Cartoon: Boateng, die stille Treppe, der BVB und die Tabellenführung!

Veröffentlicht am: 5. März 2012 | Kategorie(n): Fundstücke: Artikel, Fotos, Zitate

Oli Hilbring hat mal wieder zugeschlagen. Mit seinem Reviersport-Cartoon zur aktuellen Lage in der Fußball-Bundesliga trifft er voll ins Schwarze “Boateng muss auf die stille Treppe. Darf ich mal vorbei? Wir bauen oben die Tabellenführung aus!” Herzlichen Dank. Mehr Cartoons von Oli Hilbring gibt es hier!

Fußball-Werbung: Kernenergie jawoll – Da simmer dabei!

Veröffentlicht am: 13. Februar 2012 | Kategorie(n): Fundstücke: Artikel, Fotos, Zitate

Zur Saison 1980/1981 auf den Trikots des SV 09 Baesweiler!

Kinder, wie die Zeit vergeht: Intellivision von Mantel ist frisch auf dem Markt!

Veröffentlicht am: 9. Januar 2012 | Kategorie(n): Fundstücke: Artikel, Fotos, Zitate


Das war mal der Straßenfeger – in den achtziger Jahren -> Intellivision!

Der Foto-Beweis: Die feschesten Fans hatte schon immer der FC Bayern München!

Veröffentlicht am: 4. Januar 2012 | Kategorie(n): Fundstücke: Artikel, Fotos, Zitate

Foto: Eine Anzeige aus dem Frühjahr 1981!

Reviersport-Gastkommentar: Pokalschlager VfL gegen Bayern – Ohne Schiri habt ihr keine Chance!

Veröffentlicht am: 19. Dezember 2011 | Kategorie(n): Fundstücke: Artikel, Fotos, Zitate

Ich bin mir sicher, dass ein ganz bestimmter VfL-Fan am Dienstag die Uhr um knapp dreißig Jahre zurück drehen wird. Genauer gesagt, auf den 10. April 1982. Damals beim Pokalhalbfinale zwischen dem VfL Bochum und dem FC Bayern München sahen 45.000 Zuschauer im Ruhrstadion, wie der sympathischste Verein der Welt großartig auftrumpfte und die Lederhosen schwindelig spielte. Einzig Rotbäckchen Rummenigge hatte dem VfL etwas entgegenzusetzen. Nach seinem frühen Tor gab es jedoch nur noch eine Mannschaft auf dem Platz – den VfL Bochum. In der siebzigsten Minute gelang Patzke schließlich der völlig verdiente Ausgleich und nun schien es nur noch eine Frage der Zeit, bis der VfL das Ding endgültig für sich entschied. Doch die Jungs von der Castroper Straße hatten die Rechung ohne den Schiedsrichter gemacht.

Wie so oft war der Mann in schwarz auf dem rot-weißen Auge blind. Er verpfiff die Bochumer nach Strich und Faden. Das Publikum tobte und das Ganze schaukelte sich langsam höher und höher. Und als der Schiri wieder mal komplett daneben lag, gab es für einen jungen Kerl in blau-weißer Fankutte kein Halten mehr. Wie von Sinnen stürmte er auf den Platz. Er hatte nur ein Ziel: Unter allen Umständen – wie er später gestand – wollte er diesem »blinden Schwachmat von Schiedsrichter in den Arsch treten«. Fast hätte es geklappt. Doch im letzten Moment wurde er von Lothar Woelk, Wolfgang Patzke, Ata Lameck und Konsorten eingesammelt und der Polizei übergeben. Das Spiel war für den fanatischen Bochumer vorzeitig beendet. Wenige Minuten später dann auch für den VfL. Nach einem geschenkten Elfmeter verlor man 2:1 gegen die elf plus eins Lederhosen.


Als der junge Kerl nach dem Spiel aus der Sicherheitsverwahrung entlassen wurde, begegnete ihm ein älterer Herr, der ihn böse anblickte und die Hand hob. Der nun wieder lammfromme Platzstürmer zog bereits ängstlich den Kopf ein, als der Opa ihm fast zärtlich auf die Schulter klopfte. Lächelnd drückte er dem jungen Kerl 20 Mark in die Hand: »Falls es Ärger gibt, mein Junge. Das hast du sehr gut gemacht!«

Am nächsten Tag musste der Beinahe-Hooligan auch noch zum Präsidenten Ottokar Wüst, in sein Geschäft für Herrenmode in der Bochumer City. Voller Bammel rechnete er mit dem Schlimmsten. Die Polizei hatte ihm eine gepfefferte Geldstrafe und ein Stadionverbot auf Lebzeit angedroht. Ottokar kam dem Platzstürmer mit ernster Miene entgegen, bat ihn in einen Nebenraum und fiel ihm dort mit Tränen der Rührung in den Augen um den Hals: »Junger Mann, ich muss Ihnen ehrlich sagen, hätten Sie das nicht gemacht, dann wäre ich auf den Platz gelaufen!« Und da sprach Ottokar 45.000 stinksauren Bochumern aus dem Herzen. Dienstag wäre ein guter Tag, einmal mit elf plus eins VfLern auf dem Rasen zu stehen!

(Foto aus dem Jahr 1982: Bernd Kreienbaum)

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