Für die Fußball-Nostalgiker und jüngeren Fans unter uns, dieser wunderbare Hattrick innerhalb von fünf Minuten und die ganzen fünf Tore gegen Oliver Kahn. Klasse auch der Kommentar von RTL-Kommentator Ulli Potofski: “Wenn es nicht Werbung für die ARD sein würde, hätte ich jetzt gesagt, das könnte das Tor des Monats werden – aber so erspare ich Ihnen das”!
Jeder Spruch ein Treffer. Joachim Hopp, der ehemalige Spieler des MSV Duisburg, wusste auf jede Frage die passende Antwort! Und die war zumeist sehr, sehr amüsant. Danke, Joachim Hopp!
Im Ruhrgebiet regiert seit dem Wochenende die Kulturhauptstadt 2010. Grund genug also eine kleine Auswahl der besten Zitate des Revierfußballs zu küren. Einzige Voraussetzung dabei: Die Kicker müssen tatsächlich hier im Revier geboren sein. Da das Ganze wie immer sehr subjektiv ist, schreibt mir doch in den Kommentaren euer persönliches Lieblings-Fußballzitat eines Kickers (bitte mit seinem Geburtsort) aus dem Revier auf. Unter allen Einsendungen verlose ich ein Buch der aktuellen Auflage des, jaja, Spiegel-Bestsellers “Ein Tor würde dem Spiel gut. Das ultimative Buch der Fußball-Wahrheiten”. Einsendeschluss ist der 20.01.2010. Viel Spaß und Erfolg und Danke für eure Zitate!
Und hier schon einmal eine kleine Top-20-Ruhrgebiets-Fußballsprüche-Liste:
Dettmar Cramer (Dortmund)
Es hängt alles irgendwo zusammen. Sie können sich am Hintern ein Haar ausreißen, dann tränt das Auge.
Adi Preißler (Duisburg)
Ein Fußballer ohne große Nasenlöcher kann nichts werden. Sonst kriegt die Lunge nicht genug Luft.
Volker Abramczik (Gelsenkirchen)
Ich will keine Karotten, ich will Möhren.
Ingo Anderbrügge (Datteln)
Das Tor gehört zu 70 % mir und zu 40 % dem Wilmots.
Willi Landgraf (Mülheim an der Ruhr)
Jung, ich komm aus Bottrop – da wirsse getötet, wenne datt inne Muckibude machs! (beim Step-Aerobic-Training, auf die Frage, ob so etwas vorher schon einmal gemacht habe)
Torsten Legat (Bochum)
Es war toll, es war klasse, es war wie ein Albtraum. (nach einem hohen Heimsieg) Michael Lusch (Hamm)
Ich kann mich an kein Spiel erinnern, beim dem so viele Spieler mit der Barriere vom Platz getragen wurden.
Karl-Heinz Rummenigge (Lippstadt)
Zwölf meiner zehn Tore habe ich im Vorjahr aus der Linksaußenposition geschossen.
Olaf Thon (Gelsenkirchen)
Man darf das Spiel doch nicht so schlecht reden, wie es wirklich war.
Wolfram Wuttke (Castrop-Rauxel)
Immer wenn ich breit bin, werde ich spitz.
Hermann Gerland (Bochum)
Wenn einer die Hosen voll hat, sehe ich das.
Dieter Hecking (Castrop-Rauxel)
Vor der Leistung einiger Spieler muss ich wirklich den Hut zollen.
Horst Hrubesch (Hamm)
Wir müssen das Spiel noch einmal Paroli ziehen lassen.
Bernd Krauss (Dortmund)
Die Farbe hat mir sowieso nicht gefallen. (nachdem er seinen Wagen zu Schrott gefahren hatte)
Uli Maslo (Wattenscheid)
Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte: der Trainingsplatz stand unter Wasser. Die gute: es ist keiner ertrunken.
Otto Rehhagel (Essen)
Frauen sind das beste Trainingslager.
Uwe Reinders (Essen)
Ich sage meinen Spielern immer, sie sollen aufpassen, wenn die Journalisten kommen. Denn mit leerem Kopf spricht man nicht.
Erich Ribbeck (Wuppertal)
Grundsätzlich werde ich versuchen zu erkennen, ob die subjektiv geäußerten Meinungen subjektiv sind oder objektiv. Wenn sie subjektiv sind, werde ich an meinen objektiven festhalten. Wenn sie objektiv sind, werde ich überlegen und vielleicht die objektiven subjektiv geäußerten Meinungen der Spieler mit in meine objektiven einfließen lassen.
Rolf Schafstall (Duisburg)
Richtigen Druck verspüre ich nur auf der B1.
Michael Skibbe (Gelsenkirchen)
Ich bin immer offen für Kritik, nur sie muss konstruktivistisch sein.
Manni Breuckmann hat in seiner heutigen WAZ-Kolumne schon einige Sprüche und Zitate von Peter Neururer vorgelegt. Also ein günstiger Moment, um noch ein paar hinterher zu schieben:
## “Wenn neben mir eine Bombe einschlägt, zucke ich nicht mal zusammen. Immerhin bin ich schon eineinhalb Jahre Trainer des 1. FC Saarbrücken.”
## “Nach den heutigen Regeln hätte ich damals schon beim Aufwärmen eine Gelbe Karte gekriegt.” (auf die Frage, was er für ein Fußballertyp gewesen sei)
## “Bei meiner versteckten Hasenscharte und den ganzen Sprachfehlern bleibe ich lieber in dem Metier, in dem ich mich auskenne.” (auf die Frage nach einem späteren TV-Engagement)
## “Der Genuss von Zuckerlimonade beeinträchtigt die Trainingsadaption.” ## “Ich habe früher auch die großen Philosophen gelesen. Doch dann habe ich gemerkt, dass die von meinem normalen Denken absolut abweichen. Jetzt lese ich nur noch Fußballfachbücher.”
## “Besonders sexy bin ich ja bestimmt nicht, aber seit ich als Trainer arbeite, beherrsche ich zumindest die Verbalerotik.”
## “Ihr könnt Eimer zum Kotzen mitnehmen.” (bei der Ankündigung eines Trainingslagers)
## “Auswärtsspiele sind keine Butterfahrt.”
## “Wir feiern nicht, bis der Arzt kommt. Den nehmen wir gleich mit auf die Party.”
## “Wenn ich auf dem Platz stehe, könnte mich sogar meine Frau verlassen.”
## “Die Droge Bundesliga fasziniert mich – und sie finanziert mich.”
## “Ich werfe elf Trikots hoch. Wer eins fängt, darf spielen.”
## “Wenn wir ein Quiz machen würden unter den Trainern in Deutschland, wer am meisten Ahnung hat von Trainingslehre, Psychologie, und der Trainer mit den besten Ergebnissen kriegt den besten Klub – dann wäre ich bald bei Real Madrid.”
## “Ich kriege keine Probleme mit den Spielern. Ich bin ja selber ein Problemfall.”
Jede Woche eine Fußball-Weisheit (Zitate, Sprüche). Ja, so soll es sein!
“Der Skandal war schlimmer, viel schlimmer. Mogadischu hatte noch menschliche Züge” (Horst-Gregorio Canellas über den Bundesligaskandal und die Entführung der Lufthansamaschine “Landshut” 1977 in der aktuellen Sonderausgabe der 11 FREUNDE)
Tausche Schwester gegen Endspielkarte - Das ultimative Buch der Fußball-Wahrheiten. Band 2
Der Bestseller »Ein Tor würde dem Spiel gut tun« erhält fünf Jahre nach dem ersten Erscheinen und inzwischen 60.000 verkauften Exemplaren endlich eine Fortsetzung. Wieder hat Ben Redelings die ultimativen Sprüche und Weisheiten zum Thema Fußball gesammelt. Wieder hat er mehr als 3.000 Zitate aus allen Bereichen des Fußballs zusammengetragen allesamt neu und im ersten Band nicht enthalten.
Bereichert wird sein neues Werk durch lustige Fotos aus der Welt des Fußballs, durch viele kuriose Zitate von internationalen Stars und vor allem: durch die krassesten Sprüche von Fans, die Redelings direkt im Stadion oder in diversen Internetforen aufgeschnappt hat. Als Bonus: Für Sprüche-Anfänger gibt es eine »Klassiker«-Rubrik, in der Redelings die absolut allerbesten Stilblüten der Fußballer, Trainer und Funktionäre vereint.
Ostkurvenmattes: Pippo: immer gerannt, alles gegeben. Sympathisch, so wie man als Ruhri sich das wünscht. Er ist...
Tina: Huhu, Ben! Wir sind in Dortmund dabei & freuen uns schon dolle wie Bolle auf deinen Abend, lg Tina
Ostkurvenmattes: Und nochn neuer Spruch für Teil III dieser Lokus-Literatur-Reihe( ) Kevin Vogt nach Cottbus...
Ben Redelings, geboren 1975, lebt in Bochum als freier Autor und Filmemacher. Seine in schöner Regelmäßigkeit ausverkauften kulturellen Fußballabende SCUDETTO genießen mittlerweile “Kultstatus” (WAZ).
Die ehrenwerte Berufsbezeichnung “Fußballkulturschaffender in Vollzeit” des Radiosenders “1LIVE” hat sich Redelings also redlich verdient.
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Zitat
Die Leistung eines Schiedsrichters ist mit irdischen Gütern nicht zu bezahlen. (Walter Eschweiler) – aus dem Buch: Ein Tor würde dem Spiel gut tun. Das ultimative Buch der Fußball-Wahrheiten