Eurosport-Kommentator Wolfgang Ley und die Südkoreaner, das war schon immer ein eigenartiges Verhältnis. Komisch, komischer. Hat da einer mal schlechte Erfahrungen gemacht? Hier zwei Beispiele:
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Die Südkoreaner essen Knoblauchzehen wie andere Pralinen. Dagegen müssen die Belgier heute anstinken. (bei der WM 1990)
Die Koreaner stinken zwar nach Knoblauch, das ist aber noch lange kein Grund, sie nicht zu decken! (bei der WM 1994)
Zur WM 2010 lohnt immer mal wieder ein Blick zurück. Und der ehemalige Bremer und neuseeländische Nationalspieler Wynton Rufer hat einmal über die WM-Chancen seines Landes folgenden schönen Spruch gemacht:
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»Wir können Weltmeister werden. Aber nur im Fischen.« (Wynton Rufer)
Heute Abend spielt Deutschland zum ersten Mal bei der WM 2010 in Südafrika. Und was in den letzten Tagen und Wochen beim Betrachten des offiziellen Mannschaftsfotos für ein wenig Gesprächsstoff sorgte: Im Team stehen seit einiger Zeit nicht mehr nur Akteure, die Namen tragen wie Müller, Beckenbauer, Briegel, Lahm und Schweinsteiger, sondern auch Neuville, Khedira, Asamoah, Cacau oder Özil. Einer, der schon ganz früh erkannte, wohin die Reise gehen muss, war – wenig überraschend- der stets klar denkende Ex-DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder. Wie wohl auch er erst einmal eine Entwicklung durchlaufen musste!
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»Ende der 30er Jahre war die Ausländerpolitik im Fußball eine ganze andere, damals spielten Kuzorra und Tibulski in der Nationalelf, polnische Einwandererkinder. So wird es wieder kommen, das müssen wir aktivieren.«
Als es zwischendurch für Frankreich bei der WM 1998 super lief, bei den Deutschen aber immer noch nur Spieler namens Ziege, Marschall oder Heinrich aufliefen, schaute Mayer-Vorfelder etwas wehmütig zurück:
»Hätten wir 1918 die deutschen Kolonien nicht verloren, hätten wir heute in der Nationalmannschaft wahrscheinlich auch nur Spieler aus Deutsch-Südwest.«
Und Ende der achtziger Jahre machte sich der ehemalige Präsident eh noch ganz andere Sorgen:
»Was wird aus der Bundesliga, wenn die Blonden über die Alpen ziehen und stattdessen die Polen, diese Furtoks und Lesniaks, spielen?«
Aber wie sagte Anke Engelke doch einmal so schön:
»Mayer-Vorfelder hat sich noch nicht festgelegt – oder wie wir bei ihm sagen: Er schwankt noch ein bisschen.«
An den Stammtischen dieser Welt geht es bereits rund. Die entscheidende Frage lautet: Wer wird Fußball-Weltmeister 2010 in Südafrika? Und wenn schon ein paar Bierchen geflossen sind, wird auch schon einmal naiverweise etwas gesagt, was man am 11.07.2010 vielleicht bitter bereuen könnte. Oder auch nicht…
“Wer das Tor im Finale macht, kann mich von hinten nehmen. Ich weiß schon, dass das weh tut und die Leute sagen, der ist verrückt. Mir doch egal, Hauptsache wir werden Weltmeister” (Carlos Bilardo, argentinischer Sportchef und Boss von Diego Maradona)
Video: Fussball-Bundesliga-Saisonrückblick: Tschüss Bundesliga! Einige Impressionen und Kuriositäten mit herrlichen Fotos!
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Einige der schönsten, lustigsten, besten Sprüche zur Bundesligasaison 2009/2010!
Franco Foda
Ich kann ja auch Verwandte oder Freunde besucht haben. (der nicht zugeben wollte, zu Vertragsverhandlungen in Deutschland gewesen zu sein)
Thomas Schaaf
Frage eines Reporters nach dem Pokalhalbfinale: “Geben sie mir bitte eine Antwort auf die nächste Frage, in der nicht ‚egal’ vorkommt. Wer soll ihr Finalgegner werden? Bayern oder Schalke?” Thomas Schaaf: “Is mir wurscht!”
Louis van Gaal
Es geschieht nicht häufig, dass jemand, der noch lebt, eine Autobiografie schreibt.
Dede
Ja, auf jeden Fall. Ich habe aber nicht mit ihm zusammengespielt (Dortmunds Brasilianer auf die Frage, ob er Udo Jürgens kenne, der als Stargast bei der 100-Jahr-Feier des BVB auftrat)
Dante
Brasilianer bin ich eigentlich nur im Urlaub (Gladbachs Brasilianer im Vereinsheft der Borussia)
uwe1848 (VfL-Fan-Forum) zur Trainerfrage
Und wenn da einer vor der Ostkurve “Mambo” tanzt, wir dafür allerdings den Aufstieg schaffen, dann stehe ich als Trommler zur Verfügung.
Franz Beckenbauer
Ich habe mal einen Stammbaum machen lassen: Die Wurzeln der Beckenbauers liegen in Franken. Das waren lustige Familien, alles uneheliche Kinder. Wir sind dabei geblieben.
Peter Fischer
Bei Thierry Henry würden alle sagen: Genial. Bei Maik Franz heißt es, der grätscht selbst beim Torerfolg (Frankfurts Präsident über ein Tor des Eintracht-Spielers)
Tim Wiese
Ich gebe jede Woche eine Visitenkarte ab, aber ich habe keine Lobby in diesem Land. Trotzdem werde ich weiter kämpfen, bis mir das Blut aus den Ohren tropft. (kämpft um die Nummer 1 im deutschen Tor)
Udo Lattek
Wie merkt man, dass in Köln Donnerstag ist? Lukas Podolski kommt zum ersten Mal in der Woche zum Training.
Christian Seifert
Wenn Herr Neururer erst mal Chelsea trainiert, womit ja nach seiner eigenen Einschätzung täglich zu rechnen ist, wird er feststellen, dass er sogar um 12.45 Uhr spielen muss (der DFL-Geschäftsführer über die Kritik von Peter Neururer an den vielen unterschiedlichen Bundesliga-Spieltagen & Zeiten)
Mladen Petric
Nach außen ist er introvertiert (Der HSV-Stürmer über Mitspieler Zé Roberto)
Heiko Westermann
Vielleicht haben wir extra noch ein paar Schafe vorher rumwühlen lassen… (kontert launig die Rasen-Schelte der Bayern)
Felix Magath
Heute werde ich keinen Tee trinken, sondern einen im Tee haben.“ (nach dem Saisonfinale beim FSV Mainz 05)
Für die Fußball-Nostalgiker und jüngeren Fans unter uns, dieser wunderbare Hattrick innerhalb von fünf Minuten und die ganzen fünf Tore gegen Oliver Kahn. Klasse auch der Kommentar von RTL-Kommentator Ulli Potofski: “Wenn es nicht Werbung für die ARD sein würde, hätte ich jetzt gesagt, das könnte das Tor des Monats werden – aber so erspare ich Ihnen das”!
Jeder Spruch ein Treffer. Joachim Hopp, der ehemalige Spieler des MSV Duisburg, wusste auf jede Frage die passende Antwort! Und die war zumeist sehr, sehr amüsant. Danke, Joachim Hopp!
Dort, wo Stan Libuda Totoscheine annahm, wo Friedel Rausch komplette Playboy-Ausgaben aufkaufte und Peter Neururer Elefanten-Unterwäsche trug, da schreibt der Fußball seit Jahrzehnten schon die schönsten, witzigsten und peinlichsten Geschichten. Ben Redelings hat sie aufgeschrieben. Er erzählt vom Pöhlen, von Pils und Pokalen entlang der Bundesstraße 1, und der Leser kommt aus dem Staunen und Schmunzeln nicht heraus.
“Ben Redelings hat sich in seinem neuen Buch voller verrückt-skurriler Stories selbst übertroffen” (WAZ)
"Vorbehaltlos auch für Nicht-Ruhrgebietler zu empfehlen." (Übersteiger, St.-Pauli-Fanmagazin)
Gerry: Hallo Ben, ich finde in deinen Tourdaten Regensburg nicht mehr, obwohl in früheren Planungen Regensburg doch...
Ostkurvenmattes: Robben hat nicht, hätte er, dann….. Schönen Sommer dennoch nach Cholland!
Ostkurvenmattes: Moddin: Wünsche dir, dass heute dein Verein den Spanischen was auf ihre Sambaschühchen...
Moddin: Ich war’s nicht! Habe scheinbar einen Doppelsänger. Meine Vermieterin und meine Freundin meinten auch...
Ben Redelings, geboren 1975, lebt in Bochum als freier Autor und Filmemacher. Seine in schöner Regelmäßigkeit ausverkauften kulturellen Fußballabende SCUDETTO genießen mittlerweile “Kultstatus” (WAZ).
Die ehrenwerte Berufsbezeichnung “Fußballkulturschaffender in Vollzeit” des Radiosenders “1LIVE” hat sich Redelings also redlich verdient.
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Zitat
Ja, wenn Gras über die Sache gewachsen ist. (Franz Beckenbauer auf die Frage, ob Christoph Daum nach den Drogenvorwürfen noch einmal Trainer werden könne) – aus dem Buch: Ein Tor würde dem Spiel gut tun. Das ultimative Buch der Fußball-Wahrheiten