Ein Ausschnitt aus dem Film “Die 11 des VfL”: Werner “Eia” Krämer!
Ein Ausschnitt aus dem Buch “Dem Fußball sein Zuhause. Pöhlen, Pils und Pokale entlang der B1″!
Eine Bochumer Journalistenlegende wusste einmal gar zu Unglaubliches über den begnadeten Meidericher Fußballer Werner »Eia« Krämer zu berichten.
So soll der Duisburger Linksaußen kurz vor der Weltmeisterschaft 1966 in England einen heftigen Disput mit Bundestrainer Helmut Schön gehabt haben. Inhalt der lautstarken Unterredung war Krämers üppiger Gerstensaft-Konsum. Nach Meinung Schöns fiel dieser für einen Profi doch etwas zu intensiv aus.
Völlig geschockt kam der Spieler des MSV nach dem Gespräch aus der Kabine, öffnete erst einmal ein schönes Pülleken Bier zur Beruhigung und trat dann, ohne weiter über die Konsequenzen nachzudenken, dem Bundestrainer erneut unter die Augen: »Wenn Sie so mit mir sprechen, Trainer, dann fahr ich lieber nach Hause. Denn dat Biertrinken, dat können Sie mir nicht nehmen!« Helmut Schön blieb danach gar nichts anderes übrig, als den Torjäger aus dem Aufgebot für die Weltmeisterschaft in England zu streichen. Eine wahrhaft tragische Geschichte!
Hätte sich der Bundestrainer zuvor jedoch auch nur ein einziges Mal bei Krämers Duisburger Fußballlehrer Hermann Eppenhoff erkundigt, so hätte dieser ihm sicherlich die herrlich einfache Wahrheit ebenso nüchtern präsentiert, wie einige Jahre später dem Bochumer Journalisten: »Wenn du dem Eia das Bier nimmst, dann nimmst du ihm das Können.«
TIPP: Eins sehr schöner Text über Werner “Eia” Krämer ist auf 11FREUNDE.de zu finden: Zebra-Twist im Himmel!















