Die Tage erreichte mich folgende schöne Story aus dem Herzen des Potts. Der Autor ist Peter Kamp aus Essen-Kettwig!
———-
Nur mal sonne kleine Fußballgeschichte:
Mit ca. 17 Jahren, während der Zeit auf der Penne, wagte ich , zum ersten Mal zu rauchen. Das musste dann aber auch Rauchen einer Pfeife sein. Zu Hause – oder in unmittelbarer Umgebung – wäre das garantiert aufgefallen. Deshalb geschah es während eines Bundesligaspiels (1.Bundesliga) – liegt lange zurück – bei RWE an der Hafenstraße. Ich weiß jetzt nicht mehr genau, wer der Gegner war, aber das lag bestimmt auch an meinen Bemühungen, erstmalig mit einer Pfeife klar zu kommen (wenn ich nochmal ganz tief in mich gehe beim 3:0 gegen Hannover 96. Ich konnte damals mit dem Bus (EVAG Linie 142) von Kettwig, wo ich wohne, direkt bis zur Hafenstraße fahren). Die Stehränge nahe der legendären Westkurve waren proppevoll.
Nun bemühte ich mich, die Pfeife in Gang zu bekommen. Wieviele Streichhölzer (!) ich dazu benötigte, ist mir heute nicht mehr bewusst. Aber schließlich und endlich qualmte es ganz ordentlich – mit einigen Unterbrechungen – aus der Pfeife. Nach vielen Versuchen brannte sie dann beständig und der Rauch zog tribünenaufwärts.
Da hörte ich auf einmal von oben: “Eh, mach bloß den Kocher aus, sonst stehse gleich `n paar Reihen weiter unten!” Als ich mich dann umdrehte und sah, welches Kaliber der Rufer hatte, steckte ich die noch brennende Pfeife in meine Hosentasche. Damit war ich auch ohne weiteren Schaden aus der Sache herausgekommen.
Die Tabakmarke, Lincoln Cavendish, – damals konnte mich mir noch keine andere erlauben – WERBUNG: “Der Tabak, der in der Pfeife brennt und nicht auf der Zunge” ( – war aber genau umgekehrt!) – habe ich dann doch gewechselt. Den Verein nicht!





















