Tschutti-Tauschtreffen in Bochum: Vorschlag wäre ein Termin Anfang August!

Veröffentlicht am: 9. Juli 2010 | Kategorie(n): Trainingsalltag

Leider hat es aus zeitlichen Gründen während der WM nicht mehr gepasst, aber vielleicht kann man Anfang August ein großes Tschutti-nach-der-WM-Abschluss-Tauschtreffen in Bochum vereinbaren. Es würde mich freuen, da ich immer noch die letzten Bildlis für mein schönes Album händeringend suche… ;-)

Ihr könnt ja mal in den Kommentaren schreiben, wann es euch am Besten in den Kram passen würde. Dann schauen wir einmal, wie wir das am Sinnvollsten koordiniert bekommen!

Das andere Video am Freitag: Imbissbuden-Deutsch für Fortgeschrittene!

Veröffentlicht am: 7. Mai 2010 | Kategorie(n): Trainingsalltag


Immer wieder schön. Guten Hunger!

Reviersport-Gastkommentar: Das Revier bejubelt die Bayern – da lach ich mir doch den Arsch ab!

Veröffentlicht am: 3. Mai 2010 | Kategorie(n): Trainingsalltag

Immer am Ende der Saison verlieren einige Fans komplett die Nerven. Vor drei Wochen rief mich ein alter Kollege aus der Bochumer Ostkurve an und sagte mir, er hätte nun endgültig die Schnauze voll gehabt. Seit gestern sei er in Behandlung. Er habe da von einer total erfolgreichen Gehirnwäsche gehört, die auf Grundlagen einer weltweit agierenden amerikanischen Sekte aus ihm – dem VfLer seit Geburt an – innerhalb einer Woche einen königsblauen Jungen machen würde. In der letzten Nacht habe er nach der ersten Sitzung bereits mitten im Schalker Kreisel von Ernst Kuzorra und Konsorten getanzt und am Morgen hätte er diesen unstillbaren Durst auf ein frisches Veltins im trockenen Rachen verspürt. Der neue Schalker meinte abschließend zu mir, er habe sich beim Betreten des Getränkemarkts gerade noch ein zackiges »Attacke« verkneifen können.

Klausi, auf diesem Wege alles Gute zur Vizemeisterschaft. Ich hoffe, du führst nun ein glücklicheres Leben! (deine Ex-Frau Sybille lässt dir übrigens ausrichten, dass in bestimmten kuscheligen Situationen »Kniet nieder, ihr Bauern, Schalke ist zu Gast« dann doch etwas zu schräg rüberkomme)

Aber irgendwie kann ich Klausi auch verstehen. Nachdem die Naturgesetze in Bochum mal wieder erbarmungslos zugebissen haben, kann man nur hoffen, dass die Herde bereits ihr schwächstes Glied in der Kette verloren hat. Denn ansonsten wird der mächtige Zoodirektor am Ende der Saison die Puppen noch einmal tüchtig tanzen lassen.

Ich habe heimlich eine der Pillen von Klausi stibitzt und mir diese nach dem gestrigen Spieltag abends vor dem Einschlafen eingeworfen. Schon erstaunlich, was da im Kopf so alles passierte. Ich sah einen Mann mit Schnauzbart an einem Schreibtisch sitzend telefonieren, einen Niederländer, wie er Männern mit Handschuhen Kommandos zubrüllte und einen kleinen wuseligen Typen, der hinten auf der Jacke ein aufgesticktes »Co« trug. Nur wer dieser Mann mit dem »Chef«-Aufnäher war, konnte ich beim besten Willen nicht erkennen. Kurz bevor ich wieder in die reale Welt überwechselte, nahm ich noch schnell einen Schluck aus meinem Bierbecher, von dem mich die Nationalelf anlächelte.

Bei allem Zynismus und Sarkasmus, dem wir VfL-Fans traditionell schon immer besonders anhängen, muss man eine Sache noch hinzufügen. Bei jedem Klub der Ersten Liga hätte die Zeitung mit den vier Buchstaben in ihrer Online-Ausgabe ganz oben von einem Trainerrauswurf berichtet. Doch anscheinend interessiert das in Deutschland mittlerweile viel zu wenige Menschen. Stattdessen prangte dort am Morgen der Herrlich-Entlassung ein Kästchen, in dem stand: »Diese Frau schneidet heute Abend in der ARD einen Penis ab«. Stolz, liebe Bochumer, kann man darauf – bei allem (berechtigten) Unmut über dieses Blatt – nicht sein. Es sollte uns viel mehr zu denken geben!

Jetzt ist Bayern Meister – und auf Schalke jubelt man, dass Dortmund nicht in die Champions-League kommt. In Dortmund feiert man, dass Schalke nicht Deutscher Meister wurde. Und in Bochum schreit man sich die Freude über beides aus dem Leib. Sorry, aber wie pervers müssen einige Menschen im Revier in ihrem Neid und ihrer Missgunst sein, um eine Situation zu beklatschen, bei der BAYERN (!!!) am Ende als Sieger dasteht? Da lach ich mir doch den Arsch ab. Freunde, jetzt hört mir mal auf hier, echt! (Und alle lieben Glückwünsche an den Bochumer Jungen Hermann Gerland zur verdienten Meisterschaft mit dem FCB)

Fotos: Gerrit Starczewski, www.star-photo.de

Cartoon: Oli Hilbring

Dieser Artikel erscheint parallel in der heutigen Ausgabe des Reviersport

Talente gesucht: DER GROSSE TORWORT-WM-WETTBEWERB – 20. MAI!

Veröffentlicht am: 23. April 2010 | Kategorie(n): Trainingsalltag

Wenn unsere Freunde von TORWORT rufen, stehen wir stets parat. Nun hat sich die Crew um Teamchef Sascha Theisen wieder etwas Besonderes ausgedacht. Hier die Infos und – Texte einsenden!

Presseinfo TORWORT: “Wo warst Du als Klaus Fischer per Fallrückzieher 1982 gegen Frankreich ausglich? Wo als Fran Rijkaard Rudi Völler in die Locken spuckte? Oder hat Dein Opa Zeit seines Lebens die Abende mit dem „Wunder von Bern“ gefüllt? Fußball-Weltmeisterschaften haben den Stoff für die ganz großen Geschichten! Jetzt ist die Zeit, diese Geschichten zu erzählen! Am 20. Mai hast Du die Gelegenheit dazu – bei der großen TORWORT WM-Lesung in der Hammond Bar im Kölner Süden (Kartenvorverkauf übrigens ab sofort unter tor@torwort.de).

Gemeinsam mit der Hammond Bar suchen wir die besten WM-Geschichten und rufen den großen TORWORT-WM-Wettbewerb aus. Geht ganz einfach: Schreibe Deine ganz persönliche WM-Geschichte auf – einzige Einschränkung: Du musst Dich auf maximal 550 Wörter beschränken. Wie immer bei TORWORT gilt das alte Swingerclub-Motto: Nichts muss, alles kann, vieles geht! Das heißt: Ihr dürft so ziemlich alles erzählen, nur eine Weltmeisterschaft muss eine Rolle spielen – entweder am Rand der Geschichte oder in deren Zentrum. Das liegt ganz alleine bei Euch.

Und natürlich sollt Ihr auch etwas dafür bekommen: Wir suchen aus allen Einsendungen die drei besten Geschichten aus, die dann bei TORWORT in der Hammond Bar am 20. Mai live und in Farbe vorgelesen werden. Außerdem warten auf die drei Gewinner großartige Preise – unter anderem ein Deutschland-Trikot mit kongenialer Podolski-Beflockung.
Doch damit nicht genug: Die besten Geschichten werden mit Unterstützung des grandiosen Kölner Hochschulradios Köln Campus (www.koelncampus.com) aufgenommen und während der WM in deren Programm gesendet.

Gründe genug mitzumachen! Schickt daher Eure Geschichte bis spätestens zum 10. Mai an tor@torwort.de Wir freuen uns schon wie wahnsinnig auf die Lektüre!”

–> www.torwort.de

Tschutti offiziell gestartet: Tauschbörsen in Planung und eine Tauschliste zum Download!

Veröffentlicht am: 19. April 2010 | Kategorie(n): Trainingsalltag

So, jetzt ist das Sammel-Fieber offiziell europaweit ausgebrochen. Auch in Deutschland haben sich unter die Sammler schon einige prominente Zeitgenossen gemischt. In Bochum wird es ab Mai auf jeden Fall zu unregelmäßigen Tauschtreffen im Freibeuter kommen. Wer in anderen Städten gerne Tauschtreffen organisieren möchte, kann dies gerne hier auf dieser Seite publik machen. Viel Vergnügen und viel Erfolg beim Sammeln und “Hefte-voll-kriegen”!

Die praktische Tschutti-Tauschliste zum Abstreichen als PDF kann man hier runterladen!

–> Kleine Tschutti-Diashow von 20min.ch

–> Tschutti-Bildli und Sammelalben gibt es hier: Der Geist von Malente

Ein Reisebericht: 1. FC Köln – VfL Bochum – und warum wir dennoch nach wie vor guten Mutes sind!

Veröffentlicht am: 17. April 2010 | Kategorie(n): Trainingsalltag

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen. Der Ausflug gestern nach Köln mit dem VfL Bochum war sicherlich auf absehbare Zeit mein letzter in die Arena der Domstädter – und das liegt nicht nur daran, dass der VfL dieses Stadion in der nächsten Saison nicht in derselben Liga sehen wird.

Weil es viel zu viele und zu kunterbunte Eindrücke waren, die am gestrigen Abend auf mich eingeprasselt sind, will ich mich in 15-Punkten kurz fassen: weiterlesen…

Zum Tode des Ex-Nationalspielers Werner Eia Krämer (MSV Duisburg, Hamburger SV, VfL Bochum)!

Veröffentlicht am: 15. Februar 2010 | Kategorie(n): Trainingsalltag

Ein Ausschnitt aus dem Film “Die 11 des VfL”: Werner “Eia” Krämer!

Ein Ausschnitt aus dem Buch “Dem Fußball sein Zuhause. Pöhlen, Pils und Pokale entlang der B1″!

Eine Bochumer Journalistenlegende wusste einmal gar zu Unglaubliches über den begnadeten Meidericher Fußballer Werner »Eia« Krämer zu berichten. c-redelings_11.jpgSo soll der Duisburger Linksaußen kurz vor der Weltmeisterschaft 1966 in England einen heftigen Disput mit Bundestrainer Helmut Schön gehabt haben. Inhalt der lautstarken Unterredung war Krämers üppiger Gerstensaft-Konsum. Nach Meinung Schöns fiel dieser für einen Profi doch etwas zu intensiv aus.

Völlig geschockt kam der Spieler des MSV nach dem Gespräch aus der Kabine, öffnete erst einmal ein schönes Pülleken Bier zur Beruhigung und trat dann, ohne weiter über die Konsequenzen nachzudenken, dem Bundestrainer erneut unter die Augen: »Wenn Sie so mit mir sprechen, Trainer, dann fahr ich lieber nach Hause. Denn dat Biertrinken, dat können Sie mir nicht nehmen!« Helmut Schön blieb danach gar nichts anderes übrig, als den Torjäger aus dem Aufgebot für die Weltmeisterschaft in England zu streichen. Eine wahrhaft tragische Geschichte!

Hätte sich der Bundestrainer zuvor jedoch auch nur ein einziges Mal bei Krämers Duisburger Fußballlehrer Hermann Eppenhoff erkundigt, so hätte dieser ihm sicherlich die herrlich einfache Wahrheit ebenso nüchtern präsentiert, wie einige Jahre später dem Bochumer Journalisten: »Wenn du dem Eia das Bier nimmst, dann nimmst du ihm das Können.«

TIPP: Eins sehr schöner Text über Werner “Eia” Krämer ist auf 11FREUNDE.de zu finden: Zebra-Twist im Himmel!

Ein Video, bei dem man sich im Nachhinein wünscht, man hätte es nie gesehen!

Veröffentlicht am: 8. Dezember 2009 | Kategorie(n): Trainingsalltag

Mir ist das Ding nicht mehr aus dem Kopf gegangen, seitdem ich es das erste Mal gesehen habe. Und insgeheim würde ich mir wünschen, ich hätte diesen Albtraum aller Fußballer auch nie in meinem Leben gesehen. AUA!

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