Fussball-Klassiker: Blau Weiss 90 Berlin mit Bernhard Brink und Doris Papperitz im Aktuellen Sportstudio (ZDF) 1986!

Veröffentlicht am: 1. März 2010 | Kategorie(n): Rückpass: Fußball-Nostalgie

Gleich zum Start: Der Riesenhit von Bernhard Brink “Wir sind heiß auf Blau Weiß” (als das “Aktuelle Sportstudio” noch das Fernseherlebnis des Wochenendes war und Doris Papperitz dem Schlagersänger Komplimente zufliegen ließ)

Teil 2 mit dem rauchenden Götz George, Mary & Gordy, Wolfgang Gruner!

Teil3

Das Magazin für Fussball-Kultur feiert Jubiläum: 11FREUNDE sollt ihr sein oder wie man eine Kultur salonfähig macht!

Veröffentlicht am: 24. Februar 2010 | Kategorie(n): Rückpass: Fußball-Nostalgie

11freunde_jubilaeum

Wir haben es nicht leicht. Während Schauspieler auf ihren Premierenpartys feucht-fröhliche Schneeballschlachten mit ihren Groupies feiern, Schlagersänger die wilden Weiber aus dem Möbelhaus direkt im Büro des Centermanagers vernaschen und Literaten mit einer ausgeprägten Vorliebe für Rotwein und Whiskey benebelt das Germanistik-Erstsemester-Frischfleisch umgarnen - sind wir Fußballkulturellen auf Wanderschaft meist von 100 % Männerschweiß mit Lederfetisch umgeben.c-redelings_11.jpg

Ich erinnere mich an einen Abend vor ein paar Jahren in Dortmund. Philipp Köster und Jens Kirschneck waren mal wieder unterwegs, um das Volk auf höchst amüsante Art und Weise mit ihren Fußballergüssen zu unterhalten. Kollege Goosen und ich lauschten begeistert. In der Halbzeit unterhielten wir uns mit den beiden 11FREUNDEN kurz und knapp über die oben erwähnte “Problematik”. Müdes Lächeln allenthalben. “Mal wieder maximal 10 % Frauenanteil”, schätzte Köster mit geprüftem Blick in die dunkle Halle und irgendwer schob noch hinterher: “Da würde der Waldi die Hotelbar nicht für verlassen”!

10 Jahre und 100 Ausgaben gibt es das Magazin 11FREUNDE nun schon. Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass es ohne das Engagement und Durchhaltevermögen der beiden Gründer Philipp Köster und Reinaldo Coddou (siehe oben; im Jahre 2004) auch meinen Beruf des “Fußballkulturschaffenden in Vollzeit” (1 LIVE) aller Voraussicht nach so nicht gegeben hätte. Dafür ein HERZLICHES DANKESCHÖN!

Heute wird in Berlin groß gefeiert (ab 21 Uhr im Astra Kulturhaus in Berlin). Zum vierten Geburtstag lud man ebenfalls zu einer kleinen Feier. Damals schrieb man: “Wie die Zeit vergeht: Die 11FREUNDE feiern 4. Geburtstag. c-redelings_11.jpgGottlob verhält es sich mit Zeitschriften nicht wie mit Kleinkindern, sonst würden wir noch heute jeden Morgen von der Mutter in die Strumpfhose geschüttelt und in den Kindergarten geschleift. Stattdessen treffen wir uns zum 4. Geburtstag gesellig in der Kneipe und erzählen all die launigen Anekdoten der letzten vier Jahre noch einmal. Wie wir klein angefangen haben, mit nichts als einem Glückstaler in der Tasche, wie uns Rolf Töpperwien am Buffet in Dortmund das letzte Schnittchen weggeschnappt hat und wie uns Ulli Potofski einen netten Brief geschrieben hat. Alles getreu dem Motto ‘Sooo lang waren die Fische, die ihr damals gefangen habt’ (Jens Jeremies)”!

Ganz ehrlich, wir waren uns dort vor einigen Jahren in der Halbzeit in Dortmund schnell einig: Wer bei solch einem Programm, an solch einem Abend tatsächlich die “Fußballkultur-Groupies” vermisst, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Denn wie sagte der alte Haudegen Paul Ince schon so treffend: “Tackling ist viel schöner als Sex!” Genau: Und die Fußballkultur hat seit 10 Jahren, dank 11FREUNDE, endlich eine eigene, wunderschöne Spielwiese der Kicker-Leidenschaften!

Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten und ein laut geschmettertes “Glück auf” für die nächsten 100 Jahre/Hefte!

ACHTUNG: Wer eines von drei Magazinen der 100sten Ausgabe gewinnen möchte, gratuliert bis Samstag, 27.02.10, 24 Uhr, hier in den Kommentaren dem 11FREUNDE Magazin mit einem netten Gruß. Bitte eure E-Mail hinterlassen!.Viel Erfolg!

Fussball-Werbung: Auch Paul Breitner ist aus diesem Holz geschnitzt - dem Spielzeug-Klassiker meiner Kindheit Matador!

Veröffentlicht am: 24. Februar 2010 | Kategorie(n): Rückpass: Fußball-Nostalgie

Aber Paul Breitner hat 1985 - Hauptgeschäft und Beschäftigung war damals seine Berufung als BILD-Kolumnist - nicht nur Werbung für Kinderspielzeug gemacht, nein, er hat auch den Film “Kunyonga - Mord in Afrika” (mit u.a. Ron Williams und Julia Kent) gedreht. Nach den riesigen Erfolgen von “Potato Fritz” (1976) und “Libero” (1973) bereits der dritte Hollywood-Klassiker des Mao-Erben Breitner!

Udo Lattek über das legendäre 12:0 von Gladbach gegen Borussia Dortmund und den unbezähmbaren Diego Armando Maradona!

Veröffentlicht am: 1. Februar 2010 | Kategorie(n): Rückpass: Fußball-Nostalgie

Ein Spiel, das in meinem aktuellen Programm - aufgrund einer wunderbaren Geschichte, die sich an diesem Tag ereignete - einen Ehrenplatz hat. Udo Lattek gegen Otto “Torhagel” Rehhagel hieß damals das Duell, das Rehhagel wenigstens verbal für sich gewann!

Leider ist der Ton wieder leicht versetzt!

Fussball-Helden für einen Sommer: Totò Schillaci - notti magiche - Italia 90!

Veröffentlicht am: 22. Januar 2010 | Kategorie(n): Rückpass: Fußball-Nostalgie

Er war der italienische Held der WM 1990. Und das Lied “Un’estate italiana” von Gianna Nannini & Edoardo Bennato ist eigentlich immer noch der schönste Song zu einer Fußball-Weltmeisterschaft!

Zum Jubiläum - 100 Jahre Borussia Dortmund: offizielles Lied, Reportage, Videos und Glückwünsche an den BVB!

Veröffentlicht am: 16. Dezember 2009 | Kategorie(n): Rückpass: Fußball-Nostalgie

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Herzlichen Glückwunsch, feiert schön und macht nichts, was wir nicht auch machen würden!

Mein Jubiläumstext in zwei Teilen zu 100 Jahren BVB ist bereits im Juli online gegangen. Man kann ihn hier nachlesen: 100 Jahre Borussia Dortmund - Aber eins, aber eins, das bleibt besteh’n: Borussia Dortmund wird nie untergeh’n!

Offizielle Glückwünsche aus Bochum, Wuppertal, Oberhausen, Essen…: 100 Jahre Borussia Dortmund - Die Nachbarn im Revier gratulieren dem BVB zum Jubiläum!

Hier die offizielle Reportage der DFL!

Matthias Kartner - 100 Jahre Borussia Dortmund (Offizielles Jubiläumslied)

“100 Jahre Borussia Dortmund” Der Boschke

BVB-Vereinslied “Wir halten fest und treu zusammen”

Und abschließend mein absolutes Lieblingslied der Borussia: Leuchte auf, mein Stern Borussia (von Bruno Knust)

Video: Und dann kam Netzer - zum Geburtstag von Hennes Weisweiler!

Veröffentlicht am: 4. Dezember 2009 | Kategorie(n): Rückpass: Fußball-Nostalgie

DFB-Pokalfinale 1972/1973, Borussia Mönchengladbach - 1. FC Köln

Das deutsche Duell - Video-Dokumentation zur Fussball-WM 1974 und zur Geschichte!

Veröffentlicht am: 9. November 2009 | Kategorie(n): Rückpass: Fußball-Nostalgie

An einem 09. November kann man an das deutsch-deutsche WM-Duell vom 22. Juni 1974 in einer solch schönen Dokumentation einfach mal erinnern!

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In Erinnerung an die Revierlegende Rolf Rüssmann (Schalke 04 & Borussia Dortmund)!

Veröffentlicht am: 12. Oktober 2009 | Kategorie(n): Rückpass: Fußball-Nostalgie

In Gedenken an einen großen Revierkicker:

c-redelings_11.jpg„Dass Rolf Rüssmann damals nicht so sehr, wie die Kremers-Zwillinge oder Stan Libuda, von den Fans auf Händen getragen wurde, mag daran gelegen haben, dass er mehr Fußball-Arbeiter als Fußball-Artist war. Keine Primadonna. Kein Künstler auf dem Platz, das schon gar nicht.

Aber das ist keineswegs negativ gemeint, denn jene Anlagen, die der „Lange“ stattdessen mitbrachte, sind auch heute noch auf Schalke ein Muss für jeden, der sich den Respekt der Kurve erarbeiten will: Stehvermögen, Einsatzfreude, Siegeswille. Für diese Tugenden stand exemplarisch Rolf Rüssmann, der Vorstopper, und wenn er von den Fans schon nicht heiß geliebt wurde, so wurde ihm, dem Fighter, doch stets der allergrößte Respekt entgegengebracht.

„Wenn wir hier schon nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt“, hatte der Blonde sich einmal beim Auswärtsspiel gegen den BVB vernehmen lassen. Das ist die Sprache, die die Fans auf Schalke verstehen. Und die sie hören wollen.“

Aus: Jürgen Boebers-Süßmann: Die Ewigkeit ist königsblau - Kuzorra, Libuda & Co. - die besten Schalker Spieler aller Zeiten - erscheint dieser Tage im Verlag Die Werkstatt.

Eine weitere Revierlegende ist leider verstorben: Horst “Schimmi” Szymaniak, der grosse Aussenläufer aus Erkenschwick!

Veröffentlicht am: 11. Oktober 2009 | Kategorie(n): Rückpass: Fußball-Nostalgie

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Den Erkenschwicker Horst Szymaniak hat man über Jahrzehnte hinweg versucht, bewusst falsch zu verstehen. Auf die lächerliche Lügengeschichte bei Gehaltsverhandlungen in Karlsruhe, als der Außenläufer eine 1/3-Beteiligung an einer Tankstelle mit den Worten »Ich will mindestens 1/5« ablehnte, muss man gar nicht mehr näher eingehen.

Aber dass man ihm immer noch eine andere Geschichte vorhält, finde ich mehr als erstaunlich. c-redelings_11.jpgSchließlich sollte man sich erst einmal in Horst Szymaniak hinein versetzen, bevor man über ihn urteilt. Der arme Mann hatte in den späten fünfziger Jahren bereits tagelang diesen Singsang des sogenannten »Mannemerisch« – »Do laaft de Negga in de Roi noi.« – »Hier fließt der Fluss Neckar in den Fluss Rhein.« – des Bundestrainers Sepp Herberger über sich ergehen lassen müssen, bevor dieser ihn nach einem schlechten Länderspiel in der Kabine bewusst auf Hochdeutsch anmeckerte: »Aber Horst, ich hab Euch doch gesagt, Ihr sollt mit Köpfchen spielen.« Natürlich nur im Scherz antwortete Szymaniak daraufhin: »Aber was wollen Sie machen, Trainer, wenn die den Ball dauernd flach halten?!« Naja, Humor war ja bekanntlich noch nie eine besondere Stärke des DFB!

Eine klassische Medienente ist auch die zugegebenermaßen schöne Anekdote von der WM 1958. Horst Szymaniak soll dort bei der feierlichen Begrüßung dem schwedischen König gesagt haben: »Dat kenn ich vom Schützenfest in Oer-Erkenschwick.«

Wirklich nicht unlustig, aber natürlich auch nicht wahr. Richtig ist, dass der legendäre Außenläufer und spätere Italienlegionär dem schwedischen König tatsächlich direkt in die Augen geguckt hat – aber aus einem, wie ich finde, mehr als sympathischen Grund. Als Rechtfertigung vor Herberger zitierte Szymaniak nämlich den schönen alten Bergmannsspruch: »Kein Kniefall, auch nicht vor gekrönten Häuptern!«

Wie gemein gerade Journalisten sein können, beweist eine ganz und gar nicht eindeutige Bildunterschrift unter einem Foto der zufrieden strahlenden Familie mit Hund vor wenigen Jahren: »Das große Glück der Liebe genießt Rentner Szymaniak heute zusammen mit seiner Frau Marga und Schäferhund Grischa.«

Der Text ist ein Ausschnitt aus dem neuen Buch: “Dem Fußball sein Zuhause. Pöhlen, Pils und Pokale entlang der B1″

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