welt großartig auftrumpfte und die Lederhosen schwindelig spielte. Einzig Rotbäckchen Rummenigge hatte dem VfL etwas entgegenzusetzen. Nach seinem frühen Tor gab es jedoch nur noch eine Mannschaft auf dem Platz – den VfL Bochum. In der siebzigsten Minute gelang Patzke schließlich der völlig verdiente Ausgleich und nun schien es nur noch eine Frage der Zeit, bis der VfL das Ding endgültig für sich entschied. Doch die Jungs von der Castroper Straße hatten die Rechung ohne den Schiedsrichter gemacht.

Wie so oft war der Mann in schwarz auf dem rot-weißen Auge blind. Er verpfiff die Bochumer nach Strich und Faden. Das Publikum tobte und das Ganze schaukelte sich langsam höher und höher. Und als der Schiri wieder mal komplett daneben lag, gab es für einen jungen Kerl in blau-weißer Fankutte kein Halten mehr. Wie von Sinnen stürmte er auf den Platz. Er hatte nur ein Ziel: Unter allen Umständen – wie er später gestand – wollte er diesem »blinden Schwachmat von Schiedsrichter in den Arsch treten«. Fast hätte es geklappt. Doch im letzten Moment wurde er von Lothar Woelk, Wolfgang Patzke, Ata Lameck und Konsorten eingesammelt und der Polizei übergeben. Das Spiel war für den fanatischen Bochumer vorzeitig beendet. Wenige Minuten später dann auch für den VfL. Nach einem geschenkten Elfmeter verlor man 2:1 gegen die elf plus eins Lederhosen.


Als der junge Kerl nach dem Spiel aus der Sicherheitsverwahrung entlassen wurde, begegnete ihm ein älterer Herr, der ihn böse anblickte und die Hand hob. Der nun wieder lammfromme Platzstürmer zog bereits ängstlich den Kopf ein, als der Opa ihm fast zärtlich auf die Schulter klopfte. Lächelnd drückte er dem jungen Kerl 20 Mark in die Hand: »Falls es Ärger gibt, mein Junge. Das hast du sehr gut gemacht!«

Am nächsten Tag musste der Beinahe-Hooligan auch noch zum Präsidenten Ottokar Wüst, in sein Geschäft für Herrenmode in der Bochumer City. Voller Bammel rechnete er mit dem Schlimmsten. Die Polizei hatte ihm eine gepfefferte Geldstrafe und ein Stadionverbot auf Lebzeit angedroht. Ottokar kam dem Platzstürmer mit ernster Miene entgegen, bat ihn in einen Nebenraum und fiel ihm dort mit Tränen der Rührung in den Augen um den Hals: »Junger Mann, ich muss Ihnen ehrlich sagen, hätten Sie das nicht gemacht, dann wäre ich auf den Platz gelaufen!« Und da sprach Ottokar 45.000 stinksauren Bochumern aus dem Herzen. Dienstag wäre ein guter Tag, einmal mit elf plus eins VfLern auf dem Rasen zu stehen!

(Foto aus dem Jahr 1982: Bernd Kreienbaum)

Cartoon zum Revierderby BVB gegen Schalke: Kevin und Raul – So sehen Sieger aus!

Veröffentlicht am: 26. November 2011 | Kategorie(n): Fundstücke: Artikel, Fotos, Zitate

Oli Hilbring hat mal wieder zugeschlagen. Mit seinem Reviersport-Cartoon zum Revierderby Borussia Dortmund gegen den FC Schalke 04 lässt er beide Seiten schmunzeln: “Kevin und Raul – So sehen Sieger aus!” Herzlichen Dank. Mehr Cartoons von Oli Hilbring gibt es hier!

Reviersport-Gastkommentar: Bruce Darnell und der fehlende Glamour-Faktor beim BVB!

Veröffentlicht am: 21. November 2011 | Kategorie(n): Fundstücke: Artikel, Fotos, Zitate

Letzte Woche hatte ich die einmalige Gelegenheit, mir die Kabinen im BVB-Stadion anzugucken. Erste Erkenntnis: Die Jungs haben untereinander offenbar nichts zu verbergen – eine Zwischentür vor dem WC-Bereich gibt es schlicht nicht. Zweite Lehre: Die kochen auch nur mit Wasser. Plastik-Bänke mit Aufhänghaken an der Sprosse, zwei Schwimmbade-Föne an der Wand, ein Trimm-Dich-Fahrrad der Sorte Hobbykeller und ein Flip-Chart im Nebenraum. Das war’s! Bruce Darnell wäre am fehlenden Glamour-Faktor glatt verzweifelt und schreiend aus den Katakomben geflüchtet. Doch ich fand es, ehrlich gesagt, nach einem ersten Moment der Irritation herrlich ernüchternd: Das war alles so schön normal! Oder anders ausgedrückt: Fußball kann tatsächlich viel, viel simpler sein, als es uns die uniform gestylte, so genannte Sky-Expertenrunde in den Arenen der Republik und die DFL-Eröffnungsfeier zum Bundesligastart vermitteln möchte.

Mit Spannung und Vorfreude habe ich so das Spitzenduell zwischen den Bayern und Borussia Dortmund herbeigesehnt. Leider, für den neutralen Zuschauer, gelang es den Borussen in der ersten Halbzeit nahezu perfekt, die Vorgabe ihres Trainers Jürgen Klopp (»Wir haben die Möglichkeit, die Bayern durch verschiedene taktische Maßnahmen auf unser Niveau runterzuziehen«) umzusetzen. Zeit genug also für meinen Sohn und mich vor dem TV einige Weihnachtslieder nahezu in Perfektion einzuüben und abschließend mit einem Fußball-Gassenhauer (»Du sitzt auf dem Klo und hast kein Papier, dann nimm doch die Fahne von …«) die Bettzeit einzuläuten.

Auch im Netz war man enttäuscht, ob der ersten Halbzeit: »Topspiel = langweiliges Sch…spiel«. Und jemand anderes hatte auch gleich eine viel beklatschte Analyse parat: »… weil die Dortmunder keine Eier haben.« Von Marcel Reifs Co-Kommentator stammte dieser Satz übrigens nicht!

Am Ende siegte bekanntlich der BVB und im Internet las man Erstaunliches. Ein Bochumer schrieb: »Hauptsache Bayern hat verloren.« Und ein Schalker (!) tippte in einem offensichtlich vorweihnachtlich geprägten Wahnanfall in die Tastatur: »Das Herz des Fußballs schlägt im Westen!«

Ich schaute mir derweil mein Foto auf Klopps Platz auf der BVB-Trainerbank an, das wir letzte Woche im Stadion geschossen hatten, und überlegte: Was würde es wohl bedeuten, wenn es meinem VfL am 20.12. im DFB-Pokal gelänge, die Bayern »auf unser Niveau runterzuziehen«? Mhm? Sicher wäre wohl nur, dass mein Sohn und ich ausreichend Zeit hätten, um auch noch einen anderen Klassiker einzuüben: »Zieht den Bayern …!«

Einmal im Jahr feiere ich meinen Geburtstag nur mit meinem Verein!

Veröffentlicht am: 20. November 2011 | Kategorie(n): Fundstücke: Artikel, Fotos, Zitate

Der Vorteil: So verteilt sich die Sache ein bisschen. Man hat quasi zwei Tage was davon. Und ein Pluspunkt dieser Liste: Letztes Jahr rief Hannes Walitza an… (stand im selben Heft)!

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